BMW: Viele Neuwagen vorerst ohne Touchscreen - wegen der Chipkrise

Die anhaltend schlechte Verfügbarkeit bestimmter Chips sorgt jetzt dafür, dass der Autohersteller BMW einen Teil seiner Fahrzeuge nicht mehr mit Touch-fähigen Displays ausliefern kann. Damit man die Wagen jetzt dennoch verkaufen kann, will BMW die ... mehr... Display, Auto, Touchscreen, Navigation, BMW, Infotainment, Live Cockpit Professional Display, Auto, Touchscreen, Navigation, BMW, Infotainment, Live Cockpit Professional BMW

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Das ist mal eine Kundenfreundliche Lösung.
Statt ewig auf sein Auto warten zu müssen, bekommt man eine abgespeckte Version die später aufgerüstet werden kann.
So mancher Kunde wird das nicht tun, weil er die Touchfunktion nicht wirklich vermissen wird.
 
@Brassel: ich denke, sie machen es weniger um kundenfreundlich zu sein, sondern einfach, weil sie dadurch den cashflow sichern. lieber 90% des autos bezahlt bekommen, also das auto auf ner halde parken und kein geld zu kriegen. denn dann stehen da zig tausende euros, die vom unternehmen schon in material und arbeit investiert wurden und bringen kein geld ein. und ggfs hat man so auch vorteile gegenüber mitbewerbern, die nicht so einfach was weglassen können um auszuliefern.
 
@LoD14: Auch das wäre eine Möglichkeit.
 
@Brassel: Natürlich nicht, iDrive bzw. das Mazda ActiveDial sind erheblich bessere Eingabemethoden als im Fahrenden Auto auf nem Bildschirm rumzufummeln.
 
Wer bedient das Display in einem BMW mit den Fingern? Der iDrive-Controle ist zehn mal besser. Außerdem, wieso sollte man sich sein Display freiwillig mit den Fettfingern verschmieren wollen, wenn es auch anderst geht?
 
@bebe1231: erinnert mich irgendwie an die Blackberry Fraktion die jedesmal darauf schwörte das man mit dem Telefon noch echte Tasten zum Tippen hatte statt wie bei einem iPhone auf einem Glas herumzuwischen. Der Markt sah das wohl anders. Für mich ist beides nicht zielführend, bestenfalls wenn ich Familienvater mit schlafenden Kindern im Auto wäre, für mich bleibt die Bedienung per Sprache die am wenigsten ablenkende und intuitivste Steuerungsmöglichkeit. Ich muss nicht mal die Hand vom Lenkrad nehmen sondern nur dort einen Knopf drücken und sagen was ich will. Keine Ablenkung durch BLick auf einen Schirm oder ein Tastenfeld oder eine Anzeige um zu prüfen ob das was ich gemacht habe Erfolg hatte. Navigation per Sprache, Temperatur, Sitzheizung, Scheibenwischer, gewünschtes Album....es ist nichts dabei was ich vermisse.
 
@Frankenheimer: Du vergleichst da jetzt echt ein Smartphone mit einem Display im Auto, wo es eigentlich darauf ankommt so wenig wie möglich abgelenkt zu sein?
 
Es wäre so einfach! Drehregler und Tasten die man blind ohne hinsehen bedienen kann für alle wichtigen Funktionen wie Heizung/Klima, Radio laut/leise, etc..
Aber das wäre zu profan und nicht digital genug!
Es lebe das Auto mit mechanisch bedienbaren Reglern und Tasten!
 
@Revier-Engel: Gibt es beim z.B. aktuellen 3er nach wie vor.
https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0285445DE/das-neue-bmw-cockpit-ist-digital-intelligent-perfekt-auf-den-fahrer-zugeschnitten-und-immer-auf-dem-neuesten-stand?language=de
 
@Revier-Engel: Haben sowohl BMW als auch Mazda.

Was ich auch nicht bewährt hat ist eine knöpfchenflut für alles was man einmal pro 5000km braucht, wie es Opel und Ford in der vorletzten Generation gemacht hatten.
 
@Bautz: Bei den Volumenherstellern galten die Tasten als Flut. Hingegen bei Porsche wurde es gelobt, "für jede Taste eine Funktion, die man dann schnell ohne Ablenkung bedienen kann".
 
@floerido: Porsche hat zwar Touchscreen, aber dennoch hatten sie für das wichtige nen Knopf. Der Astra hatte 3 Knöpfe um die Uhr zu stellen - und einen ums automatisch über GPS zu machen.
 
@Bautz: Ich weiß jetzt nicht genau welche Generation Astra du meinst, aber es kann nicht H oder J gewesen zu sein. Sowohl beim H als auch beim J stellt sich die Uhrzeit automatisch ein, ohne dass man auch nur irgendeinen Knopf drücken muss dafür (ggf. aber Ausstattungsabhängig?).
Beim F konnte man das mit einem Knopf machen, wenn ich mich recht erinnere (ggf waren es aber tatsächlich auch 3 - einmal zum auswählen der Funktion und dann hoch oder runter - jenachdem. F ist aber schon lange her) ;-)
 
@RebelSoldier: Der den meine damalige freundin hatte (Generation H) gab es dafür 3 Knöppe.
 
@Bautz: Natürlich setzt Porsche jetzt auch Touchscreens ein. Das war gut vor 10 Jahren, als Displays mit Untermenüs mit Drehregler aktuell waren und als vorbildlich galten. Anstatt die Anzahl an Tasten ist eher eine nicht logische Gruppierung ein Problem oder falsche Eingabemöglichkeiten Plus/Minus-Tasten/Taster vs. Drehrad. Manche Hersteller setzen sogar kapazitive Knöpfe am Lenkrad ein.

Und wie würdest du das mit den Knöpfen anders machen? Eigentlich sind drei Knöpfe für eine Uhrzeit normal, Wechsel, Plus und Minus, dann als Ergänzung Funkaktualisierung an/aus.
 
@floerido: Wie bei Mazda und BMW: Dreh/Drück-Steller auf Einstellungen -> Datum und Uhrzeit -> Uhrzeit einstellen oder automatik auf ein.
Da der Bildschirm weit oben ist, muss ich dafür die Augen nicht von der Straße abwenden.
 
Ein Touchscreen ist so ziemlich das letzte, was man in einem Auto haben will. Habt Ihr mal versucht, so ein Ding während der Fahrt zu bedienen? Normale herkömmliche Bedienelemente kann man wegen deren Haptik quasi blind bedienen, mit einem Touchscreen ist das völlig unmöglich. Daß man dabei wegen der Bewegungen des Fahrzeugs häufig _irgendwas_ bedient, nur nicht die eigentlich gewünschte Funktion, ist quasi an der Tagesordnung. Mein Vater hat sowas in seinem Karoq... ich bin heilfroh, daß mein Auto diesen Müll noch nicht hat. Das ist ein weiteres Beispiel auf einer sehr langen Liste von Dingen, die noch lange nicht sinnvoll sind, nur weil sie möglich sind.
 
Mal ganz davon abgesehen, dass Touch nur so semi-gut ist im Auto. Wie kanns denn sein, dass ich bei alibaba tausende Billotablets kaufen kann, aber es BMW nicht auf die Reihe kriegt, entsprechende Hardware zu beschaffen? Ich glaube das ganze gejammer um Hardware-Engpässe in der Automobilindustrie liegt weniger an Verfugbarkeitsproblemen als an der Unfähigkeit der entsprechenden Abteilungen, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten aufs Preisedrücken spezialisiert hat.
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