Leistungsschutzrecht kostet Verlage Millionen & bringt fast nichts

Das von den Großverlagen unter Aufbietung aller Lobbykraft durchgesetzte Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist finanziell bisher ein maximaler Fehlschlag. Das zeigen die aktuellen Geschäftszahlen der Firma VG Media, die für die Durchsetzung der ... mehr... Presse, Zeitung, Papier Bildquelle: Nicholas Boos / Flickr Presse, Zeitung, Papier Presse, Zeitung, Papier Nicholas Boos / Flickr

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1) "Bei der T-Online-Suche sind aber schon vor einiger Zeit alle Webseiten aus dem Index geflogen, deren Betreiber Lizenzen nach dem Leistungsschutzrecht zur Grundlage machen wollen."

Wenigstens da macht die Telekom alles richtig.

2) Was Google angeht, dürfte der Konzern das genauso handhaben wie die Telekom, wurde ja auch mehrfach entsprechend angedroht. Zu behaupten ein entsprechendes Urteil käme als Bumerang wieder zurück dürfte noch stark untertrieben so. So mancher Verlag dürfte daran bankrott gehen. Freue mich schon auf die Schlagzeile: "Bankrott durch Leistungsschutzrecht" :D
 
@Memfis: Die Telekom hat mit der ganzen Geschichte nichts zu tun.
 
Nein? Doch! Oh!
Die Verlage sind mit Ansage gegen die Wand gerannt.
 
Mein Mitleid hält sich in sehr engen Grenzen. Ich hoffe, dass mit Google klappt nicht. Die sollen mal lieber auf Qualität und Objektivität setzen, dann klappts auch wieder mit den Einnahmen.
 
Das Leistungsschutzrecht ist schon wichtig. Allerdings so wie es die Verlage sich mit Ihren Profitgierigen CEO's zurechtgebastelt haben, ist es zum Kotzen. Insbesondere die Wissenschaft wurde gebeutelt. Die Neuverhandlung mit den Universitäten und Hochschulen und wie sie mit Autoren von Wissenschaftlichen Beiträgen umgegangen sind ist eine reine Katastrophe und nur auf die Gewinnoptimierung der Verlage ausgerichtet. Was kümmert mich das Recht des Autors?
 
Google, lasst euch nicht unterkriegen. Das LSR ist eines der größten und beknacktesten Lobbygesetze, die je eingeführt wurden. Schmeißt Verlage raus, die Geld von euch wollen für das GRATIS auflisten derer Präsenz. Ich kann bis heute nicht fassen, dass dieses altertümliche Gesetz durchgebracht wurde. Die wollen Geld dafür, dass Google sie gratis (wohlgemerkt, gratis, ohne Vergütung) auflistet und ihnen damit auch Traffic beschert. Das wäre so, als würde ich zu ner Marketing Agentur gehen und sagen "Ja, hört mal, ihr bewerbt jetzt mein Produkt und bezahlt mich dafür, klar?"

Ihr, Google, wart bisher standhaft und solltet es auch bleiben. Ich stehe in dieser Sache komplett hinter Google. Dieses Gesetz muss weg. Zur Not sollte Google einfach "Google News" für deutsche Verlage deaktivieren. Mal sehen wer am längeren Hebel sitzt.
 
Ok, die schätzen also die grobe Anzahl an Nutzern ihrer Leistung und versuchen dann das Geld einzutreiben?
Klingt reichlich illegal.

Bisher können die Vermarkter des Leistungsschutzrechtes (Inhaber der Leistung Anderer) nicht nachweisen, wieviele Nutzer welche Leistung in Anspruch genommen haben... die Typen schätzen nur.
 
Bisher wollten sie nur Umsatzzahlen von Google News haben und davon kassieren, jetzt also Googles gesamte Umsätze hierzulande?
 
@Drachen: Naja, wie wollen die denn vom Umsatz bei Google News was bekommen? Der Dienst wird ja kostenlos angeboten und es gibt da auch keine Werbung, Google verdient dort folglich null komme gar nichts!
 
@TmoWizard: Du hast es erfasst, ich gratuliere. Das ändert aber nichts daran, dass sich frühere Verlautbarungen anders lasen als dieser Text bei WF.
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