Fujifilm X-E5: Kompakte Kamera mit Wechselobjektiv im Test

Fujifilm hat mit der X-E5 das neueste Modell der XE-Familie auf den Markt gebracht. Diese Kamera verspricht eine verbesserte Verfügbarkeit sowie technische Neuerungen, die sie von ihren Vorgängermodellen abheben. Die Kollegen von ValueTech TV haben sich angesehen, was dran ist.

Die Fujifilm X-E5 wiegt 445 Gramm, was sie 80 Gramm schwerer macht als die XE4 und etwas über 100 Gramm leichter als die X-T5. Zusammen mit dem neuen 23mm F2.8 Kitobjektiv hat sie ein ähnliches Gewicht wie die X100S, mit der sie viele Gemeinsamkeiten aufweist.

Das Gehäuse bietet einige Detailanpassungen im Vergleich zur XE4. Besonders auffällig ist die Verlagerung des Q-Knopfes von der Oberseite an die Seite der Kamera. Auch das Dioptrieneinstellrad wurde an die Seite verschoben, was die Rückseite der Kamera aufgeräumter erscheinen lässt.

Neu ist das Einstellrad für Filmsimulationen, das sich nun auf der Oberseite befindet. Insgesamt stehen zehn Filmsimulationen zur Auswahl, und zusätzlich können bis zu drei benutzerdefinierte Einstellungen im Kameramenü gespeichert werden. Ein weiteres neues Einstellrad auf der Rückseite ermöglicht eine flexible Anpassung je nach gewähltem Modus. Der Sucher hat 2,4 Millionen Bildpunkte. Das 180-Grad kippbare Display auf der Rückseite ist ein weiteres Plus, und auf der Unterseite der Kamera befindet sich das Akkufach mit integriertem Speicherkarten-Slot.
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Die Fujifilm X-E5 ist mit dem X-Trans-Sensor der fünften Generation ausgestattet, der eine hohe Auflösung von 40 Megapixeln bietet. Diese Technik kennen Nutzer bereits von der XH2, XT5 und anderen Modellen. Die Bildqualität ist daher auf einem hohen Niveau, und wer bereits Erfahrungen mit diesen Kameras hat, wird die Bildqualität der X-E5 ebenfalls als gut einschätzen.

Schneller Controller

Ein bedeutender Vorteil der X-E5 ist der größere Puffer und der UHS-II-kompatible Speicherkartencontroller, der eine schnellere Speicherung der Bilder ermöglicht. Selbst wenn der Puffer voll ist, können die Bilder schneller verarbeitet werden als bei der X100S, die nur UHS-I unterstützt.

Im Videomodus bietet die Fujifilm X-E5 eine Vielzahl von Funktionen. Sie kann in 6K mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde und in 4K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde filmen. Die F-Log-Funktion ist ebenfalls integriert, was eine flexible Farbkorrektur ermöglicht. Die Bitrate kann zwischen 50 und 200 Mbit angepasst werden, und auch die Farbunterabtastung ist einstellbar.

Der Preis für die Fujifilm X-E5 liegt bei 1549 Euro ohne Objektiv und 1799 Euro mit dem neuen 23mm F2.8. Im Vergleich zur X-T5 ist sie etwa 100 bis 150 Euro günstiger und bietet ähnliche technische Spezifikationen. Allerdings hat die X100S den Vorteil eines schnelleren Speicherkartencontrollers, was für Nutzer, die oft RAW-Bilder aufnehmen, entscheidend sein kann. Die Verarbeitung der X-E5 ist hochwertig, und die neuen Einstellräder für die Filmsimulation und die Benutzeranpassung sind ein echter Fortschritt. In vielen Aspekten übertrifft sie die X100S, insbesondere durch die Möglichkeit, Objektive zu wechseln. Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube