Ecovacs Deebot T20: Wischroboter reinigt mit warmem Wasser
Beim Ecovacs Deebot T20 handelt es sich um einen Wischstaubsauger mit 6000 Pa und einer Absaugstation. Docking-Stations mit Staubbeutel, Frisch- und Schmutzwassertank sind bei Haushaltsrobotern bereits weitverbreitet. Ecovacs hat das beliebte Konzept allerdings überdacht und erweitert: Die Docking-Station verfügt über eine Heißwasser-Selbstreinigung. Die beiden Wischmopps werden zusätzlich nach einer Reinigung mit heißer Luft getrocknet. Der T20 kann über die App, die Buttons auf der Oberseite des Gerätes sowie über geläufige Sprachassistenten gesteuert werden. Zusätzlich verbaut Ecovacs den Hersteller-eigenen Sprachassistenten Yiko AI. Über jenen kann man den Wischstaubsauger eine Reinigung starten lassen oder ihn zur Docking-Station zurückordern.
Im Inneren der Docking-Station sitzen ein vier Liter Frisch- sowie Schmutzwassertank. Besagte Tanks tragen zur Autonomie des T20 bei. Im weißen Gehäuse des Docks befindet sich weiterhin ein drei Liter Staubtank. Je nach Verschmutzungsgrad der Wohnung kann es mitunter einige Monate dauern, bis der Staubbeutel ersetzt werden muss. Es gibt durchaus kritische Stimmen, die den Einsatz von Staubbeuteln verurteilen. Allerdings gilt zu beachten, dass die Alternative durchaus unpraktischer wäre: Die Station zum Entleeren über eine Mülltonne halten könnte sich in der Praxis als eher problematisch erweisen. Ein Staubbeutel hingegen kommt Allergikern zugute, da bei der Schmutzentsorgung keine Staubwolke entsteht. Mit einem Frisch- und Schmutzwassertank sowie dem Staubbeutel kann der T20 einige Zeit betrieben werden, ohne dass man die meist kleinen Behälter im Inneren eines Wischstaubsaugers ausleeren oder füllen muss. In der Praxis zeigt sich, dass der Absaugprozess zuverlässig arbeitet und kaum bis kein Schmutz im Staubsauger-internen Staubtank zurückbleibt. Deebot selbst gibt an, dass der Staubbeutel für 60 Tage ausreichen würde. Je nach Wohnungsgröße kann dieser Zeitraum auch deutlich länger ausfallen.
Hat man den Deebot das erste Mal aufgebaut und eingerichtet, schlägt die App die Erstellung einer sogenannten "Schnellen Karte" vor. Während der Erstellung fährt der Wischstaubsauger die komplette Wohnung ab und linst in alle Ecken und Kanten. Die hierbei entstandene Karte ist bereits sehr detailliert und hilft dabei, Sperrzonen zu errichten. Vor der Anschaffung des Wischstaubsaugers empfiehlt es sich, die eigene Wohnung genauer zu betrachten und bspw. die Sofa-Höhe auszumessen. Da der Deebot mit einem Navigationsturm daherkommt, wird nicht jede Couch hoch genug sein. Während die erste Wohnungsskizze erstellt wird, findet keine Reinigung des Bodens statt. Gewischt und gesaugt wird bei der ersten richtigen Rundfahrt. Die Erstellung einer "Schnellen Karte" dauert im Schnitt um die sechs Minuten. Der Deebot T20 macht sich vor einer Reinigung eigenständig bereit: Die Wischmopps werden gereinigt sowie befeuchtet und der interne Wassertank des Wischstaubsaugers aufgefüllt. Der Vorgang klingt oft, als würde eine Kaffeemaschine Wasser nachfüllen. Im Anschluss an die Startvorbereitungen beginnt die Wohnungsreinigung. Bei jener wird die Karte stets erweitert und auf den neuesten Stand gebracht. Der Hersteller nennt das System dahinter TrueMapping 2.0.
In der Praxis kann der Deebot T20 mit einem guten Reinigungsergebnis überzeugen. Dazu tragen die Wischmopps mit 180 Umdrehungen pro Minute bei. Auch hartnäckigere Flecken, die unter anderem das aktuelle Yeedi-Flaggschiff nicht entfernt bekommt, lösen sich. Beim Wischen kann ein Druck von bis zu 6 Newton ausgeübt werden. Die Wischmopps werden während einer Teppich-Reinigung angehoben. Um sie stets sauber zu halten, wird auch während einer Reinigung die Docking-Station aufgesucht. In der App lässt sich einstellen, ob eine Selbstreinigung alle 10, 15 oder 25 Minuten durchgeführt werden soll. Der Motor arbeitet mit 25.000 Rotationen pro Minute. TrueDetect 3D 3.0 sorgt dafür, dass Hindernissen, wie etwa einer Flasche, geschickt ausgewichen wird. Zur effektiven Reinigung des Haushalts tragen die beiden Seitenbürsten, die Schmutz zuverlässig in die Mitte des kleinen Haushaltshelfers befördern, bei. Im Test zeigt sich: Mit dem Deebot T10 bekommt man erstaunlich wenig vom Hausputz mit. Einzig ein leerer Frischwassertank erinnert daran, wie oft der Wischstaubsauger wohl inzwischen wieder die Wohnung gereinigt haben muss. Trotz aller smarten Features sollte der Schmutzwassertank aber regelmäßig entleert werden.
Nach einer Reinigung fährt der Wischstaubsauger zur Docking-Station. Hier beginnt wenig später die Selbstreinigung. Zu jener gehört die Reinigung der Wischmopps. Diese werden beim T20 mit 55° warmen Wasser gesäubert. Wer schon mal von seinen Eltern beim Abwasch "Du musst auch das warme Wasser aufdrehen!" gehört hat, wird wissen, was für einen Unterschied kaltes und warmes Wasser macht. Durch die Verwendung von warmem Wasser wird Fett leichter gelöst und Bakterien besser abgetötet. Bei Wischstaubsaugern ohne warme Selbstreinigung kann es passieren, das ausgelaufenes Öl von einem Raum in den anderen transportiert und auf diese Weise verstreut wird. Das Ergebnis ist mitunter ein glatter Boden, welcher Unfälle begünstigen würde. Im Anschluss an die Selbstreinigung können die Mopps wahlweise zwei, drei oder vier Stunden getrocknet werden. Die Heizvorrichtung im Inneren der Docking-Station ist eine willkommene Neuerung für Wischstaubsauger mit Reinigungsstation.
Der T20 zeigt, wie reinlich Wischstaubsauger sein können. Sei es die inzwischen bekannte Selbstentleerung, das warme Abwaschen der Mopps oder die Selbstreinigung der Station mit nur einem Button. Aktuell ist der Ecovacs Deebot T20 für 1.099 Euro auf Amazon verfügbar. Zudem lässt sich auf der Artikelseite ein 100 Euro Gutschein aktivieren. Mit jenem sinkt der Anschaffungspreis auf 999 Euro. Ein vierer Pack Wischmopps wird für 29 Euro gehandelt. Unser Kollege Timm Mohn findet: Ecovacs zeigt, wohin die Wischstaubsauger-Reise geht. Statt Video-Calls mit dem smarten Haushaltshelfer setzt man auf wirklich praktische Features wie die Heißwasser-Mopp-Waschtechnologie. Es steht zu erwarten, dass zukünftige Wischstaubsauger auch während der Fahrt das Wasser warmhalten und so die Wohnung auch unterwegs mit 55 Grad warmen Wasser reinigen werden. Bis dahin ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit.
Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Im Inneren der Docking-Station sitzen ein vier Liter Frisch- sowie Schmutzwassertank. Besagte Tanks tragen zur Autonomie des T20 bei. Im weißen Gehäuse des Docks befindet sich weiterhin ein drei Liter Staubtank. Je nach Verschmutzungsgrad der Wohnung kann es mitunter einige Monate dauern, bis der Staubbeutel ersetzt werden muss. Es gibt durchaus kritische Stimmen, die den Einsatz von Staubbeuteln verurteilen. Allerdings gilt zu beachten, dass die Alternative durchaus unpraktischer wäre: Die Station zum Entleeren über eine Mülltonne halten könnte sich in der Praxis als eher problematisch erweisen. Ein Staubbeutel hingegen kommt Allergikern zugute, da bei der Schmutzentsorgung keine Staubwolke entsteht. Mit einem Frisch- und Schmutzwassertank sowie dem Staubbeutel kann der T20 einige Zeit betrieben werden, ohne dass man die meist kleinen Behälter im Inneren eines Wischstaubsaugers ausleeren oder füllen muss. In der Praxis zeigt sich, dass der Absaugprozess zuverlässig arbeitet und kaum bis kein Schmutz im Staubsauger-internen Staubtank zurückbleibt. Deebot selbst gibt an, dass der Staubbeutel für 60 Tage ausreichen würde. Je nach Wohnungsgröße kann dieser Zeitraum auch deutlich länger ausfallen.
Hat man den Deebot das erste Mal aufgebaut und eingerichtet, schlägt die App die Erstellung einer sogenannten "Schnellen Karte" vor. Während der Erstellung fährt der Wischstaubsauger die komplette Wohnung ab und linst in alle Ecken und Kanten. Die hierbei entstandene Karte ist bereits sehr detailliert und hilft dabei, Sperrzonen zu errichten. Vor der Anschaffung des Wischstaubsaugers empfiehlt es sich, die eigene Wohnung genauer zu betrachten und bspw. die Sofa-Höhe auszumessen. Da der Deebot mit einem Navigationsturm daherkommt, wird nicht jede Couch hoch genug sein. Während die erste Wohnungsskizze erstellt wird, findet keine Reinigung des Bodens statt. Gewischt und gesaugt wird bei der ersten richtigen Rundfahrt. Die Erstellung einer "Schnellen Karte" dauert im Schnitt um die sechs Minuten. Der Deebot T20 macht sich vor einer Reinigung eigenständig bereit: Die Wischmopps werden gereinigt sowie befeuchtet und der interne Wassertank des Wischstaubsaugers aufgefüllt. Der Vorgang klingt oft, als würde eine Kaffeemaschine Wasser nachfüllen. Im Anschluss an die Startvorbereitungen beginnt die Wohnungsreinigung. Bei jener wird die Karte stets erweitert und auf den neuesten Stand gebracht. Der Hersteller nennt das System dahinter TrueMapping 2.0.
In der Praxis kann der Deebot T20 mit einem guten Reinigungsergebnis überzeugen. Dazu tragen die Wischmopps mit 180 Umdrehungen pro Minute bei. Auch hartnäckigere Flecken, die unter anderem das aktuelle Yeedi-Flaggschiff nicht entfernt bekommt, lösen sich. Beim Wischen kann ein Druck von bis zu 6 Newton ausgeübt werden. Die Wischmopps werden während einer Teppich-Reinigung angehoben. Um sie stets sauber zu halten, wird auch während einer Reinigung die Docking-Station aufgesucht. In der App lässt sich einstellen, ob eine Selbstreinigung alle 10, 15 oder 25 Minuten durchgeführt werden soll. Der Motor arbeitet mit 25.000 Rotationen pro Minute. TrueDetect 3D 3.0 sorgt dafür, dass Hindernissen, wie etwa einer Flasche, geschickt ausgewichen wird. Zur effektiven Reinigung des Haushalts tragen die beiden Seitenbürsten, die Schmutz zuverlässig in die Mitte des kleinen Haushaltshelfers befördern, bei. Im Test zeigt sich: Mit dem Deebot T10 bekommt man erstaunlich wenig vom Hausputz mit. Einzig ein leerer Frischwassertank erinnert daran, wie oft der Wischstaubsauger wohl inzwischen wieder die Wohnung gereinigt haben muss. Trotz aller smarten Features sollte der Schmutzwassertank aber regelmäßig entleert werden.
Nach einer Reinigung fährt der Wischstaubsauger zur Docking-Station. Hier beginnt wenig später die Selbstreinigung. Zu jener gehört die Reinigung der Wischmopps. Diese werden beim T20 mit 55° warmen Wasser gesäubert. Wer schon mal von seinen Eltern beim Abwasch "Du musst auch das warme Wasser aufdrehen!" gehört hat, wird wissen, was für einen Unterschied kaltes und warmes Wasser macht. Durch die Verwendung von warmem Wasser wird Fett leichter gelöst und Bakterien besser abgetötet. Bei Wischstaubsaugern ohne warme Selbstreinigung kann es passieren, das ausgelaufenes Öl von einem Raum in den anderen transportiert und auf diese Weise verstreut wird. Das Ergebnis ist mitunter ein glatter Boden, welcher Unfälle begünstigen würde. Im Anschluss an die Selbstreinigung können die Mopps wahlweise zwei, drei oder vier Stunden getrocknet werden. Die Heizvorrichtung im Inneren der Docking-Station ist eine willkommene Neuerung für Wischstaubsauger mit Reinigungsstation.
Der T20 zeigt, wie reinlich Wischstaubsauger sein können. Sei es die inzwischen bekannte Selbstentleerung, das warme Abwaschen der Mopps oder die Selbstreinigung der Station mit nur einem Button. Aktuell ist der Ecovacs Deebot T20 für 1.099 Euro auf Amazon verfügbar. Zudem lässt sich auf der Artikelseite ein 100 Euro Gutschein aktivieren. Mit jenem sinkt der Anschaffungspreis auf 999 Euro. Ein vierer Pack Wischmopps wird für 29 Euro gehandelt. Unser Kollege Timm Mohn findet: Ecovacs zeigt, wohin die Wischstaubsauger-Reise geht. Statt Video-Calls mit dem smarten Haushaltshelfer setzt man auf wirklich praktische Features wie die Heißwasser-Mopp-Waschtechnologie. Es steht zu erwarten, dass zukünftige Wischstaubsauger auch während der Fahrt das Wasser warmhalten und so die Wohnung auch unterwegs mit 55 Grad warmen Wasser reinigen werden. Bis dahin ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit.
Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Verwandt
Verwandte Videos
- Roborock Saros 10: Flacher, verbesserter Reinigungs-Roboter im Test
- Narwal Freo Z10 Ultra: Wischsaug-Roboter mit starker KI im Test
- Damit es was aushält: Ein Besuch im Testlabor von Roborock
- Ecovacs: Ganze Palette von Haushaltsrobotern hilft im Alltag
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
Verwandte Tags











