Chef-IT-Lobbyist will Zugriff auf Schulen und ein Grundeinkommen

Die deutsche IT-Branche erwartet sich von den Koalitionsverhandlungen, dass sie in den kommenden Jahren ein deutlich größeres Stück vom Kuchen abbekommt. Und ihr Chef-Lobbyist hätte zusätzlich auch gern einen direkteren Zugang der Wirtschaft an die ... mehr... IT-Branche, Statue, Kopf Bildquelle: W&V IT-Branche, Statue, Kopf IT-Branche, Statue, Kopf W&V

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Die wirtschaftskonforme "Gehirnwäsche" der Kindern und Jugendlichen an unseren Schulen, ist kaum erstrebenswert.

Bereits die "Initiative neue soziale Marktwirtschaft" hat mit eigenem Lehrmaterial das Schulen kostenlos zur Nutzung angeboten wurde gezeigt wohin das führt.

Die Interessen von Arbeitgebern werden in den Vordergrund gestellt!
"In der Realität hat der Mindestlohn nur eine Folge: dass noch mehr Menschen arbeitslos werden"

Solche Aussagen wie aus dem Lehrmaterial der "InSM" , gibt es dann ohne Ende, und die nächste Generation sägt unter Anleitung der Wirtschaft quasi an ihrem eigenen Ast.
 
@SimonN1: Was ist daran falsch ? Kleine Unternehmen kamen sehr wohl durch die Einführung des Mindestlohnes in die Situation , ihren Mitarbeiterstamm zu verkleinern.
 
@iPeople: Dann haben diese Unternehmen ihre Existenzberechtigung leider verloren, wenn deren Fortbestehen, dauerhaft nur durch Dumpinglöhne gesichert werden kann!
Dumpinglöhne sichern nicht die Existenz, sie schaffen Armut, verhindern soziale Teilhabe und sind auch für die Solidargemeinschaft nicht von Vorteil, die diese menschenunwürdigen Einkommen noch aufstockt/subventioniert. Und trotzdem muss die betroffene Person inklusive der Familie auf Harz-4 Niveau leben( auch hier wird z.B das Kindergeld wieder verrechnet).
 
@SimonN1: Künstlich durch den Staat erhöhte Löhne erhöhen die Inflationsrate .... und das ist besser für die Solidargemeinschaft ? Und ob die Solidargemeinschaft nun geringe Löhne aufstockt oder diese Menschen komplett alimentiert dürfte auch nicht unbedingt unwichtig sein. Also schaffen wir durch lieber durch staatlich verordnete Lohnerhöhung mehr Arbeitslose , ja macht Sinn und ist ja auch im Sinne der Solidargemeinschaft.
 
Es ist sehr traurig anzusehen, wie in Deutschland die Bildung der IT in die Hände der Eltern gelegt werden. Einen Computer zu bedienen ist heute zu Tage so wichtig wie schreiben und lesen. Bedauerlich dass dies noch nicht bis zur Politik vorgedrungen ist.
 
Schwachfug, viele Spezialisierte Lernfelder wie Programmieren müssen gesondert gefördert /Unterrichtet werden, das auch nur für diejenigen die dafür eine entsprechende Kompetenz/Veranlagung haben.

Die "Gleichmacherei" schadet mehr als sie nützt.

Wenn die Industrie wirklich was machen will, dann soll sie in den Schulen AGs anbieten, nach dem regulären Schulunterricht, und je nach Fähigkeit spezialisierte Lerninhalte und Kompetenzbildung anbieten.
Oder Ferienangebote mit Spezialisierten Lerninhalten.

Ich hab im Studium Programmieren gelernt, hab mich immer damit schwergetan weil ich nicht die Veranlagung habe auch so zu "Denken", deshalb dauert es bei mir auch 4-5 mal so lange, dafür verstehe ich die Funktionsweise der meisten Maschinen auf den ersten Blick.
 
@Gast11962: Es ist schön was du in deinem Studium so gelernt hast. So einige Schüler hingegen wären froh, man würde Ihnen zeigen, wie man dein Blatt ausdruckt.
 
@Purple1991: Wie wäre es mit Eigeninitiative?
 
@Purple1991: Ich hab nicht geschrieben das Schule keine Grundlagenkompetenz vermitteln darf/soll.

Das Programmieren einer Software zur Druckersteuerung geht aus meiner Sicht über die Kompetenz zum nutzen (benutzen) einer entsprechenden Software hinaus.

Anders Ausgedrückt:

Programmieren sollte ein Ausbildungsberuf sein, was aber keinen abhalten soll schon im Kindergarten sich freiwillig solches Wissen zu erarbeiten.

Was ich als Elternbeirat leider immer wider sehe, ist das die Förderung von Talenten (Bereich egal) auf der Strecke bleibt, diese Individuelle Förderung kann aber nicht die Schule leisten.

Wenn die Industrie Fachkräfte will, dann muss sie da ansetzen, Geld in die Hand nehmen und Talente fördern.
Das funktioniert nicht mit der Gießkanne, für alle eine wenig aber niemals genug fürs Talent.
 
@Gast11962: Einen Grundkurs für alle würde ich noch unterstützen, einfach damit alle wissen, was mit "Programmieren" eigentlich gemeint ist. Macht man mit Biologie oder Kunst doch ebenso und dort ist es akzeptiert. Ein Überblick á la "was ist das eigentlich und was wird dabei gemacht" ist noch Allgemeinwissen, aber wenns in die Tiefe geht, bin ich ganz deiner Meinung; das allen aufzudrücken, halte auch ich für unsinnig.
 
In Deutschland müsste man erstmal die Frage klären, wofür die Schule da ist. Ist sie dafür da, um die Kinder auf die Arbeitswelt vorzubereiten oder ist sie zur Vermittlung von "Allgemeinwissen" da.

Als ich diese Frage das letzte mal in einer Runde gestellt hatte, meinte jemand, dass die Schule dafür da ist, dass sich Kinder entfalten können und entscheiden können, was sie später mal machen möchten. Selbst in diesem Szenario ist das aktulle Schulsystem total unbrauchbar. 45min jemand zuhören, der ein Thema langweilig vorträgt, wegt nicht gerade Interesse. Bevor wir über Programmieren und Digitalisierung reden sollten wir das ganze Konzept "Schule" erstmal modernisieren. Auf Twitter gab es mal einen Tweet der meinte, dass wir erst unsere Kinder motivieren zu reden und rumzulaufen, damit sie danach ruhig sitzen und die Klappe halten.
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