Paramount+ Start: Paramount-Klassiker verschwinden von Amazon

Der Katalog von Amazon Prime Video verliert laut einem Medienbericht in Kürze zahlreiche Titel von Paramount. Was bei Amazon verschwindet, wird dann zukünftig bei Paramount+ zu finden sein. Ob auch andere Dienste betroffen sind, ist derzeit unklar. mehr... DesignPickle, Paramount Pictures, Paramount, paramount+, paramountplus, Paramount Plus Paramount Pictures, Paramount, paramount+, paramountplus, Paramount Plus

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Bald gibt es so viele Streaming Anbieter, dass es sich wieder lohnt Filme einfach zu kaufen.
 
@FuzzyLogic: jo und wenn du alle hast, gehts wieder von vorne los.
 
@FuzzyLogic: Mache ich schon seit 2-3 Jahren so. Die Bildqualität einer (4K-)Blu-Ray ist eh deutlich besser als der Pixelbrei von Amazon, Netflix und Co.
 
@Stratus-fan: stimmt, kaufe aber nur wenige Filme, die ich für besonders halte bzw. von denen ich weiß dass ich sie öfters schauen werde.
 
Die Filmbranche bettelt geradezu darum, dass Piraterieseiten wieder mehr Nutzer gewinnen... Dabei ist durchaus die Bereitschaft beim Kunden vorhanden, für ein sinnvollen Angebot einen fairen Preis zu bezahlen. Aber so zersplittert, wie der Markt inzwischen ist, motiviert das dazu sich "Alternativen" zu suchen. So können eigentlich gute Absichten der Kunden mitzuspielen rasend schnell kaputt gemacht werden. Ein gutes Beispiel dafür, wie man Kunden wieder von sich wegstoßen kann...
 
@venture: Kommt halt unter anderem drauf an welchen Markt man betrachtet.
Viele dieser Dienste/Anbieter für uns sind eben aus dem amerikanischen Markt. Da ist es teils immer noch günstiger alle diese Streaming-Anbieter zu beziehen als die Kabel-Angebote (+ Pay per Views und Konsorten). Ist halt nicht mit unserer "Grundversorgung" der Privaten zu vergleichen. Außer da hat sich in den letzten Jahren einiges getan.
Hinzu kommt natürlich, dass alle möglichst viel Umsatz generieren möchten und das geht in der Theorie über ein eigenes Angebot ohne "Zwischenhändler" einfacher. Wobei auch hier die Frage wäre, ob man sich von Hardware-Kosten, Verfügbarkeit, Traffic, usw. als Anbieter nicht was sparen könnte, wenn das über ein paar Dienstleister läuft statt das jeder was eigenes hochzieht mit unterschiedlichsten Qualitätsstufen.

Was ich dabei sehr schade finde, dass bei Filmen & Serien das Lizenzmodell "so dumm" aufgesetzt ist und eine Lizenz gefühlt nur bei einem Anbieter zeitgleich sein kann. Wäre es wie bei Musik empfände ich das deutlich vorteilhafter und auch die Anbieter könnten so querfinanzieren und eben Lizenzkosten einnehmen und ihre Inhalte auch woanders dann anbieten. Klappt beim Musik-Streaming z. B. ganz gut. Im Zweifel halt zeitversetzt für Neues. Dadurch gäbe es zumindest weiterhin passive Einnahmen selbst wenn manche den Dienst gar nicht in Anspruch nehmen oder springen oder ähnliches.
 
@venture: Für mich ist das mit der Piraterie im Übrigen kein valides Argument und nur vorgeschoben. Bislang Jeden, den ich diesbezüglich traf (auch über längere Zeit) findet immer irgendeine "Ausrede", um das weiter zu betreiben. Selbst wenn alles bei einem Anbieter wäre (was dann preislich halt schon kosten würde), weil dann wär es ja wiederum zu teuer. Richtig gut find ich die Leute, die es ernsthaft in dem Ausmaß vergleichen, dass die illegalen Anbieter viel günstiger seien und man für 5€/Monat alles bekommt und man dafür auch bereit sei, das zu zahlen. Dass diese aber im Grunde nicht die ganzen Kosten dahinter haben und sich das Leben "leicht machen" durch die Inhalte anderer steht halt auf einem anderen Blatt. Die müssen halt keine 100.000e oder Millionen in die Hand nehmen, damit das überhaupt erst produziert wird.
 
@Tical2k: in der Türkei bekommt man für insgesamt 5€/Monat Deezer, Disney+ und Netflix. Scheint sich wohl doch zu lohnen für die Anbieter.
 
@Zombiez: Die Türkei hat aber auch andere Lebenshaltungskosten als Deutschland. Wären die Preise in Deutschland pro Anbieter im Monat auch so gering, dann wäre die Zersplitterung des Marktes ggf. noch hinnehmbar. Aber hier bezahlst du pro Anbieter zw. 8 und 15 Euro pro Monat. Willst Du dieselbe Palette an Anbietern dann hier in Deutschland so nutzen, kannst Du im Monat mal schnell rund 50 Euro nur für Streaming-Anbieter hinlegen...
 
@Tical2k: Es gibt einen Kern an Menschen die werden natürlich immer ziehen aber ich kenne auch viele die sich davon verabschiedet haben. Da ging es gerade so mit Netflix los und Disney+ und eventuell noch Amazon Prime. Damit waren die meisten Filme gut abgedeckt. Damit war es teilweise sinnvoller als sich ein Monats-Account beim OCH zu holen und den kram illegal runterzuladen. Und dann kam das jeder sein eigenes Süppchen kochen wollte / will.
Da ist Paramount+ mit seine unglaublich schlechten Qualität.
PeacockTV gibts in Deutschland/Österreich nur über Sky/WOW-TV.
Joyn, RTL+, usw. Jeder will was vom Kuchen ab haben und bei jedem kostet es 7 - 10 Euro. Dann kommen die Originals die es nur dort gibt und eventuell sogar mal interessant und gut sind.
Manche Serien gibt es z.B. auch bei verschiedenen Anbietern aber nicht jede Staffel ist bei jedem verfügbar. Da kann es schonmal passieren das bei einem nur 4 von 6 Staffeln verfügbar sind während der andere 6 von 6 anbietet. Oder gesplittet - einer bietet Staffel 3 - 7 und der andere Staffel 1-2 und 8 bis 12.
Und damit hat die Film/TV-Industrie es mal wieder versemmelt, was ich schade finde da es potential hatte.
 
@MarcelP: Durchaus, ich persönlich sehe da auch deutliches Verbesserungspotenzial gerade im Lizenzmodell wie im unteren Absatz meines Beitrags unter o2 > re1 aufgeführt. Insbesondere international ist da viel zu viel Chaos drin und es werden teils die Dienste noch mit laufenden Verträgen gestartet, wo dann diese Fragmentierung zustande kommt. Gleichzeitig löst sich das mit der Zeit - auch wenn es mir persönlich lieber wäre, dass die Inhalte einfach bei verschiedenen Diensten auftauchen.

Und auch wenn es unkomfortabler ist und man minimal mehr Zeit zum Abowechsel investieren muss, muss man eben auch nicht alles auf einmal haben - was eben ein Großteil möchte und dafür am besten nichts bezahlen. Zumindest die, die dauernd schreien mit ihren 5€/Monat für alles und das sei schon teuer.
Gilt sicher nicht für alle, aber genug, die sowas abziehen und das sind dann auch meist die, die jeden möglichen Schlupfwinkel ausnutzen und das Ganze schlussendlich auf lange Sicht befeuern - sind nämlich dann meist genau die, die sich per VPN ihre günstigen Abos in der Türkei, Indien, Brasilien oder wo auch immer es grade am günstigsten ist fürs größte Abo zulegen und dann noch das Maximum an Accountsharing und Co. ausreizen. Die schreien dann nachher meist am lautesten, wenn da irgendwas dagegen gemacht wird & Piraterie ist das einzig Wahre. Blablabla.

Daher nerven mich so Aussagen immer mehr unter solchen News. Piraterie ist nie gerechtfertigt und wenn man wirklich was ändern möchte, muss man einfach mal komplett verzichten. Erst dann hat es Auswirkung auf die Anbieter, wenn es niemand mehr wahrnimmt und müssen wirklich handeln.
 
@venture: Da bin ich ganz bei dir, ich habe zur Zeit Netflix, Disney+ und Amazon Prime (dort Paramount+ als Channel in der Probephase). Vor 2 Jahren war das meiste bei Netflix zu finden und die hatten daher eine ähnliche Position wie Spotify bei Music (oder Steam bei Spielen) und neure Dinge habe ich dann im Zweifel bei Amazon in einer Aktion gekauft oder war für Blockbuster auch im Kino.

Heute hat Prime einen schlechten Katalog, Netflix liefert nur noch wenig Neues nach und bei Disney+ und Paramount hat man alles relevante lapidargesagt an einem regnerischen Wochenende durch.
Da kann sich die Anfangsinvesition für einen Streamingdienst doch niemals lohnen für jedes einzelne Studio oder es wird dann so ein Schrott wie bei Paramount mit schlechter Bildqualität und fehlenden Audio-Codecs..

Paramount kann man glücklicherweise bei Prime als Channel abonnieren, das finde ich behelfsmäßig recht charmant. Etwas ähnliches könnte ich mir für HBO, Peacock, Joyn etc. gut vorstellen, da könnte man Monatsweise die verschiedenen Dienste wechseln. Ich werde langfristig aber maximal 2 Streamingdienst (zzgl. Spotify) gleichzeitig betreiben.
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