Oculus Rift: Niedrigere Hardware-Anforderungen machen VR erschwinglich
Facebook und seine Virtual-Reality-Tochter Oculus haben ohne einen Eingriff in die Hardware des VR-Headsets die Anforderungen für den Betrieb des Oculus Rift deutlich gesenkt. Man soll nun keinen PC mit teurer High-End-Ausstattung mehr benötigen, um das Rift-Headset nutzen zu können. Möglich wird dies durch Veränderungen an der Software.
Auf der Oculus Connect 3 Konferenz im amerikanischen San Jose gab Oculus-CEO Brendan Iribe bekannt, dass man die API mit einer neuen Technologie namens "Asynchronous Spacewarp" versehen habe, die dafür sorgt, dass das System auch in Verbindung mit PCs genutzt werden kann, die weniger Leistung bieten. Dadurch habe man die offiziellen Hardware-Anforderungen reduzieren können, so das Unternehmen.
Neue Mindestanforderungen für den Betrieb des Oculus Rift VR-Headsets
Mit der "Spacewarp"-Technik wird es im Grunde möglich, Spiele und andere Anwendungen intern mit nur 45 Bildern pro Sekunde laufen zu lassen, während an das Headset dennoch 90 Frames pro Sekunde geliefert werden, um einen einwandfreien Betrieb zu ermöglichen. Im Grunde handelt es sich also um den Versuch, der CPU und Grafikeinheit des jeweiligen Rechners etwas Arbeit abzunehmen, wobei der Ansatz nicht nur Vorteile hat.
Dann wird eine räumliche Transformation zwischen den Frames berechnet, um so einen "synthetischen Frame" zu berechnen, wobei auch die Bewegung des Nutzers und der Bildinhalte einfließen. Im Grunde füllt das System also die bei Rechnern mit nicht ausreichender Leistung entstehende Lücke zwischen zwei Frames mit einem künstlich berechneten Bild, um so die Bildfolge zu glätten.
Statt eines High-End-PCs, der laut den zur Einführung des Oculus Rift genannten Hardware-Anforderungen mindestens eine Grafikkarte auf dem Niveau einer Nvidia GTX 970 und eine CPU mit der Leistung eines Intel Core i5-4590 (3,3 Gigahertz Quadcore, maximal 3,7 GHz per TurboBoost) besitzen musste, reicht nun angeblich eine deutlich günstigere Nvidia GeForce GTX 960 in Verbindung mit einem Intel Core i3-6100 (3,7 GHz Dualcore).
Durch die Senkung der Hardware-Anforderungen wird der Einstieg in die VR-Welt mit Hilfe des Oculus Rift nun deutlich erschwinglicher. Eine Reihe von Partnern soll nun entsprechend ausgestattete PCs zu Preisen ab rund 500 US-Dollar einführen, während Oculus auch begonnen hat, Gaming-Laptops von Herstellern wie ASUS, Gigabyte, Alienware und Lenovo für die Verwendung mit seinem Headset zu zertifizieren.
Neue Mindestanforderungen für den Betrieb des Oculus Rift VR-Headsets
Mit der "Spacewarp"-Technik wird es im Grunde möglich, Spiele und andere Anwendungen intern mit nur 45 Bildern pro Sekunde laufen zu lassen, während an das Headset dennoch 90 Frames pro Sekunde geliefert werden, um einen einwandfreien Betrieb zu ermöglichen. Im Grunde handelt es sich also um den Versuch, der CPU und Grafikeinheit des jeweiligen Rechners etwas Arbeit abzunehmen, wobei der Ansatz nicht nur Vorteile hat.
Echte 90 Frames sind immer noch besser
Das Ganze sei "kein Ersatz für natives 90-Hz-Rendering", so Iribe. Es ermögliche aber immerhin das Ausfüllen der "Lücken" in der Bildrate, die auf Systemen entsteht, die nicht die benötigte Leistung haben, um 90 Bilder pro Sekunde zu liefern. Die in die Oculus-Lautzeitumgebung integrierte Spacewarp-Technik nutzt jeweils die letzten zwei von einem Spiel oder Programm generierten Frames und untersucht die Unterschiede.Dann wird eine räumliche Transformation zwischen den Frames berechnet, um so einen "synthetischen Frame" zu berechnen, wobei auch die Bewegung des Nutzers und der Bildinhalte einfließen. Im Grunde füllt das System also die bei Rechnern mit nicht ausreichender Leistung entstehende Lücke zwischen zwei Frames mit einem künstlich berechneten Bild, um so die Bildfolge zu glätten.
Statt eines High-End-PCs, der laut den zur Einführung des Oculus Rift genannten Hardware-Anforderungen mindestens eine Grafikkarte auf dem Niveau einer Nvidia GTX 970 und eine CPU mit der Leistung eines Intel Core i5-4590 (3,3 Gigahertz Quadcore, maximal 3,7 GHz per TurboBoost) besitzen musste, reicht nun angeblich eine deutlich günstigere Nvidia GeForce GTX 960 in Verbindung mit einem Intel Core i3-6100 (3,7 GHz Dualcore).
Durch die Senkung der Hardware-Anforderungen wird der Einstieg in die VR-Welt mit Hilfe des Oculus Rift nun deutlich erschwinglicher. Eine Reihe von Partnern soll nun entsprechend ausgestattete PCs zu Preisen ab rund 500 US-Dollar einführen, während Oculus auch begonnen hat, Gaming-Laptops von Herstellern wie ASUS, Gigabyte, Alienware und Lenovo für die Verwendung mit seinem Headset zu zertifizieren.
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