Amazon schafft Paket-Falter ab: Automaten bauen jetzt Spezialkartons

Der weltgrößte Online-Händler Amazon hat begonnen, einen Teil der Mitarbeiter seiner Warenlager durch automatisierte Systeme zu ersetzen. Laut einem Bericht aus den USA sorgen neue Anlagen nun teilweise dafür, dass bestimmte Pakete nicht mehr ... mehr... Amazon, Roboter, Maschine, Automat, Karton, CartonWrap Bildquelle: CMC CartonWrap Amazon, Roboter, Maschine, Automat, Karton, CartonWrap Amazon, Roboter, Maschine, Automat, Karton, CartonWrap CMC CartonWrap

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Bin gespannt ob es etwas daran ändert das manchmal gefühlt ne Büroklammer in einem 1m³ Karton verschickt wird.
 
@MOSkorpion: Ich denke nicht. Diese Artikel werden wohl eher dem Kriterium "Passt in einen Standartkarton - auch wenn dieser 5x so groß wie der Artikel selbst ist" entsprechend und dementsprechend so bleiben wie sie sind :) Für die großen Versandhändler spielt halt, anders als bei Privatpersonen, die Größe und das Gewicht kaum eine Rolle. Da wird nach Anzahl bezahlt und wenn es einfacher ist für x Artikel einfach einen viel zu großen Karton zu nehmen als irgendwas am aktuellen System anzupassen und neue Karton Größen zu unterstützen, dann nimmt man eben den zu großen Karton und fertig. Bis es irgendwann so viele Artikel sind dass sich die Anpassung lohnt.
 
@sav: Wenn der Lieferwagen 20% mehr Pakete transportieren kann, dann lohnt es sich doch.
 
@MOSkorpion: Aus Logistikersicht lassen sich größere Kartons besser stapeln und transportieren. Deswegen verpackt Amazon die Büroklammer in ein überdimensionierten Karton.
 
@MOSkorpion: Das ist doch das erklärte Ziel von dieser Aktion.
 
@MOSkorpion: Dafür gibt's jetzt den speziellen Karton-Aufsteller - der kann jetzt für noch kleinere Gegenstände noch größeren Karton aufrichten!
 
@MOSkorpion: bei mir kam erst letzte Woche von Amazon die Grafikkarte nur in der reinen OVP an.
 
@Insane.J: Machen leider die wenigstens, reicht aber völlig aus!
 
Endet wieder beim Menschen- der müsste dann viel mehr zustellen bzw. bekommt sein Auto nicht oder nur mit mehr Arbeit geleert.
 
@Large: Da werden doch auch schon Roboter getestet, die Auslieferungen machen.
 
@tigerchen09: Und wer wartet die Roboter, konzipiert neue Routen oder plant diese neu? Der Mensch.
 
@(V) (*,,,*) (V): Routen planen und konzipieren ... abwarten, das geht auch heute schon relativ automatisiert. Da finde ich die automatisierte Auslieferung schon schwieriger.
 
@(V) (*,,,*) (V): die routenplanung macht sicherlich ein Navi/Routenplaner. Ist ja so ein klassisches "travelling Salesman" problem
 
Die Maschine passt absolut in mein Weltbild. Menschen sind bald überflüssig.
 
@mrem: Die Maschinen sind nur so gut, wie das wissen vom Menschen Ihr vermittelt wird. Zumindest im jetzigen Zeitalter. Natürlich gibt es KI und Machine learning, aber die produktiv für die Masse einzusetzen dauert noch. Und selbst wenn, müssen Menschen immer Arbeiten wie Wartungsarbeiten oder Fehlerbehebungen an den Geräten beheben. Wenn die Geräte mehr werden, wird auch automatisch in diesem Segement mehr Arbeitskräfte gesucht.
 
@(V) (*,,,*) (V): Ja, aber ein einfacher "Kartonfalter" wird halt nicht einfach so zu einem Maschinenbauingenieur.
 
@mrem: Menschen sind doch genau der Grund, warum die Maschinen arbeit haben. Denn Menschen sind die Konsumenten. Das ist der Punkt, den Maschinen nicht erfüllen können. Somit werden wir nie überflüssig sondern elemantar wichtig, damit die Arbeit der Maschine einen Sinn hat. In 1.000 Jahren brauchen die Menschen nicht mehr arbeiten (das macht dann nur noch die KI) und man hat viel Freizeit und kann das Leben genießen. Zwecks Resourcenverteilung hat dann jeder irgendeine virtuelle Währung/Einkommen zur Verfügung. Zumindest kann ich mir das so vorstellen :) Einfach nur den Mensch durch Maschine ersetzten und 90% sind arbeitslos wird es nicht geben können. Dafür sind dem Staat die Steuern zu wichtig. Zumal das ganze Wirtschaftssystem so nicht mehr funktionieren kann. Ergo; Einkommen für alle und die KI übernimmt die Arbeit. Nur der Weg dahin wird unschön...
 
@Driv3r: 1000 Jahre gibst Du der Menschheit noch? Du Optimist... :-D
 
@mrem: Die und auch alle anderen Maschinen können den Menschen nicht überflüssiger machen als er bis dahin schon wäre. Es sei denn der Sinn des Lebens ist in einer Verpackungsmaschine zu finden. Ich würde es evtl darauf reduzieren, dass lediglich menschliche, mechanische, sich wiederholende Arbeitskraft mittelfristig überflüssig wird. Ohne Menschen und gar viele davon macht die Maschine wie auch alle anderen keinen Sinn und ist damit ebenso überflüssig. Könnte man stundenlang Diskutieren. Letzter Konsens könnte in der Öffnung des Weltbildes gefunden werden möchte hier aber nicht anmassend erscheinen und entschuldige mich diesbezüglich.
 
@Michhalt: Man darf den einfachen Arbeitern nicht alles Jobs weg nehmen. Das ist das Problem. Und Gerade ein Konzern wie Amazon könnte viel dafür tun, ein Konzern mit sozialer Verantwortung zu sein. Natürlich kann ich die Denkweise aus betriebswirtschaftlicher Sicht verstehen. Gutheißen kann ich es aber nicht. Diesen Vorwurf mache ich aber allen großen Konzernen, egal ob Amazon, Deutsche Post, oder wen auch immer...
 
@mrem: würdest du einen solchen, aus sozialer Verantwortung geschaffenen Job übernehmen wollen? Ich denke das ein jeder mehr drauf hat als Kisten Kleben. Die soziale Verantwortung wäre es, die jetzigen Kistenkleber aus- und weiterzubilden.
 
"Der Mensch hat besseres zu tun, als Etiketten auf Dosen zu kleben" - Irgendjemand am Anfang der Industrialisierung zum Thema Automatisation.

Ob dieser jemand damals ahnen konnte, dass "sich eine Arbeit suchen" damit gemeint ist?
 
@Thomas Höllriegl: Das ist aber völlig richtig. Der Grad der Automatisierung hat doch jetzt schon dazu beigetragen, dass wir weniger arbeiten als früher. Kannst ja mal am Fließband arbeiten. Ich habe das früher zu Schüler und Studentenzeiten gemacht. Das ist wirklich kein erfüllender Job und extrem monoton. Es gibt andere Jobs, die kein Roboter erledigen kann. Die Bezahlung dieser Jobs ist halt noch ein Problem, aber ein lösbares, wie andere Länder zeigen.
 
@FatEric: Das Problem ist, je mehr Jobs Roboter erledigen, umso weniger Jobs mit niedriger Qualifikation gibt es. Dazu passend müsste nun der durchschnittliche (aus-)Bildungsgrad im selben Maße steigen wie die Automatisation. Dies ist zurzeit nicht der Fall. Wird irgend wann kommen, aber derzeit klafft die Schere auseinander.
 
@Thomas Höllriegl: Aktuell gibt es immer noch genügend Jobs und der Wegfall von Jobs für geringqualifizierte darf kein Grund sein, auf Automatisierung zu verzichten. Zumal oft neue Jobs enstehen. Aber ja, da mögen Probleme entstehen, die aber anders gelöst werden müssen, als eben auf die Automatisierung zu verzichten. Auf dem Feld will ja irgendwie auch keiner mehr Arbeiten.
 
@FatEric: Ich glaube nicht das es unbedingt weniger Jobs gibt. Früher war es eben halt nur nicht üblich das Frauen Kariere machen. Früher ging der Mann arbeiten und die Frau schmiss den Haushalt. Jetzt gibt es halt mehr potenzielle Arbeitnehmer.
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