Apple kassiert neues Urteil: Patenttroll VirnetX bekommt 439 Mio. Dollar

Ein Gericht in Texas hat ein Urteil in dem seit Jahren anhaltenden Rechtsstreit zwischen dem Patentverwerter VirnetX und dem US-Unternehmen Apple veröffentlicht. Apple muss demnach nun 439,7 Millionen US-Dollar an die als Patenttroll verschriene ... mehr... Patent, Patenttroll, Virnetx Bildquelle: VirnetX Patent, Patenttroll, Virnetx Patent, Patenttroll, Virnetx VirnetX

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War eigentlich alles abzusehen, aber man mußte ja unbedingt Softwarepatente haben. Nun haben wir sie und nun ist das halt so.

Wäre natürlich dafür, wenn man das postwendend wieder einstampfen würde. Aber das wird wohl eher nicht passieren - hängt viel zuviel dran.
 
Ist richtig so. Finde aber die Rückzahlung irgendwie viel zu wenig. Laut meiner Berechnung hätten es eigentlich um die 867 Millionen sein müssen. Aber die werden es schon wissen! Hauptsache die bekommen das Geld für die Patente!
 
Und dabei könnte Apple mit diesen Millionen doch so viel sinnvolles tun. Zum Beispiel mal Steuern zahlen.
 
Vielleicht sollte man langsam mal anfangen, nicht alles und jeden auf einen Troll zu reduzieren.
Patentverwerter sind durchaus sinnvoll z.B für Leute die ein Patent angemeldet, aber finanziell keine Möglichkeit haben dieses durchzusetzen.
 
@gutenmorgen1: Denke ich auch... VIelleicht wartet man mit einer Idee auch nur, bis die richtige Zeit gekommen ist.
 
@citrix no.4: Nee, lieber das Patent anmelden, sobald es geht. Wenn jemand anders auf eine (zu) ähnliche Idee kommt, darfst dein Patent schon nicht mehr anmelden.
 
@bigspid: Noch schlimmer im anglo-amerikanischen Patentsystem, dort zählt nicht wer es als erstes erfindet, sondern wer es als erstes anmeldet.
 
@floerido: Macht ja auch Sinn, findest du nicht? Wie beweist du denn, dass du etwas zuerst erfunden hast, wenn du es nicht irgendwo offiziell registriert hast? Irgendwo ein Datum von vor 20 Jahren auf deine Aufzeichnungen schmieren, wird wohl kaum Bestand haben :)
 
@citrix no.4: Es geht um die Prüfung bei der Anmeldung. In Deutschland z.B. prüft das Patentamt ob es so etwas schon gab. Im anglo-amerikanischen Raum hingegen wird erst die Gültigkeit geprüft, sobald jemand es anfechtet.
 
@floerido: Das hast du in deinem ersten Statement ganz anders beschrieben :)
 
@citrix no.4: Nein. In den USA erhältst du das Patent wenn du als erstes anmeldest. In D erhältst du das Patent wenn es nachprüfbar ist, dass du es auch erarbeitet hast. In den USA ist die Detailprüfung ob es dir auch gehört erst bei einer Auseinandersetzung. Also wenn du jemanden zuvor kommst, dann kannst du eine fremde Idee patentieren und melken. Dann Vermögen anhäufen, so dass der eigentliche Inhaber es sich nicht mehr leisten kann dich zu verklagen. Patente sind wegen der fehlenden Prüfung in den USA auch günstiger und schneller erteilt.
 
Wieso wird schon im Titel behauptet, es handle sich um einen "Patenttroll"?
Wenn mehrere Gerichte das so sehen, ist ja vielleicht doch etwas dran?

Apple ist doch wohl großer Nutznießer von Patenten. Insofern. Gleiche Rechte und Pflichten für alle.
Oder nicht?
 
Jeder soll sich an die Patente und auch Zahlungen dann halten wenn man diese verletzt von jemand anderen.
 
sind beides Patenttrolle also who cares. Beide können pleite gehen.
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