GazeSpeak: Microsoft entwirft Kommunikations-App für ALS-Patienten
Nicht jeder ist medizinisch dazu in der Lage, über normale Wege wie der Sprache mit anderen Menschen zu kommunizieren: Durch die "Ice Bucket Challenge" im Jahre 2014 wurde die Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) auf der gesamten Welt bekannt.
Durch die Krankheit wird eine irreversible Schädigung der Nervenzellen verursacht, welche für motorische Fähigkeiten und Muskelbewegungen verantwortlich sind. Betroffene können sich daher ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr eigenständig bewegen. Auch kann nicht mehr wie gewöhnlich über Sprache und Gesten kommuniziert werden. Die Fähigkeit, die Augen bewegen zu können, bleibt jedoch trotz der Krankheit bis in ein weit fortgeschrittenes Stadium bestehen. Microsoft schafft jetzt ein wenig Besserung: Forscher des IT-Unternehmens haben eine App entwickelt, mit der ALS-Patienten weiterhin mit ihren Augen kommunizieren können. Darüber hat Newscientist berichtet. Die praktische Smartphone-App wird GazeSpeak genannt und könnte eine erhebliche Verbesserung für betroffene Personen darstellen.
Bei der App handelt es sich zudem um das momentan einzige Tool, welches auch nutzerfreundlich zu bedienen ist. Es gibt zwar andere Lösungen, welche die Bewegungen des Auges verfolgen und Informationen hieraus interpretieren, allerdings sind diese zumeist recht unhandlich und teuer.
Bei der App handelt es sich zudem um das momentan einzige Tool, welches auch nutzerfreundlich zu bedienen ist. Es gibt zwar andere Lösungen, welche die Bewegungen des Auges verfolgen und Informationen hieraus interpretieren, allerdings sind diese zumeist recht unhandlich und teuer.
iPhone oder iPad wird benötigt
Die Anwendung läuft momentan ausschließlich auf Apples Betriebssystem iOS, das auf den iPhones und iPads zu finden ist. Microsoft möchte die App erst auf einer im Mai stattfindenen Konferenz zusammen mit den bis zu diesem Zeitpunkt gesammelten Forschungsergebnissen präsentieren. Dennoch soll ein Download aus dem App Store schon zuvor ermöglicht werden. Microsoft möchte den kompletten Quellcode der Anwendung veröffentlichen, damit auch anderen Entwicklern die Möglichkeit gegeben wird Verbesserungen an der Software vorzunehmen und in eigene Apps zu integrieren.
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