Google beendet milliardenschwere Steuervermeidungs-Praxis in Europa

Google beendet sein kontroverses Steuervermeidungs-Modell, das als "Double Irish, Dutch Sandwich" bekannt ist. Ob der Konzern beziehungs­weise der Mutterkonzern Alphabet damit in Zukunft in der EU zu einem der großen Steuerzahler wird, darf aber ... mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Quelle Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Quelle

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Da ist die Luft wohl dünner geworden.
Aber immer noch nicht dünn genug.
Schukd sind aber die jeweiligen Staaten mit ihren abstrusen Steuergesetzen selber.
Vor allem international muss es hier zu einem Abgleich/Ausgleich kommen.
 
@Freizeitposter: dünner ? Nach dem Newstext zu urteilen, hat Google nur das sowieso unvermeidliche angekündigt bzw tut wegen nem noch gewissen zeitlichen Abstand zum 'müssen' so, als hätten sie unabhängig davon ihr großes Herz für 'korrektes' Steuern zahlen entdeckt.
 
@DerTigga: Ein Herz für Steurabgaben haben die bestimmt nicht. Wie jeder andere auch nicht.
Allerdings bekommt Google und auch andere Beteiligte gehörig Druck. z.B. in Form von Strafen.
Du interpretierst da was aus meinem Kommentar, was ich überhaupt nicht geschrieben habe und auch nicht meine oder denke.
Nicht böse gemeint: aber solche wie du sind die Hauptursache für Fake-News (auch wenn es ungewollt passiert).
Leute die interpretieren legen eine Sache so aus, wie sie ihnen am besten in den Kram passt. Besonders Politiker und Behörden agieren da sehr grosszügig.
 
@Freizeitposter: Im Moment interpretierst eher du, das das was ich schrieb, so sehr auf deinem Beitrag basiert, wie du gerne hättest.
 
Wir brauchen so restriktive Steuergesetze für US Unternehmen wie die USA sie für non-US Unternehmen hat.
 
@Alexmitter: Dann sag das mal den Irren - sorry - Iren... Die haben das ja unter anderem erst möglich gemacht...
 
@Stefan1979: Ich schätze die Iren wegen der Tatsache daß sie eine Republik sind. Aber ich schätze nicht das sie sich fast so staatskriminel verhalten wie die Schweiz. Ja, diese Irren.
 
Dass Unternehmen die Steuern dort zahlen, wo der Umsatz entsteht, wird die EU (also die Deutschen) schon zu verhindern wissen.
 
@Skidrow: Weil es tatsächlich auch nicht der einzige Ansatzpunkt ist. Die Welt ist nun mal nicht so einfach. Wertschöpfung entsteht nun mal nicht nur am Point of Sales. Einfaches Beispiel: Stell dir vor, du bist ein in DE sitzendes Unternehmen, welches viel forscht und entwickelt. Nachdem du jahrelang getüftelt und ein Produkt entwickelt hast, lässt du das Produkt irgendwo auf der Welt, sagen wir in China, bauen und verkaufst es in den USA. Und jetzt die "einfache Frage": Wo entsteht denn nun die "wirkliche" Wertschöpfung:
a) In DE, weil hier das Produkt überhaupt in jahrelanger Arbeit entwickelt wurde?
b) In China, da dort das Produkt zusammengebaut wird?
c) In den USA, weil es dort verkauft wird.
Oder sollte man sich überlegen, dass es vielleicht doch noch ein d) gibt - nämlich eine anteilige Verteilung, da letztlich die Infrastruktur und weitere Aspekte all dieser Länder genutzt wurde? Und dann darfst du auch gleich die Frage nach einer "fairen" Verteilung stellen...
Es ist aber Blödsinn, einfach nur auf den Ort der Umsatzentstehung abzustellen - was übrigens gerade DE ziemlich hart treffen würde.
 
Hätte der einfache Bürger ähnliche Lücke gefunden, hätte der Staat innerhalb kurzer zeit diese geschlossen und nach Nachzahlung verlangt.
 
Abwarten, mit dem Brexit will ja GB zum Steuerparadies werden, Google wird das zu nutzen wissen! Man kann ja jetzt schon auf den Kanalinseln (Jersey, Guernsey, etc) schon üben.
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