Apples neues iPad: Top-Tablet mit Abstrichen beim Display im Test

Kürzlich ist die elfte Generation des einfachen Apple iPads erschienen. Nach zwei Wochen intensiver Nutzung, in denen es mit dem Xiaomi Pad 7 verglichen wurde, hat unser Kollege Andrzej Tokarski einige wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Ein großer Kritikpunkt ist und bleibt das Display. Trotz des Jahres 2025 hat das iPad 11 kein laminiertes Panel, was bedeutet, dass es eine spürbare Lücke zwischen dem Glas und dem IPS-Panel gibt. Dies kann besonders beim Zeichnen mit dem Apple Pencil störend sein, da es so aussieht, als würde man das Display nicht direkt berühren. Für professionelle Künstler ist das iPad 11 daher nicht empfehlenswert. Nutzer, die das Tablet nicht für professionelle Zeichnungen verwenden, werden dieses Manko wahrscheinlich nicht bemerken. Apple iPad (11Gen, TabletBlog) Ein weiterer Nachteil ist die Bildwiederholfrequenz von nur 60 Hz. Im Vergleich zu günstigeren Alternativen wie dem Xiaomi Pad 7, das 120 Hz bietet, ist das iPad 11 hier im Rückstand. Der Bildschirm bietet jedoch eine Helligkeit von 500 Nits, was ihn heller macht als viele andere Tablets in dieser Preisklasse. Apple iPad (11Gen, TabletBlog) Die Farben des iPads sind lebendig und natürlich, was das Bearbeiten von Fotos erleichtert. Der 11-Zoll-Bildschirm hat eine Auflösung von 2360 x 1640 Pixeln und eine Pixeldichte von 264 ppi, was für die meisten Anwendungen ausreichend ist. Die Lautsprecher sind für die Preisklasse ebenfalls gut und bieten einen klaren Sound.

A16-Chip ist spürbar schneller

Die größte Neuerung im Vergleich zum Vorgänger ist der A16-Chip, der das iPad 11 deutlich leistungsstärker macht. Mit 6 GB RAM und einem standardmäßigen Speicher von 128 GB ist das iPad 11 im Vergleich zum Vorgänger ein Schritt nach vorn. Die Benchmarkergebnisse zeigen, dass es in der Single-Core-Performance sogar besser abschneidet als das teurere Samsung S10 Ultra.

Das iPad 11 ist dadurch auch ein hervorragendes Gaming-Tablet. Spiele wie Fortnite laufen flüssig bei 60 FPS, auch wenn die Grafikeinstellungen auf Mittel gesetzt sind. Im Vergleich dazu bieten Android-Tablets oft bessere Grafikeinstellungen, aber das iPad 11 liefert eine bessere Gesamtgrafik. Apple iPad (11Gen, TabletBlog) Ein entscheidender Vorteil des iPad 11 ist das Apple-Ökosystem. Das iPad OS 18 wird lange unterstützt, was bedeutet, dass selbst ältere Modelle wie das iPad 7 noch Updates erhalten. Die Langlebigkeit ist ein großer Pluspunkt, da iPads in der Regel auch nach Jahren gut wieder verkauft werden können.

Die Auswahl an Apps, die speziell für Tablets optimiert sind, ist auf dem iPad deutlich größer. Apps wie Adobe Lightroom und Photoshop laufen auf dem iPad besser als auf Android-Tablets, was ein großer Vorteil für kreative Nutzer ist. Apple iPad (11Gen, TabletBlog) Das iPad 11 unterstützt den Apple Pencil, der jedoch nicht druckempfindlich ist, was für viele kreative Nutzer ein Nachteil sein kann. Alternativen wie der Logitech Crayon sind ebenfalls verfügbar, bieten jedoch ähnliche Einschränkungen. Das Magic Keyboard Folio ist eine hochwertige, aber teure Option für Nutzer, die das Tablet auch als Laptop-Ersatz nutzen möchten.

Das iPad 11 ist eine empfehlenswerte Option für die meisten Nutzer, die nach einem soliden Mittelklasse-Tablet suchen. Mit einer hochwertigen Verarbeitung, einem leistungsstarken Prozessor und einer langen Update-Lebensdauer bietet es ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für Technik-Enthusiasten, die Wert auf ein laminiertes Display und höhere Bildwiederholfrequenzen legen, könnte jedoch ein Blick auf Android-Alternativen wie das Xiaomi Pad 7 sinnvoll sein. Insgesamt ist das iPad 11 meine Topempfehlung für alle, die ein zuverlässiges und langlebiges Tablet suchen, das in vielen Bereichen stark abschneidet.

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