Nikons neue ZR: Video-Fokus mit RED-Technologie im Test
Nikon hat mit der ZR seine erste Kamera vorgestellt, in der die RED-Technologie sichtbar integriert ist. Die Kollegen von ValueTech TV haben sie getestet und können einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit geben.
Die Nikon ZR wiegt 630 Gramm und ist damit eine der leichtesten Systemkameras im Videobereich. Trotz kompakter Bauweise bietet sie ein klares, hochauflösendes Vier-Zoll-Display mit rund drei Millionen Bildpunkten. Die Anschlüsse (Mikrofon, Kopfhörer, Micro-HDMI, USB) sind funktional, doch die Position von Akku und Speicherkarten an der Unterseite erweist sich als unpraktisch bei Stativ- oder Gimbalbetrieb. Auch die Nutzung von Micro- statt Full-Size-HDMI und das Fehlen zusätzlicher Montagepunkte werden kritisiert.
Das neue Videomenü überzeugt durch Übersicht und schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen. Schwächen zeigen sich beim Joystick, der ohne separates Steuerkreuz etwas fummelig zu bedienen ist. Zudem lassen sich Foto- und Videomodi nicht vollständig getrennt konfigurieren.
Fotografisch ähnelt die ZR der Nikon Z6 III: gleicher 24-MP-Sensor, identischer Prozessor, Bildstabilisator und Autofokus. Unterschiede gibt es beim Verschluss (nur elektronisch) und beim Sucher, der fehlt. Serienaufnahmen sind mit bis zu 20 fps in voller Auflösung möglich.
Der Schwerpunkt der Kamera liegt klar im Videobereich. Sie erlaubt 6K-RAW-Aufnahmen mit bis zu 60 fps in Nikon N-RAW oder RED RAW sowie 4K mit 120 fps. Der Dynamikumfang erreicht laut Hersteller bis zu 15 Blendenstufen, allerdings nur im RAW-Modus - bei H.265-Aufnahme fällt er geringer aus. Rolling-Shutter-Effekte bleiben gering, FullHD erlaubt Zeitlupen bis 240 fps.
Ein besonderes Merkmal ist die hochwertige Audiotechnik: 32-Bit-Float-Aufzeichnung auf allen Eingängen und Mikrofone mit Nokia-OZO-Technologie ermöglichen hochwertige Tonaufnahmen ohne manuelle Pegelkontrolle. Für Solo-Producer ist das ein starkes Argument, auch wenn ein XLR-Anschluss fehlt. Mit einem Preis von 2.349 Euro zielt die Nikon ZR auf professionelle Videoanwender. Im Vergleich zur Sony ZV-E1 bietet sie mehr Pro-Funktionen, bleibt aber hinter Modellen wie der FX3 in der Hardware-Erweiterbarkeit zurück.
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Die Nikon ZR wiegt 630 Gramm und ist damit eine der leichtesten Systemkameras im Videobereich. Trotz kompakter Bauweise bietet sie ein klares, hochauflösendes Vier-Zoll-Display mit rund drei Millionen Bildpunkten. Die Anschlüsse (Mikrofon, Kopfhörer, Micro-HDMI, USB) sind funktional, doch die Position von Akku und Speicherkarten an der Unterseite erweist sich als unpraktisch bei Stativ- oder Gimbalbetrieb. Auch die Nutzung von Micro- statt Full-Size-HDMI und das Fehlen zusätzlicher Montagepunkte werden kritisiert.
Das neue Videomenü überzeugt durch Übersicht und schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen. Schwächen zeigen sich beim Joystick, der ohne separates Steuerkreuz etwas fummelig zu bedienen ist. Zudem lassen sich Foto- und Videomodi nicht vollständig getrennt konfigurieren.
Fotografisch ähnelt die ZR der Nikon Z6 III: gleicher 24-MP-Sensor, identischer Prozessor, Bildstabilisator und Autofokus. Unterschiede gibt es beim Verschluss (nur elektronisch) und beim Sucher, der fehlt. Serienaufnahmen sind mit bis zu 20 fps in voller Auflösung möglich.
Der Schwerpunkt der Kamera liegt klar im Videobereich. Sie erlaubt 6K-RAW-Aufnahmen mit bis zu 60 fps in Nikon N-RAW oder RED RAW sowie 4K mit 120 fps. Der Dynamikumfang erreicht laut Hersteller bis zu 15 Blendenstufen, allerdings nur im RAW-Modus - bei H.265-Aufnahme fällt er geringer aus. Rolling-Shutter-Effekte bleiben gering, FullHD erlaubt Zeitlupen bis 240 fps.
Ein besonderes Merkmal ist die hochwertige Audiotechnik: 32-Bit-Float-Aufzeichnung auf allen Eingängen und Mikrofone mit Nokia-OZO-Technologie ermöglichen hochwertige Tonaufnahmen ohne manuelle Pegelkontrolle. Für Solo-Producer ist das ein starkes Argument, auch wenn ein XLR-Anschluss fehlt. Mit einem Preis von 2.349 Euro zielt die Nikon ZR auf professionelle Videoanwender. Im Vergleich zur Sony ZV-E1 bietet sie mehr Pro-Funktionen, bleibt aber hinter Modellen wie der FX3 in der Hardware-Erweiterbarkeit zurück.
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