Firefox: KI von Ubisoft schaut jetzt Mozilla-Entwicklern auf die Finger

Firefox schneller und effizienter entwickeln: Dieses Ziel will Entwickler Mozilla jetzt mit dem Einsatz einer künstlichen Intelligenz erreichen, die man vom Spieleentwickler Ubisoft übernimmt. Mit dem KI-System "Clever-Commit" sollen Fehler schon ... mehr... Browser, Logo, Firefox, Mozilla, Mozilla Firefox Bildquelle: Geralt Altmann/CC0 Browser, Logo, Firefox, Mozilla, Mozilla Firefox Browser, Logo, Firefox, Mozilla, Mozilla Firefox Geralt Altmann/CC0

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"Wir rechnen damit, dass hunderte Stunden für die Risikoanalyse und das Entdecken von Bugs eingespart werden können"

mal kurz übersetzt heißt das: "wir wollen keine höhere Qualität liefern, sondern nur Geld einsparen ^^"
 
@bear7: Ansichtssache. Ich lese: "Wir rechnen damit, neue Funktionen in kürzerer Zeit implementieren zu können sowie die bestehende Codebasis in kürzerer Zeit refactoren zu können um Bugs zu beheben und die Performance weiter zu steigern."
 
@taiskorgon: das "könnte" so erzielt werden. Hier spricht man aber lediglich von Einsparung!
=> Fazit: Mitarbeiter können entlassen werden …

dass diese woanders eingesetzt werden oder eine Effizienzsteigerung dadurch >getätigt< wird, hat die Marketingabteilung entweder vergessen zu erwähnen, oder man vertraut den "gutgläubigen" :D
 
@bear7: Hier wird ja auch etwas sinnvoll eingespart: Zeit, die man nicht entwickeln kann, weil man auf Fehlersuche ist (welcher Softwareentwickler kennt das nicht?). Ich finde diese pessimistische Sichtweise daher nicht angebracht. Zudem:
Mozilla ist eine non-profit Organisation (auch wenn es einen kommerziellen Kompagnon gibt). Gewinnmaximierung ist irrelevant, dennoch ist es sinnvoll, die Effizienz zu steigern.
Fernerverhält es sich beim Firefox wie bei Open Source Software üblich, dass es nur einen kleinen Kern an Hauptentwicklern gibt und der Großteil der Entwicklung von freiwilligen Beiträgen gestellt wird.
 
@bear7: "KI" ist eigentlich immer ein könnte. Das sind zumeist Blackboxen - statt Probleme systematisch zu erkennen und in Berechnungen zu fassen wird trainiert und gehofft.
 
@taiskorgon: Das macht bei über 8 Mio. Zeilen Code und 8.000 Software-Edits auch Sinn.
 
Da mein vorheriger Kommentar scheinbar missinterpretiert wurde (und entsprechend entfernt), hier nochmal eine andere Formulierung.

Allgemein ist "KI" in 99% der Fälle ein reiner Marketing Begriff, da es (noch) keine richtige KI gibt und wir nicht wissen, ob wir jemals in der Lage sein werden, eine solche zu erstellen. Anstatt die Marketing-Begriffe zu verwenden, sollte ehr "Machine Learning" als Bezeichnung verwendet werden. Machine Learning steckt quasi hinter alles was aktuell als KI betitelt wird.

(Und das ist an alle Leser hier gerichtet, nicht als direkter Hinweis an den Autor gemeint)
 
@Michael96: Ah jemand mit Ahnung :)
 
@MancusNemo: So groß ist die Ahnung leider nicht, auch wenn das Erkennen eines Buzzwords gewürdigt werden darf ;-)
"KI" als Begriff ist auch schon einige Jahrzehnte alt. Natürlich gab es da immer wieder, so auch aktuell, große Hypes. Dennoch ist es vermessen zu KI und maschinelles Lernen quasi gleichzusetzen. Das wird dem Fachbereich dann auch nicht gerecht ;-)
 
@sDaniel: In einem Chaosradio wurde mal erklärt es sei nur eine intelligente suche. Nicht mehr und nicht weniger. Die Begründungen waren schlüssig.
 
@Michael96: Ich stimme dir teilweise zu und ergänze das noch etwas.

Was man gerne im Marketing als "selbstlernende KI" verkauft, sind im Unterbau nur mehrere Techniker, welche die Erkennungs- und Aktionsalgorithmen immer wieder neu anpassen ;-)

Bei jedem BOT im Internet oder auch den Fahrzeugassistenten ist das so, weshalb bei letzterem es auch immer wieder zu Unfällen kommt, da der menschliche Geist doch nicht alles vorausahnen kann oder sich eben nie alles 1:1 an menschlichen Abwägungs- oder Entscheidungskriterien in Maschinensprache übersetzen lässt. Die KI ist immer nur so gut wie die Techniktruppe die dahinter sitzt.

Auf das Geschwätz, dass Google mit ihrer KI mittlerweile die Weisheit eines 25-jährigen erreicht hätte gebe ich deshalb nichts. Eine gut programmiertes Routing ist zwar viel schneller wie der Mensch, aber wenn man 90% Richtigkeit erreicht ist das schon wahnwitzig gut, und geht es um menschliches Leben ist selbst 99,9 % zu wenig.
 
@Postman1970: Und welcher Mensch soll alles zu jeder Zeit 100% richtig einschätzen können? Oder sogar zu 99,9%? Warum darf der Mensch versagen, aber die KI/ein Algo nicht?
 
@Michael96: Da es keine genaue Definition von "Intelligenz" gibt, kann es auch keine genaue Definition von "künstlicher Intelligenz" geben.
 
Also für mich ist das keine KI sondern nur eine Routine!
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