Fitness-Tracker bis Smart-TV:
Schwere Datenschutz-Mängel aufgedeckt
Datenschützer warnen schon länger vor den Gefahren, die immer weitere Vernetzung von Geräten - auch Internet der Dinge genannt - mit sich bringt. Eine neue Untersuchung zeigt jetzt, dass selbst sensible Informationen bei den meisten Geräten nicht verschlüsselt werden.
Wie die Macher ihr Forschungsergebnis zusammenfassen, musste man bei allen 314 überprüften Geräten aus dem Bereich des Internets der Dinge zunächst feststellen, dass diese "eine erhebliche Menge an persönlichen Daten sammeln, die zum Teil auch zu gezielten Nutzerprofilen zusammengefügt werden", so der Präsident des Bayerischem Landesamts für Datenschutzaufsicht, Thomas Kranig, laut heise am Montag - das Amt war mit 25 weiteren Aufsichtsbehörden Teil der internationalen Aktion.
Wie Kranig weiter ausführt, sei es für Nutzer wegen oft "nur sehr pauschalen Hinweisen" in den Datenschutzbestimmungen überhaupt nicht möglich zu erkennen, was die Anbieter der Geräte mit den gesammelten Daten tatsächlich vorhaben. Die Untersuchung zeige deutlich den Trend, dass die Aufklärungspflicht bei vielen Unternehmen nur als lästig empfunden wird - dieses Ergebnis sei "enttäuschend und ernüchternd zugleich".
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Datenschutz Anbietern oft lästig
Gibt es das auch mit passender App? Diese Frage kann zwischen vernetzten Zahnbürsten, Blutzuckermessgeräten und Fitnesstrackern bis hin zu Smart-TVs und Home-Gadgets immer öfter mit ja beantwortet werden. Bei einem internationalen Test der OECD-Datenschutzvereinigung Global Privacy Network (GPEN) konnte ein Großteil der vermeintlich smarten Geräte in Sachen Datenschutz aber nur sehr schlecht abschneiden.Wie die Macher ihr Forschungsergebnis zusammenfassen, musste man bei allen 314 überprüften Geräten aus dem Bereich des Internets der Dinge zunächst feststellen, dass diese "eine erhebliche Menge an persönlichen Daten sammeln, die zum Teil auch zu gezielten Nutzerprofilen zusammengefügt werden", so der Präsident des Bayerischem Landesamts für Datenschutzaufsicht, Thomas Kranig, laut heise am Montag - das Amt war mit 25 weiteren Aufsichtsbehörden Teil der internationalen Aktion.
Wie Kranig weiter ausführt, sei es für Nutzer wegen oft "nur sehr pauschalen Hinweisen" in den Datenschutzbestimmungen überhaupt nicht möglich zu erkennen, was die Anbieter der Geräte mit den gesammelten Daten tatsächlich vorhaben. Die Untersuchung zeige deutlich den Trend, dass die Aufklärungspflicht bei vielen Unternehmen nur als lästig empfunden wird - dieses Ergebnis sei "enttäuschend und ernüchternd zugleich".
Rechtliche Anforderungen
Konkret wollen die Prüfbehörden in ihrem Test ermittelt haben, dass 60 Prozent der untersuchten Datenschutzrichtlinien keine ausreichende Aufklärung bieten, wie es um die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Nutzerdaten steht. In sieben von zehn Fällen lasse der Anbieter völlig offen, wie und wo eine Speicherung von Daten stattfindet und ob und wie sich diese Daten vom Nutzer löschen lassen. Im Gesundheitsbereich würden sensible Daten oft einfach unverschlüsselt auf den Geräten gespeichert. Laut Kranig würden im nächsten Schritt nationale Datenschützer an die betroffenen Unternehmen herantreten, um für eine Erfüllung der rechtlichen Anforderungen zu sorgen.Download NetWorx - Netzwerk-Traffic überwachen
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