Prime Day-Panne: Amazon verkauft 13.000-Dollar-Objektiv für 94 Dollar

Anfang der Woche hat Amazon seinen mittlerweile zweitägigen Prime Day veranstaltet und dabei schier unzählige Produkte stark vergünstigt angeboten. Die weltweit abgehaltene Schnäppchenaktion ist für die zuständigen Teams natürlich jede Menge Arbeit, da ... mehr... Amazon, Fehler, Prime Day, Canon EF 800mm f/5.6L IS USM Super Telephoto Lens Bildquelle: Canon Amazon, Fehler, Prime Day, Canon EF 800mm f/5.6L IS USM Super Telephoto Lens Amazon, Fehler, Prime Day, Canon EF 800mm f/5.6L IS USM Super Telephoto Lens Canon

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Na wenigstens gab es echte Snäppchen zu ergattern..
 
@Homie75: Die Berichterstattung im Nachhinein ist ja auch noch Werbung, die man nicht unterschätzen sollte...
 
@Homie75: die behalten den Artikel sicher nicht für sich sondern verticken bei ebay Weiterverkäufe. Damit sie 10.000-12.900 Dollar Gewinne erzielen können.
 
@Deafmobil: Ach komm, meinst echt?...
 
@DaSoul: spekualtion. Weder menge noch sonst was ist bekannt. Der eine wird verkaufen der andere echt brauchen und ko h einer konnte es sich evtl nie leisten von daher alles ok. Der Gigant mit den Milliarden hat diesmal alles richtig gemacht.
 
@Deafmobil: Hätte ich jetzt nicht erwartet
 
@Homie75: Amazon hat ständig Preisirrtümer - hab da auch schon öfters bestellt und die Bestellungen wurden NIE geliefert, sondern immer storniert. Ich gehe mal davon aus, dass hier auch nicht geliefert worden ist, sondern dass einige Nutzer das einfach behauptet haben....

Das halte ich hier tatsächlich für Fake News (inkl. der unteren Werbelinks zu Amazon ;: )

Zumal auch dieses Jahr beim Primeday für mich kein einziges Schnäppchen dabei war wie die 3 Jahre vorher auch schon. Außer der Mediamarkt/Saturn-Mehrwertsteuer-Aktion gibt es wenige beworbene Schnäppchen-Aktionen, die tatsächlich halten, was sie versprechen.
 
@gettin: sehe ich genau so
 
@gettin: Naja, 2015 im Primeday habe ich zwei externe Samsung T1 SSDs bestellt. Eine 500GB für 177€. Dann kam ne Stunde später die 1TB variante für 106€. Die hab ich mir direkt auch bestellt. Kam auch an.
 
Denke das nicht wenige versuchen werden es mit großem Nachlass weiter zu verkaufen, auf Ebay bspw. Ein großer Gewinn ist in jedem Fall garantiert und für die Käufer ist es am Ende trotzdem noch ein Schnäppchen.
 
@Dr. MaRV: Ich mache mir echt Sorgen um Jeff B. - im schlimmsten Fall rutscht er durch die Verluste auf Platz 2 der reichsten Menschen der Welt. Das wäre ein hartes Schicksal.
 
Ein Kumpel von mir hat sich das 13k Objektiv geholt, konnte das erstmal nicht glauben, wollte mir das auch bestellen, der Preis war aber bei mir anders. Der wird das Ding weiterverkaufen. ^^
 
@kingstyler001: find ich assozial. Wenn er Fotograf wäre und es zu dem Preis ergattert hätte und einen Nutzen daran hat okay, aber rein nur um sich selbst zu bereichern find ich scheiße.
 
@Ludacris: Hö? Ich darf doch ganz legitim jedes Angebot im wahrnehmen und damit machen was ich will.
Ob ich nun die gekaufte Wahre nutze und damit Glücklich bin, ob ich damit Arbeite, es kaputt mache um witzige YouTube-Videos erstelle oder weiterverkaufe...

Oder hört man da etwas Neid?

Ich hätte 10 Bestellt, wenn ich das Angebot gesehen hätte.
 
@bear7: Der Punkt ist eher, wieso du das willst bzw. weswegen es dir nichts ausmachen würde, das so zu wollen.
 
@DerTigga: hä?
 
@bear7: Wieso hättest du denn den Antrieb haben können, welche Motivation wäre da zum tragen gekommen, bei so nem 10 Stück auf einmal abgreifen bzw. 10 anderen nix zu gönnen ?
 
@DerTigga: Dreistigkeit halt, kann man nix machen.
Jeder Fotograf hätte sich darüber gefreut andere sehen halt nur ihre Gier
 
@M_Rhein: ich weiß ich zerstöre gleich Träume, indem ich eine schreckliche Wahrheit offenbare - aber *Trommelwirbel* wir leben im Kapitalismus. Kapitalismus bedeutet: "eine Form der Wirtschaft und Gesellschaft auf der Grundlage des freien Wettbewerbs und des Strebens nach Kapitalbesitz des Einzelnen."

Ich hätte auch 10 Stück gekauft und 9 weiterverkauft. Warum? Weil man nicht in einer Utopie lebt, in der man quasi eh alles haben kann weil man es selbst erreicht, sondern weil man Gelegenheiten - vor allem seitens der großen Firmen - nutzen muss, um sich zu bereichern.

Es ist nicht Diebstahl wenn es verkauft und - wie man liest - sogar geliefert wird. Und während hier viele Moralapostel spielen, bereichern sich millionenfach Menschen an anderen. Ich bin ja nicht dabei eine neue Form der Gesellschaft aufzubauen, denn Kommunismus hatten wir schon, sondern würde mit dem Kauf nur dafür sorgen, dass ich finanziell besser dar stehe. Und so tun es halt andere. Und Menschen haben das seit Anbeginn der Zeit getan - nennt sich "persönlicher Vorteil". Auch jetzt gibt es Milliardäre - und nicht jeder dieser Menschen hat sein Geld fair "vermehrt".

Bei diesem Angebot war alles fair.

P.s.: ich würde mich auch freuen Spielfilme im Kino für 10 Cent zu schauen statt für 10 Euro - da sehe ich auch nur Gier. Aber ich muss es ja nicht wahrnehmen wenn ich nicht will. Genau so wenig wie andere Menschen dieses Angebot nicht wahrnehmen müssen wenn sie nicht wollen oder es nicht gefunden haben.
 
@divStar: Wieviele dieser Einkäufer wohl so radikal wären, sofort lauthals los zu brüllen: " ich werd die in Grund und Boden verklagen, geht ja wohl mal garnicht, das ich das geplante Gewinn machen nicht realisiert kriegen soll..", gesetzt den Fall, Amazon würde sich "einfach wagen", die ausgeliefert werdende Stückzahl generell auf nur ein einziges Exemplar pro Besteller zu reduzieren ?
Und das selbst dann noch einfach tun müssen, sich nicht gegen sich selber gewehrt kriegen, wenn der beauftragt werden sollende Anwalt davon abrät, weil seiner Ansicht nach geringe Erfolgsaussicht.
Dagegen, das Amazon "damit durchkommt" auf die Barrikaden gehn zu wollen, hat nunmal nichtsmehr mit Kapitalismus zu tun, sondern nurnoch mit Assiverhalten, auch wenn diejenigen das anders sehen bzw. keinerlei Grund erkenen können, wieso sie sich (besser) am Riemen reißen können sollten.
Hat viel eher zu tun mit der von solchen Typen Mensch als völlig legitim kolportierten Erwartungshaltung, das andere gefälligst still zu halten haben, selbst wenn die es def. merken / bemerkt haben, das sie grade abgezockt werden sollen.

Was schätzt du denn so, wieviele Entdecker dieses Objektiv Ultraschnäppchens sich quasi nen Pflaster über den Mund geklebt haben, damit sie bloß nicht ausversehen zu früh jemandem anderen davon erzählen und es sich daher womöglich selbst versauen ? Soviel Kapitalismus muss man sich einfach gönnen dürfen, nichtwahr ?
 
@bear7: nein, ich kann auch gut ohne einpasst tausend Euro Gewinn die ich auf Kosten eines anderen gemacht habe leben und brauchen tu ich das objektiv auch nicht. Ich finds nur nicht leiwand einen Fehler so schamlos auszunutzen.
 
@Ludacris: ich kann damit auch leben und es ist auch okay für mich.

Vom Prinzip ist das wie Lotto spielen, wenn jemand die richtigen Zahlen eingibt gibts Geld (auf Kosten derer, die die Zahl nicht richtig hatten)...

Bei Amazon bin ich Kunde und ich habe denen in den letzten Jahren gar nicht mal wenig Geld übrig gelassen, d.h. der schaden wurde schon lange kompensiert!

ABER:
Grundsätzlich kann ich deine Einstellung verstehen. Ich kenne nur 1000 andere "Fälle" wo es sich auch wirklich lohnt zu beschweren, hier ist der Schaden bei einem Billionen Konzern.
 
@bear7: Natürlich tut es Amazon nicht weh, da geb ich dir schon recht und auch ich hab wahnsinnig viel bei Amazon liegen gelassen - ich tus aber gerne weil der Kundensupport einfach spitze ist. Hab zb. gerade eben erst für eine defekte Fitbit den vollen Kaufpreis rückerstattet bekommen, das gibts sonst nirgends. Ich finde es nur moralisch nicht OK, egal ob es den kleinen Fotoladen um die Ecke oder eben Amazon betrifft.
 
@Ludacris: beim Fotoladen hungert der kleine Mann, bei Amazon ist dem Lagerarbeiter kaum was wegzukürzen und die "großen" leiden da auch kaum
 
@Ludacris: Bei defekter Ware bekommst überall das Geld zurück oder die Ware umgetauscht, solange es noch in der gesetzlichen Gewährleistungsfrist oder gar Garantiefrist liegt!
 
@Scaver: Geld bekommt man fast nirgends zurück, wenn wird es eingeschickt und repariert was Wochen dauert.
 
@bear7: Genau genommen handelt es sich bei der Anzeige von Amazon nicht um ein Angebot - somit auch keines, das du annehmen könntest. Ein Angebot gibst du erst mit deiner Bestellung ab. Amazon hätte also durchaus ablehnen können.
 
@bear7: Ich hoffe, dass diejenigen, die es sich kaufen (vielleicht auch gleich mehrere Exemplare), um es gewinnbringend weiterzuverkaufen, auch daran denken, dass sie gewerblich handeln und die entsprechenden Regeln gelten (Gewerbe, Steuer, Gewährleistung etc.).
 
@DonJaiquito: so ein Quatsch...
klar KANN ich gewerblich handeln. Aber genau wie ich meinen PKW für 20000€ einfach Mal so verkaufen kann, kann ich auch ein Objektiv verkaufen ;)

deshalb Brauch ich noch kein gewerbe
 
@DonJaiquito: Vor allem die Steuer aus dem Veräußerungsgewinn sollte man nicht vergessen, besonders, wenn man sich mehrere Exemplare sichern hat können.
 
@bear7: Ist kein Quatsch, wenn man etwas einkauft mit der Absicht es weiter zu verkaufen, ist es gewerblich und du brauchst ein Gewerbe. Bei 10 neuen, original verpackten ist das ganz klar der Fall.
 
@DonJaiquito: Neid wohin man schaut XD... Es ist nur gewerblich wenn man tatsächlich eine z.B. Firma hat, die so etwas ein- und weiterverkauft. Wenn ich mir 10 CDs kaufe, um sie zu verkaufen, dann handele ich nur gewerblich wenn ich das als Firma tue. Wenn ich aber weiß, dass die Limited Edition eines Albums vergriffen sein wird, kaufe ich es mir und verkaufe es weiter.
Und selbst wenn: dann zahlt man halt die Steuern - trotzdem bleibt noch ein dicker Gewinn übrig.
 
@divStar: Das ist leider falsch.
Gewerblich zu verkaufen knüpft an das an was du tust, nicht an das was du zu sein glaubst.
Nur mal als Beispiel: https://www.it-recht-kanzlei.de/privater-anbieter-oder-gewerblicher-verkauefer.html#abschnitt_36
Nähmen wir einmal an, man hätte 10 dieser Objektive ergattert für rund 1000 Euro mit dem Ziel sie für rund 120.000 weiter zu verkaufen, dann würde man einen gewerblichen Handel vermutlich ohne Weiteres bejahen.
 
@feinstein: selbst dann nicht...
das einzige was dich bei 120k trifft ist ggf. die Vermögenssteuer!

aber ohne Steuerberater wirds hier zu gefährlich ne genaue Aussage zu treffen.

grundsätzlich steht es mir ERSTMAL frei als Privatperson zu kaufen / verkaufen was ich möchte und zu welchen Wert ich das möchte.
 
@bear7:
Nein das steht dir nicht frei.
Artikel zum Weiterverkauf zu erwerben ist die Hauptdefinition von gewerblich.
Auch ebay schreibt dazu:
- Sie kaufen Artikel, um Sie wieder zu verkaufen.
- Sie verkaufen neue Artikel, die Sie nicht für den eigenen Gebrauch erworben haben.
- Art der verkauften Artikel (Neu- oder Gebrauchtware, Wert): Der Verkauf von mehreren gleichartigen Navigationsgeräten wurde beispielsweise als Indiz für eine gewerbliche Tätigkeit eingestuft.

Klar kann es sein dass die Plattform oder ein Konkurrent nicht gleich darauf aufmerksam wird, aber rechtlich gesehen ist es eben weit weniger locker als viele glauben. Da gibt es auch mehr als genug Gerichtsurteile und Artikel zu, genauso wie zum Verlauf von selbst hergestellten Sachen. Öfters 2 paar gehäkelte Socken pro Monat verkaufen wird auch nicht gehen.
Niemand würde es als gewerblich deklarieren wenn es auch privat erlaubt wäre. Weil er dann Rücknahme und Gewährleistungspflichten, Einstellgebühren, usw. hat.
 
@bear7: Hierbei handelt es sich bei deinem PKW, den Objektiven und lustigerweise in Deutschland um "Private Veräußerunggeschäfte. Der Gewinn heraus fällt unter das Einkommensteuergesetz.
Der Gewinn aus solchen Geschäften ist Steuerfrei wenn du das entsprechende Objekt (Küche, Auto, usw) länger als ein Jahr besitzt.
Falls nicht gibt es eine Freigrenze die, ich meine, irgendwo zwischen 800 und 900 € liegt.
Die wäre mit einem Objektiv höchstwahrscheinlich locker geknackt.
Hier dürfte es sich bei 10 Stück also mehr als lohnen 1 Jahr zu warten:D
 
@SDJ: kann man seine Kommentare (über Smartphone) hier nicht Editieren?

Ich wollte schreiben "...und lustigerweise in Deutschland auch der handel mit Cryptos..."
 
@bear7: Grundsätzlich kannst du eben auch als Gewerbetreibender gelten, wenn du glaubst, gar keiner zu sein. Das kannst du dann auch nicht ausschließen weil es dann nur auf das Erscheinungsbild ankommt und nicht auf das, was du gerne sein willst.

Wird unangenehm, wenn die Steuer kommt, nachdem du dein "privat" verdientes Geld schon ausgegeben hast und du plötzlich Einkommenssteuer und Umsatzsteuer abdrücken musst, mit denen du bei deiner Kalkulation nicht gerechnet hast.

Aber auch mit Käufern kann es unangenehm werden. Wenn das Objektiv defekt ankommt und der Käufer seine 13.000 zurück haben will, was er vermutlich will. Dann klärt das Gericht, ob der Verkäufer als Händler für den Schaden haften muss.
 
@feinstein: Das ist meines Erachtens so nicht richtig. Gewerblich handelt, wer mit einer Gewinnerzielungsabsicht einer auf die Dauer ausgelegten Tätigkeit nachgeht. Der einmalige Verkauf von 10 Objektiven ist keine auf Dauer ausgelegte Tätigkeit.
 
@heidenf: Doch, weil es auf die "Gewinnerzielungsabsicht für die Dauer der Erzielung gewerblicher Einkünfte" ankommt.
Das liegt unzweifelhaft vor.
 
@feinstein: "Eine gewerbliche Tätigkeit setzt ein selbständiges und planmäßiges, auf eine gewisse Dauer angelegtes Anbieten entgeltlicher Leistungen am Markt voraus" (siehe OLG Frankfurt, Beschluss vom 21.3.2007 - 6 W 27/07).

Ein einmaliger Verkauf ist hierbei nicht auf eine gewisse Dauer ausgelegt, weil der einmalige Verkauf in der Natur seiner Sache eben nur einmalig ist.
Würde man die Artikel jetzt beispielsweise öfter verkaufen, dann könnte man dem Verkäufer eine gewerbliche Tätigkeit unterstellen.
Wenn ich beispielsweise bei Ebay 25 Porzelanteller von Privat (kein Rückgaberecht) gekauft habe, diese mir nicht gefallen und ich sie weiterverkaufe (auch mit Gewinn), dann würde mir auch niemand eine gewerbliche Tätigkeit unterstellen.

Kannst du deine Behauptung mit Gesetzestexten oder Gerichtsurteilen untermauern?
 
@bear7: Bei mir springt da im Hinterkopf immer der Umweltgedanke an. Brauche ich es? Muss ich es haben nur weil es nichts oder wenig kostet?
 
@Thomas Höllriegl: Haben ist wichtiger als brauchen vor allem wenn es so wenig kostet. Auf jeden Fall beides mal JA!
 
@slavko: Bei dir scheint da gar nichts anzuspringen. Ich schüttle immer noch den Kopf über diese Antwort.
 
@Ludacris: wenn ich überlege wie "Sozial" unsere Wirtschaft und der Kapitalismus sind dann hätte ich mir, ganz im sozialen Sinne der Wirtschaft und des Kapitalismus, hundert davon bestellen. Die gäbe es dann zum halben oder dreiviertel Preis auf ebay. Für den Fotografen immer noch ein Schnäppchen.
 
Wow was für Glückspilze. Dass Amazon liefert macht wahrscheinlich Sinn für sie, denn für die pasr tausend Euro können sie keine wirksamere Werbung schalten.
 
@FuzzyLogic: Das ist halt was Amazon grundsätzlich auszeichnet, die liefern einfach und gut ist. Jeder andere Anbieter hätte nun das Diskutieren angefangen von wegen der Kaufvertrag kommt erst mit der Annahme durch den Verkäufer zustande und nicht gleich mit der Bestätigung des Kaufs auf der Website und ähnliches. Deshalb halte ich auch schlicht nix von dem recht populären Amazonbashing aus diversen Gründen. Aus Kundensicht sind die schlicht konkurrenzlos. Und das ist am Ende das einzige was wirklich zählt.
 
In der Vergangenheit hat auch Amazon solche Sachen oft storniert, was 1. völlig rechtens und 2. nachvollziehbar ist, wenn es einen Fehler bei der Preisanzeige gab. Sie müssten das also nicht tun und bei einem 13.000€-Artikel wundert es mich ehrlich gesagt auch sehr.
 
@nize: Eigentlich dürfen sie das gar nicht ... Artikel unter Einkaufspreis verkaufen als Lockangebote.
 
@Bautz: wenn es aufgrund eines technischen fehlers passiert ist (was nachweisbar ist), dann gilt das so nicht.
 
@Bautz: Natürlich darf man Artikel auch unter EK verkaufen. Was ein Quatsch. Über einen langen Zeitraum unter gewissen Umständen, da darf man es dann nicht. Junge, Junge, Junge... Wenn man keine Ahnung hat...
 
@Bautz: Ein wirksamer Kaufvertrag kommt nur übereinstimmende Willenserklärung von Käufer und Verkäufer zustande.

Ein einseitige Willenserklärung vom Käufer in Form einer Bestellung ist kein gültiger Kaufvertrag.

Erst durch übereinstimmende Willenserklärung des Verkäufers in dem er die Bestellung annimmt. Zum Bespiel durch eine Auftragsbestätigung oder das er einfach liefert und dir ein Rechnung schickt.

Aber bei einem Rabatt von 99% muss man Käufer selbst bei Amazon von einem Irrtum ausgehen und einer Ablehnung rechnen.

Und Sie wie im Artikel dargestellt ist auch kein unlauterer Wettbewerb sondern einfach Irrtum wie er vorkommen kann..
 
@ibecf: Oh tatsächlich. Das hatte ich aus Wirtschaftrecht tatsächlich anders in Erinnerung. Ich dachte nur es ginge um "Unternehmen mit Marktmacht" ODER "gelegentlich". Es ist aber ein UND.

Ablehnung wegen Irrtum wäre hier völlig rechtens, das hab ich nie bestritten und eigentlich die zu erwartende Reaktion.

Hier zeigt sich einfach warum amazon so schnell dem hießigen Einzelhandel den Rang abgelaufen hat: Im Zweifel für den Kunden. Billigeres Marketing können sie nicht kriegen.
 
@Bautz: selbst ohne Irrtum kannste Deine Produkte zu Deinem Preis verkaufen, den Du willst, selbst wenn er 99% unter ek liegt - lediglich bei einer Ausnutzung der Marktmacht um andere Wettbewerber gezielt zu schädigen kann durchs Kartellamt geahndet werden... Wenn du z. B. ein oligopol hast und dir leisten kannst, durch verschenken der Ware eine Monopolstellung zu erlangen...
 
@aliasname: Von wegen die liefern und gut ist. Mein Bruder hat sich bei Amazon den neuen Ryzen 3800X für den Preis vom 3700X ergattern wollen. Am Ende hatte sich herausgestellt, der Name des Produkts war falsch, sie haben sich letztendlich auf den ASIN bezogen, um auf ihrer Position zu beharren, den 3800X nicht zu versenden.
 
immerhin beweisen sie Größe und liefern! Respekt! den eindeutige Preisirrtümer sind nicht einklagbar.
 
@serra.avatar: da werden aber wohl Köpfe rollen bei Amazon..
 
@fazeless: evt. macht Amazon die große Rechnung gegen die Verantwortlichen aber auch erst nach dem nächsten Day auf. Wenn sie nämlich wissen, was die Gier der diesmal leer Ausgegangenen mit denen gemacht hat. Könnte schließlich gut sein, das die vor lauter Gier, auch so nen Schnapper hinkriegen zu wollen, wie wild suchen und das unterste zu oberst umschichten, damit ja nichts unentdeckt bleibt.
Und derweil so einiges anderes "entdecken", in den Warenkorb packen und ebenfalls kaufen = der heutige Schaden relativiert sich ganz kräftig ? ;-)
 
das war definitiv der beste schnapper, aber fast alles vom 20€ Gutscheinfehler wurde auch versendet, Storno gab es wohl nur für die zu gierigen die davon wiederum ein Gutschein gekauft haben :D
 
Im Grunde hat Amazon dem Kunden über 12.000$ geschenkt. Wenn man bedenkt was manche im Jahr alles dort kaufen und dann auch noch Prime bezahlen könnte ich mir vorstellen dass sie nach einigen Jahren bei den Kunden in Summe sowieso wieder bei +/- Null sind.
 
@Driv3r: wohl eher nicht. Und die, die es gesehen haben und sich auskennen, haben bestimmt nicht nur ein solches Objektiv bestellt. Ich hätte 10 bestellt, denn das entspricht dem sozialen Level, den die Wirtschaft und der Kapitalismus an den Tag legen.
 
Das 800er kann man ja besonders gut zur Street- und Eventphotographie mit einer spiegellosen Kamerea benutzen. Das beste ist man hats immer dabei.
 
Grins, das war ein Schnäppchen. Amazon zählt das aus der Portokasse.
 
Verpasst !!! - Acht Stück zu dem günstigen Preis gekauft, und für 10T wieder verkauft, und ich hätte mein Traumauto ;-(
 
Ich wette, 99,99% der Käufer, haben sie weiter verkauft für fast den Originalpreis ^^
 
als berufsfotograf hätte ich nur zu gerne die möglichkeit gehabt. hätte gleich mal 2000 euro investiert, und mir 20 deals gesichert ;) so muss ich eben weiter hart arbeiten, um reinvestieren zu können ;)
 
und die beste Werbung überhaupt.. was glaubt ihr wieviele Leute jetzt beim nächsten Sale den Shop belagern und durchsuchen werden.
 
ein paar tage zu spat die news....

die aplha hätt mich schon interessiert...hatte auch nach cams geschaut...aber diese schnàppchen nicht gesehen
...
 
Wow, Amazon hat da wirklich grösse gezeigt, ist ein Offensichtlicher Fehler darum hätten sie auch Stornieren können!
 
@fabian86: Die positive Puplicity, weil gerade jede News Seite darüber berichtet, dürfte um einiges größer sein als der entstandene Schaden.

Die Werbung aktuell wäre Amazon viel teurer gekommen.

https://www.google.de/search?q=amazon+objektiv&tbm=nws&source=univ&tbo=u&sa=X&ved=2ahUKEwiSgPy74MLjAhVNKewKHWN8B7gQt8YBKAF6BAgDEAo&biw=1455&bih=961
 
Diese tollen "Angebote" hat natürlich kein Preisvergleichsportal angezeigt. :D

Aber mal im Ernst. Toll für jeden, der hier zugeschlagen hat. Ich finde es nur richtig und fair, dass die Produkte auch wirklich zu dem Preis raus gegangen sind. Als Bürger oder Kunde muss man auch für seine Fehler gerade stehen. Da sehe ich auch keinen moralischen Konflikt.
 
Und jetzt? Die Käufe wurden sowieso alle storniert... Pech gehabt...
 
für den Boss die beste Werbung
 
Oh herrje so ein Pech aber auch. Böse wer denkt das es sich hierbei um Marketing habdelt. Nee niemals die wollen die Kunden nicht animieren bei allen sales reinzuschauen ob sich denn ein Fehler eingeschlichen hat..
 
Wann immer von "Schnäppchen" die Rede ist, schalte ich ab... :-)
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