Blackview GamiBook 8: Günstiges 16-Zoll-Notebook für Gamer im Test
Beim Blackview GamiBook 8 handelt es sich um ein 16-Zoll-Notebook mit AMD Ryzen 7 7735HS. Als GPU kommt eine AMD Radeon 680M zum Einsatz. Der Hersteller bietet das Gerät in verschiedenen Ausführungen an. Diesem Test liegt die 32-GB-RAM-Variante mit einer 1-TB-SSD zugrunde. Blackview wirbt damit, dass das GamiBook nur 19,1 mm schlank sein soll. Auch das Gewicht wird hervorgehoben: Gerade mal 1,8 Kilogramm bringt das Spielenotebook auf die Waage. In der Praxis allerdings zeigt sich: Etwas mehr Gewicht und bessere Komponenten hätten dem Spielerlebnis gutgetan.
Ab Werk ist eine CF650-1TB-SSD installiert. Im vorliegenden Fall war diese bereits 130 Stunden im Einsatz, bevor das Notebook das erste Mal beim Kunden eingeschaltet wurde. Satte 1.037-mal hat man die SSD bereits eingeschaltet. Mit zwei Neustarts während der Windows-Installation entfallen etwa drei Mal davon auf unseren Kollegen Timm Mohn. Laut Blackview kann maximal eine 1-TB-SSD installiert werden. Gemessen an der Performance sollte man die M.2-2280-SSD aber schnellstmöglich gegen ein aktuelleres Exemplar austauschen. Daten werden mit 2.331,21 Megabyte pro Sekunde gelesen. Neue Daten schreibt das GamiBook mit 1.867,35 Megabyte pro Sekunde.
Von einem Gamebook erwartet man entsprechende Leistung. Die Benchmarks allerdings zeigen: Der Ryzen 7735HS kann in Verbindung mit der Radeon 680M keine ordentliche Gaming-Performance tragen. Das Motto des GamiBook 8 lautet: "Arbeiten. Spielen. Gestalte deinen Weg." Es ist gar nicht so abwegig, dass man mit dem AMD Ryzen 7 7735HS arbeiten kann. 4.687 Punkte im PCMark-Benchmark Extended lassen allerdings keine guten Rückschlüsse auf die Gaming-Performance zu. Zur besseren Einordnung: Der Geekom A6 mit AMD Ryzen 7 6800H erzielte bedeutend bessere Ergebnisse im gleichen Benchmark. Der Mini-PC erreichte 6.190 Punkte. In der Theorie sollten beide Geräte recht gleichauf liegen: Sie sind beides Zen3+-Geräte, beide haben 8 Kerne und 16 Threads. Allerdings positioniert AMD den 7735HS eher als energieeffizienten Prozessor und nicht als Power-Maschine. Auch die reguläre Benchmark straft die Prozessor-GPU-Kombination ab: Es werden 5.606 Punkte erreicht - fast 800 Punkte weniger, als der A6 in diesem Benchmark erzielte.
Blackview liefert das GamiBook mit einer QWERTY-Tastatur aus. Eine QWERTZ-Ausführung gibt es leider nicht. Allerdings liegt eine Packung Tastatur-Aufkleber bei. Diese können dabei helfen, die Tastatur leichter in Deutschland zu verwenden. Vor der Tastatur platziert der Hersteller ein geräumiges Touchpad.
Auch wenn das GamiBook mit 503,95 Euro für die 16-GB-RAM-Variante recht günstig wäre, prasseln negative Kommentare auf erste Reviews zum Gerät ein. Interessanterweise werden dieselben Dinge angesprochen wie auch schon beim Gamebook von Chuwi: Bei dem ausgerufenen Preis seien Reparaturen oder gar eine Garantie nicht inbegriffen. Generell sei der Preis zu hoch. Aus manchen Kommentaren ist außerdem herauszuhören, dass das GamiBook ursprünglich günstiger angekündigt wurde. Für die 32-GB-Variante mit einer 1-TB-SSD würde Blackview aktuell 572,95 Euro aufrufen, allerdings sind beide Gerätevarianten derzeit ausverkauft. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Ab Werk ist eine CF650-1TB-SSD installiert. Im vorliegenden Fall war diese bereits 130 Stunden im Einsatz, bevor das Notebook das erste Mal beim Kunden eingeschaltet wurde. Satte 1.037-mal hat man die SSD bereits eingeschaltet. Mit zwei Neustarts während der Windows-Installation entfallen etwa drei Mal davon auf unseren Kollegen Timm Mohn. Laut Blackview kann maximal eine 1-TB-SSD installiert werden. Gemessen an der Performance sollte man die M.2-2280-SSD aber schnellstmöglich gegen ein aktuelleres Exemplar austauschen. Daten werden mit 2.331,21 Megabyte pro Sekunde gelesen. Neue Daten schreibt das GamiBook mit 1.867,35 Megabyte pro Sekunde.
Von einem Gamebook erwartet man entsprechende Leistung. Die Benchmarks allerdings zeigen: Der Ryzen 7735HS kann in Verbindung mit der Radeon 680M keine ordentliche Gaming-Performance tragen. Das Motto des GamiBook 8 lautet: "Arbeiten. Spielen. Gestalte deinen Weg." Es ist gar nicht so abwegig, dass man mit dem AMD Ryzen 7 7735HS arbeiten kann. 4.687 Punkte im PCMark-Benchmark Extended lassen allerdings keine guten Rückschlüsse auf die Gaming-Performance zu. Zur besseren Einordnung: Der Geekom A6 mit AMD Ryzen 7 6800H erzielte bedeutend bessere Ergebnisse im gleichen Benchmark. Der Mini-PC erreichte 6.190 Punkte. In der Theorie sollten beide Geräte recht gleichauf liegen: Sie sind beides Zen3+-Geräte, beide haben 8 Kerne und 16 Threads. Allerdings positioniert AMD den 7735HS eher als energieeffizienten Prozessor und nicht als Power-Maschine. Auch die reguläre Benchmark straft die Prozessor-GPU-Kombination ab: Es werden 5.606 Punkte erreicht - fast 800 Punkte weniger, als der A6 in diesem Benchmark erzielte.
Leistung lässt zu Wünschen übrig
Schließlich hinterlässt das Blackview GamiBook einen bescheidenen Nachgeschmack: Die Hardware klingt auf dem Papier spannend, aber in der Praxis fehlt dem Ryzen 7 die nötige Rechenleistung. Auch das Zusammenspiel aus iGPU und CPU bleibt hinter den Erwartungen an ein Gerät zurück, das sich GamiBook nennt. Philosophisch gesehen ist es allerdings vielleicht bereits der Name des Geräts, der einen hätte stutzig machen können: Statt ein Gamebook ist es eben ein GamiBook. Die Verniedlichung ist zutreffend und spricht bereits Bände über die Performance des Geräts.Blackview liefert das GamiBook mit einer QWERTY-Tastatur aus. Eine QWERTZ-Ausführung gibt es leider nicht. Allerdings liegt eine Packung Tastatur-Aufkleber bei. Diese können dabei helfen, die Tastatur leichter in Deutschland zu verwenden. Vor der Tastatur platziert der Hersteller ein geräumiges Touchpad.
Auch wenn das GamiBook mit 503,95 Euro für die 16-GB-RAM-Variante recht günstig wäre, prasseln negative Kommentare auf erste Reviews zum Gerät ein. Interessanterweise werden dieselben Dinge angesprochen wie auch schon beim Gamebook von Chuwi: Bei dem ausgerufenen Preis seien Reparaturen oder gar eine Garantie nicht inbegriffen. Generell sei der Preis zu hoch. Aus manchen Kommentaren ist außerdem herauszuhören, dass das GamiBook ursprünglich günstiger angekündigt wurde. Für die 32-GB-Variante mit einer 1-TB-SSD würde Blackview aktuell 572,95 Euro aufrufen, allerdings sind beide Gerätevarianten derzeit ausverkauft. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
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