Darkwood: Game-Entwickler schalten Reseller mit Gratis-Download aus

Um die ungeliebten Key-Reseller kaltzustellen, haben die Entwickler des kürzlich veröffentlichten Indie-Spiels "Darkwood" zu einer recht gravierenden Maßnahme gegriffen: Sie stellte ihren Titel jetzt schlicht per BitTorrent zum freien Download zur ... mehr... Internet, Netzwerk, Bittorrent, Peer-to-Peer Bildquelle: Bittorrent Filesharing, Bittorrent, Seeders, Leechers Filesharing, Bittorrent, Seeders, Leechers NRKbeta

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Keyreseller sind aber längst nicht Alle in einem Bausch und Bogen zu verdammen.

Wenn das Spiel neu und verdächtig günstig ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, das es sich um zweifelhafte Keys handelt.

Aber sonst.....
 
@garfield10000: Ah okay, wenn der Key"reseller" das Spiel geklaut hat und zum Originalpreis verkauft, ist er besser? :D
 
@TobiasGoth:

Ich schrieb von Wahrscheinlichkeiten und nicht von Wertung.

Ein zweifelhafter Keyreseller versucht es natürlich mit dem Preis, weil er auf schnelle Kasse aus ist.

Wenn er zum gleichen Preis wie die Anderen verkauft, hat er es schwerer, denn da greifen viele eher zum etablierten Händler als zu einer Webseite die es erst seit gestern gibt und morgen wieder verschwunden sein kann.

Denn wozu soll ich ein Risiko eingehen und gleich viel zahlen, wenn es Reseller gibt die seit vielen Jahren existieren und zb. auf Trust-Pilot eine sehr gute bis hervorragende Bewertung haben.
 
@garfield10000: Hm, bei Kinguin kann man nach Preisen und Bewertungen wählen. Große, etablierte Seite die lange existiert. Die Leute die dort verkaufen, können dennoch Schindluder treiben.
 
@TobiasGoth: ich habe selbst bei Kinguin oft genug gekauft. Auch AAA Titel als Vorbestellungen dort geordert und bisher nicht 1x Probleme mit den dort bezogenen Titeln gehabt. Von daher kann ich selbst nun nichts negatives zu den Resellern sagen.
 
bei den heutigen Spielepreisen für neue Spiele, gehe ich lieber zu einem Key-Reseller, als direkt zum Händler. Wo früher noch ein Spiel 40 EUR gekostet hat, sind es heute meistens 60 EUR und viel mehr.
 
@frust-bithuner: Glückwunsch für die Erkenntnis. Man könnte meinen, du hättest die Inflation entdeckt.

Die TOP SNES Spiele haben damals teilweise 120DM gekostet. Allerdings lag um 1995 das Durchschnittseinkommen etwa 28% niedriger als heute.
 
@bAssI: früher hat man auch einen Datenträger dazu bekommen. Gerade bei NES war es auch kaum möglich, halbfertige Spiele zu patchen
 
@frust-bithuner: (S)NES Spiele waren aber auch weniger aufwendig als heutige Spiele. Ein Patchen, wegen zb. geänderter Hardware oder Erweiterungen, war schlicht nicht erforderlich. Final Fantasy 7 lief auf der PS auch immer wunderbar. Sicherlich gabs Bugs aber den Spielablauf behinderten diese eigentlich nicht.

Der Datenträger ist kein schlagendes Argument. Heute gibt es vielleicht keinen Karton/Datenträger und hübsche Anleitung mehr, dafür stellen die Hersteller aber über Jahre entsprechende Server bereit. + Die beteiligten Mitarbeiter müssen genauso mehr für ihr Brot bezahlen.

Der Spielemarkt ist noch der Preisstabilste. Sicher gibts AAA Titel welche richtig Geld kosten und dann gar ein mangelhaftes Ergebnis abliefern, aber es gibt auch weiterhin sehr gute und günstige Spiele + Free2Play!
 
@bAssI: Preisstabil? 80 EUR für ein AAA Titel? nicht mehr freiwillig.. Dann dauert es noch 6 Monate, bis es erstmal nach vielen Patches spielbar ist. Und dann kommen noch viele InGame-Käufe
 
@frust-bithuner: Welches Spiel (abgesehen von Sammlereditionen) kostet bitte bei Release 80 Euro?

Konsolenspiele zb.kosten eher im Schnitt 60-65 Euro. Und PC Games sind meist sogar billiger.
 
@frust-bithuner: Verwechsel bitte nicht "teures Spiel" mit "mieser Releasepolitik". Ein Spiel wie GTA 5 oder Mass Effect etc sind mittlerweile so umfangreich, dass es kaum noch möglich ist, fehlerfrei Spiele auf den Markt zu bringen. ABER was möglich wäre, man kann den Release Zyklus verändern. Einfach mehr Zeit in die Entwicklung und Qualitätskontrolle stecken.
Aber das will keiner! Alle wollen noch früher ein Spiel haben. Am besten schon auf dem Konzept rum malen. Als wenn es "Early Access" überhaupt gäbe, wenn der Markt nicht vorhanden wäre. Wir als Konsumer wollen es einfach nicht anders. Deswegen wird aber die Arbeit am Produkt nicht weniger.

Ich denke du wirst das gleiche Problem haben wie ich.
Das gekaufte Spiel liefert nicht die gewünschte Qualität. Es dauert einfach zu lange, bis der Hersteller ein brauchbares Produkt "nachreichen" kann.

Ja, diesbezüglich würde ich zustimmen. Zu teuer sind aber die wenigsten Spiele.
Vergleich es doch mal mit einem Kinobesuch. Du wirst für 10 € etwa 1,5h unterhalten. Wenn allein der Multiplayer dich 15h beschäftigt, kann man schon sagen, dass das Spiel sein Geld wert gewesen ist. Wenn dann noch eine wirklich gute Story dahinter steht, gibts eigentlich nichts mehr auszusetzen.

Für League of Legends habe ich noch nie etwas bezahlt...wie viele Wochen Spielnzeit ich da gelassen hab? keine Ahnung. Es hat sicher keine Story aber es unterhält mich und das kostenlos! WoW hat monatlich Kosten verursacht. Aber ob nun das oder täglich 4h Hartz4 TV?

Spiele sind teurer geworden und werden weiter im Preis steigen. Als Konsumer müssen wir für uns entscheiden, was wichtig ist. Ich kaufe nur noch, wenn das Spiel 1-2 große Patches erlebt und danach die User-Meldungen (immernoch) positiv ausfallen.
 
@bAssI: Ich stimme Dir voll und ganz zu. Amen :-)

@frust-bithuner: Wenn man sich allein die Credits bei den Spielen ansiehst, merkt man wie viel Manpower, Zeit und Geld investiert wurden. Und ich persönlich empfinde 60 Euro dann für eine Spielzeit von ca. 30-40 Stunden zb. bei Mass Effect mehr als nur billig.

Ich bin immer wieder fasziniert davon was manche Spielehersteller leisten können und Hammerspiele auf den Markt werfen. Und aus diesem Grund müssen einfach sie dafür aussreichend belohnt werden.
(Wobei ich insgeheim hoffe das auch was bei den ganzen Codern und Designern hängen bleibt... doch das steht ja leider auf einem anderen Blatt...)

@all: Ich empfinde diese "Ich will immer mehr für weniger Geld oder gar umsonst" Einstellung absolut grausam. Wer Qualität und Leistung will, soll dafür auch zahlen.
 
@bAssI: Wenn sie ihre Arbeit richtig machen würden, dann müsste heute auch nicht noch tausendmal gepatcht werden. Und hier beziehe ich mich auf Konsolen.
Heute wie damals haben sie die Hardware vor sich.

Und wegen dem Programmieren war es damals auch nicht leichter. Es musste sogar mehr getan werden. Heute haben sie per Software viel mehr Möglichkeiten auch alte Sachen zu verwerten usw.

Noch dazu gibt es heute viel mehr Spieler. Also könnten theoretisch die Preise sinken und die Publisher verdienen das gleiche.

Gerade Nintendos Preise finde ich im allgemeinen zu hoch. Teilweise 60-70 Euro und dann zweistellige Millionenabsätze. Übertragen auf den PC sind es doch eher Comic - Jump n Run Spiele. Die Kosten beim PC 15-25 Euro.
 
Hier wäre ein Follow-up in 6 Monaten interessant, um zu sehen, ob der Plan aufging.
 
@andi93

früher hat man Spiele in Assembler programmiert als 3 Mann Firma..

heutzutage sitzen da Hunderte Leute an einen Spiel dran und programmiert wird da vorwiegend in C...

da passiert es leicht das Bugs irgendwo im Code stecken..die erst spät gefunden werden...und da muss halt später nachgepatcht werden...ist ja auch ok wenns so gemacht wird...das einzige was mich bei den Spielen heutzutage aufregt..ist der das man zu jeden DLC Müll nochmal extra bezahlen soll....der eigentlich schon im Code vorhanden war und nur rausgepatcht wurde..um nochmal kräftig abzukassieren...
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen