Viel besser, als es klingt: Android 13 nach 5 Monaten schon auf 5,2 %

Seit Herbst 2022 steht Android 13 offiziell bereit, Updates von Google brauchen aber traditionell sehr lange, bis andere Hersteller diese bereitstellen - eines der Mankos des Betriebssystems. Mit der neuesten Version zeichnet sich aber eine ... mehr... DesignPickle, Google Android, Android 13, Android 13 Tiramisu, Android 13 Logo Google Android, Android 13, Android 13 Tiramisu, Android 13 Logo

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Hmm nee, für mich klingt das nach Schönrederei. 1% pro Monat sind mMn jämmerlich schlecht, Android 12 ist da genauso miserabel. Aber hey, immerhin 24% aller Android-Geräte laufen nicht mit einem veralteten Betriebssystem.
 
@Joyrider: Es kommt eben doch sehr darauf an, von welchen Werten man startet. Die Entwicklung ist auf jeden Fall, wie man so schön sagt, "bemerkenswert" ;)
 
@Joyrider: sehe ich ähnlich, das sind miserable Zahlen und sonst nichts. Eine leichte Änderung ist zu sehen und die Richtung stimmt grundsätzlich aber das ists auch an positiven, "enorm", "bemerkenswert" ist daran maximal wie man das so positiv darstellen kann
 
@Joyrider: Es sind 68% die eine Android-Version haben, die noch aktiv gepatched wird und somit aktuell ist. Erst Android 9 ist EOL.
 
@floerido: Dass die Android-Version vielleicht noch gepatcht wird, bedeutet aber noch lange nicht, dass diese Updates auch auf die Geräte installiert werden können, der hersteller muss auch dabei mitspielen.
 
Ändert doch nichts an meiner Aussage?!
 
@Joyrider: Deine Aussage waren 24% benutzen keine aktuelle Android-Version, obwohl es in der Realität 68% sind, wenn Aktuell bedeutet noch gepflegt.
 
Zwar die richtige Richtung aber zu wenig Geschwindigkeit.
Man sollte alle Hersteller verpflichten mindestens 5 Jahre Updates zu liefern für jedes ihrer Geräte.
Das würde auf Dauer wahrscheinlich auch dazu führen das nicht jeder unzählige verschiedene Modelle auf den Markt bringt. 2-5 Modelle pro Hersteller/Jahr sollte ja wohl ausreichen. Man könnte ja auch bspw. Im Jährlichen Wechsel Flagship und Budget Modelle bringen.
Auch wäre es wünschenswert wenn grundsätzlich alle auf Stock Android laufen würden und die Optik nur durch unterschiedliche Launcher/Skins oder Zusätzliche Apps kommen würde.

Man darf ja mal träumen...
 
@crazyus: Die Statistik sagt nichts über den aktiven Support aus. Was ist besser Android 13 mit Monate alten Patchstand oder Android 10 mit den Sicherheitspatches von diesem Monat?
 
@floerido: aber welches Android 10 Gerät bekommt noch Sicherheitsupdates? Ich habe hier ein Sony XZ2C mit Android10, Stand 01.08.2021...
 
@L_M_A_O: Ist schwer rauszufinden (außer man hat selbst ein betroffenes Gerät um manuell zu checken). Hab mal random ein paar gecheckt. Das S9 (Verkaufsstart Mai 2018?) hat noch Android 10. Da war im Mai 2022 schluss mit den Monats-Patches.

Das S10 wurde bereits von Android 10 auf Android 11 geupdated und scheint in Samsungs monatliches Updateprogramm (was bei Samsung 4 Jahre gewährt wird/wurde? kA) zu fallen. Beim S9 betonen sie, dass dies noch nicht dort reingefallen ist.

Ist aber eine eigene Recherche pro Gerät. Bei Sony sind mir keine solchen Programme bekannt. Hab da aber nun auch nicht im Detail recherchiert ^^
 
@floerido:
Ist natürlich richtig, sofern immer die aktuelle Android Version drauf ist, hat man aber wenigstens auch einen halbwegs aktuelles Patchlevel.
 
@crazyus: "Man sollte alle Hersteller verpflichten mindestens 5 Jahre Updates zu liefern für jedes ihrer Geräte."
Hier ist eigentlich Google gefragt, die schreiben den Herstellern alles Mögliche vor, damit diese das System als Android verkaufen dürfen, dass eine vernünftige Updateversorgung nicht dazu gehört, ist wohl darauf zurückzuführen, dass es Google egal ist.
 
@Link:
Woher die Vorschrift kommt wäre ja egal.
Wenn Grundsätzlich überall Stock Android vorhanden wäre könnte Google das ja auch ohne den Umweg über den Hersteller machen.
 
@crazyus: ARM ist nicht x86. Hier wird die Software eng an die Hardware angepasst und für die einzelnen Komponenten gibt es nicht unbedingt Standardtreiber.
 
@Link: Da die Updates von vielen Faktoren abhängen, gerade z.B. Support durch Zulieferteile, ist es hier schwierig eine Vorgabe zu machen. Google kann vielleicht absehen wie sich das System in fünf Jahren entwickelt, Andere haben da wenig Einblicke. Das würde die Entwicklung schon ziemlich ausbremsen, wenn man bei einem Update z.B. Rücksicht auf sieben Jahre alte Module nimmt, weil Hersteller vielleicht bei einem Gerät nicht die neueste Bauteil-Revision nimmt.
 
@floerido: Und wo ist das Problem? Windows und Linux schaffen auch 20+ Jahre alte Komponenten zu unterstützen (und Android ist letztendlich auch nur Linux). Smartphonehersteller müssten dann notfalls entsprechende Verträge mit Treiberunterstützung für die nächsten x Jahre mit ihren Zulieferern abschließen.
Die Tatsache, dass für jedes Gerät ein speziell angepasstes Installationsmedium nötig ist, ist einfach ein Design-Fail bei Android, natürlich könnte Google auch hier ansetzen.
 
@Link: Das ist auch bei iOS nötig, es ist ein Designfehler von ARM.
 
Das liegt aber mittlerweile auch eindeutig daran, dass viele Ottonormalverbraucher (und davon hat Android deutlich mehr als iOS) eben nicht regelmäßig ihre Geräte aktualisieren, sei es von Software- als auch Hardware-Seite aus gesehen. Selbst bei den Usern welche gerne aktueller unterwegs sind, gibt es seit mehreren Jahren keinen Grund mehr die Hardware zu wechseln, weil die Zeiten, dass jedes Jahr große Unterschiede zwischen den Generationen herrschen einfach vorbei sind und das ist ja auch gut so. Die größeren Hersteller sind ja seit ca. 2019/2020 darum bemüht, selbst die Einsteiger Smartphones regelmäßig zu aktualisieren, ich behaupte gerade im Ottonormal-Bereich hat seit dem nicht unbedingt jeder ein neues Smartphone gekauft und selbst wenn, scheuen viele das große Versionsupdate (drücken das weg --> ich denk an zig Omas und Opas die das ding einfach nur zur Erreichbarkeit einstecken haben, ebenfalls nicht zu vernachlässigen der asiatische und afrikanische Markt, der Unmengen an Geräten hat, welcher aber eben ganz andere Voraussetzungen hat als der uns bekannte).
Weiterhin sind die Versions-Sprünge mittlerweile ebenfalls nicht mehr so gravierend nötig, da Android mittlerweile vieles ohne Versionssprung still im Hintergrund aktualisieren kann und auch tut. Gerade im Bereich Sicherheit werden werden sehr lange Updates verteilt.

Unterm Strich glaube ich schon, dass sich die Anstrengungen zur Verteilung von neuen Versionen deutlich auszahlen aber zum einen liegt es auch am User, diese anzuwenden und zum anderen haben viele noch sehr alte Geräte in Betrieb (die eben vor der ganzen Projekten entstanden, Android-Geräte länger zu aktualisieren. Wenn hier in der Liste ein Gerät mit Android 9 ist, heißt das ja nicht, dass das Gerät von 2018 ist sondern vermutlich hat dieses beim Launch/Kauf Android 7 aus 2016 zum Verkaufsstart gehabt), das zeigt die Statistik ja auch.
 
@Liatama: Die Tatsache das Google Sicherheitsupdates von OS Updates entkoppelt ist tatsächlich ein wichtiger Punkt und hilft. Google sollte aber weitere Vorgaben machen, beispielsweise mit der Vorinstallation des PlayStores. So könnte Google Vorschreiben: Mit der Vorinstallation des PlayStores ist der Hersteller gezwungen OS Updates in der selben Minute des Google Releases an die Nutzer durchzupushen. Viel zu oft gibt es Ausreden das dieses aufgrund zu starken Customizings nicht geht. Erstens: Customizing braucht niemand, in einer perfekten Welt hat jedes Gerät Stock Android. 2. Es gibt eine Beta Phase in der die Hersteller Anpassungen bereits vornehmen könnten wenn sie wollten.
 
@donald2603: Ich glaube du hast noch nie mit einem wirklich nackten Vanilla-Android gearbeitet. Selbst die Pixel-Geräte haben eigene Anpassungen, die sie von Stock-Android unterscheiden. Die Nexus-Geräte waren Stock, damals merkte man dann aber auch viele kleine Ideen, die von den Hersteller-Anpassungen fehlten. Viele der Hersteller Ideen wandern erst mit Jahren Verzögerung in Stock.

Mit Projekt Projekt Treble hat Google schon eine stärkere Trennung der Komponenten realisiert.
In der idealen Welt würde man von einem Update überhaupt nichts merken, weil der Kern aktualisiert wird und der "Fenstermanager" bestehen bleibt. Bei den wenigen Änderungen an einem Android-OS-Update würde man wirklich kaum etwas merken. Dieses wollen die Hersteller und Kunden aber nicht, da muss sich das System nach einem Update auch optisch unterscheiden und somit neu "anfühlen".
 
eine echte verbesserung wären auto updates wie bei iOS, vor allem wenn jemand sich abschauen würde das apple sicherheitsupdates direkt installiert..
 
@overachiever: Auto-Updates gibt es schon seit Jahren bei Android. Interessant ist.
Wenn man sich ein Changelog von iOS anschaut, dann steht da "Fehler in Mail behoben, Fehler in Safari behoben, Fehler in Maps behoben",
Diese Art von Systemupdates sind bei Android überhaupt nicht nötig. Solche App-Updates werden ohne Probleme, selbst bis zu Android 6, über den PlayStore verteilt.
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