Beelink Sei13 Pro: So kompliziert kann ein Mini-PC-Upgrade sein
Der Beelink Sei13 Pro kombiniert einen Intel Core i9-13900HK mit einem budgetfreundlichen Preis. Ein Upgrade der Hardware des Mini-PCs ist etwas schwerer als bei anderen PCs. Das liegt an den Extras, die Beelink verbaut: einen eigens designten SSD-Kühler, einen Staubfilter und die Dual-Lautsprecher auf der Unterseite. Allesamt sind nützliche Features - vor allem, weil der Lautsprecher nicht so piepsig ist wie beim Mac Mini. Der Staubfilter kann dem Sei13 Pro potenziell zu einer längeren Lebensdauer und dauerhaft besseren Performance verhelfen. Allerdings: Staubfilter und Lautsprecher bilden eine Einheit und stehen zwischen dem Nutzer und dem SSD-Upgrade.
Zunächst müssen vier Deko-Abdeckungen und die darunterliegenden Schrauben entfernt werden. Unter der Bodenplatte sitzen die beiden Lautsprecher sowie der metallene Filter. Dieser soll laut Aufdruck regelmäßig gesäubert werden. Möchte man an die SSD herankommen, muss der Filter ausgebaut werden. Auch dieser ist mit Schrauben fixiert, die sich jedoch leicht lösen lassen. Bis zu diesem Schritt hat man bereits sechs Schrauben gelöst. Dadurch ist das Upgrade des Sei13 Pro bereits etwas umständlicher, als es bei anderen Mini-PCs der Fall ist. Hat man die Schrauben gelöst, kann der Filter angehoben werden. Da in diesem auch die Lautsprecher stecken, muss man hierbei vorsichtig sein. Die Zwischenebene ist über ein Kabel mit dem Mainboard verbunden.
Beim Kühlsystem des Sei13 Pro hat sich Beelink durchaus Mühe gegeben. Das merkt man auch in der Praxis. Raffinessen wie der Lautsprecher und der Kühlkörper auf der SSD erschweren allerdings das Upgrade. Für unseren Kollegen Timm Mohn wäre dies bereits ein Grund, direkt eine höher ausgestattete Variante zu kaufen, anstatt selbst ein Upgrade durchzuführen. Zum jetzigen Zeitpunkt bietet der Hersteller jedoch nur eine Konfiguration an. Derzeit ist der Beelink Sei13 Pro für 799 Euro auf Amazon verfügbar. Tagesaktuell lässt sich auf der Artikelseite ein 130-Euro-Gutschein einlösen, der den Gerätepreis auf 669 Euro drückt. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Zunächst müssen vier Deko-Abdeckungen und die darunterliegenden Schrauben entfernt werden. Unter der Bodenplatte sitzen die beiden Lautsprecher sowie der metallene Filter. Dieser soll laut Aufdruck regelmäßig gesäubert werden. Möchte man an die SSD herankommen, muss der Filter ausgebaut werden. Auch dieser ist mit Schrauben fixiert, die sich jedoch leicht lösen lassen. Bis zu diesem Schritt hat man bereits sechs Schrauben gelöst. Dadurch ist das Upgrade des Sei13 Pro bereits etwas umständlicher, als es bei anderen Mini-PCs der Fall ist. Hat man die Schrauben gelöst, kann der Filter angehoben werden. Da in diesem auch die Lautsprecher stecken, muss man hierbei vorsichtig sein. Die Zwischenebene ist über ein Kabel mit dem Mainboard verbunden.
Kühler im Weg
Mini-PC-Hersteller werben oft mit dem besonderen Kühlsystem. Dies ist auch beim Sei13 Pro der Fall. In der Praxis lässt sich der Claim leicht nachprüfen: Im normalen Performance-Modus wird der Mini-PC gerade mal 32 dB laut. Einen Teil des Kühlsystems sieht man, wenn man den Filter entfernt. Bei den meisten Mini-PCs hat man nun Zugriff auf die SSD und den RAM. Nicht so beim Sei13 Pro: Über der SSD ist ein ungewöhnlich großer SSD-Kühler angebracht. Möchte man die SSD tauschen oder den RAM upgraden, muss der Kühler abmontiert werden. Auf den ersten Blick sieht es zudem so aus, als müsste man für den Arbeitsspeicher noch tiefer ins System eingreifen. Ob man sich das zutraut, bleibt jedem selbst überlassen.Beim Kühlsystem des Sei13 Pro hat sich Beelink durchaus Mühe gegeben. Das merkt man auch in der Praxis. Raffinessen wie der Lautsprecher und der Kühlkörper auf der SSD erschweren allerdings das Upgrade. Für unseren Kollegen Timm Mohn wäre dies bereits ein Grund, direkt eine höher ausgestattete Variante zu kaufen, anstatt selbst ein Upgrade durchzuführen. Zum jetzigen Zeitpunkt bietet der Hersteller jedoch nur eine Konfiguration an. Derzeit ist der Beelink Sei13 Pro für 799 Euro auf Amazon verfügbar. Tagesaktuell lässt sich auf der Artikelseite ein 130-Euro-Gutschein einlösen, der den Gerätepreis auf 669 Euro drückt. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
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