Netflix gewinnt viele Abonnenten hinzu, Aktie schießt nach oben
Der Streaming-Anbieter Netflix hat in den vergangenen paar Jahren eine durchaus riskante Strategie, nämlich einen Fokus auf Wachstum. Man steckt sehr viel Geld in Eigenproduktionen und die Erschließung neuer Märkte, damit will man möglichst viele Kunden gewinnen und auch langfristig an sich binden. Und diese Strategie scheint aufzugehen.
Denn die erwähnte langfristige Bindung kann aufgrund der monatlich möglichen Kündigung nur dann gelingen, wenn man den Nutzern ständig frische Inhalte bietet. Netflix will also seine Abonnenten bei der Stange halten und gleichzeitig viele neue Kunden gewinnen. Und das klappt derzeit bestens.
Die US-Zahl euphorisiert die Anleger nicht, dafür sind diese mit dem internationalen Wachstum höchst zufrieden, was auch erklärt, dass die Netflix-Aktie nachbörslich um bis zu acht Prozent in die Höhe schoss. Dabei ist zu bedenken, dass diese starken Zugewinne noch vor der jüngsten Bekanntgabe der praktisch lückenlosen weltweiten Verfügbarkeit erreicht werden konnten, Anfang des Monats hat das Unternehmen eine Expansion in gleich 130 neue Länder durchgeführt (einzige große Ausnahme ist China).
Netflix setzte im vierten Quartal 2015 1,82 Milliarden Dollar um. Das ist mehr als im Jahr zuvor (1,42 Milliarden Dollar), aber (minimal) weniger als es die Analysten erwartet haben. Die Investitionen in zahlreiche Eigenproduktionen haben indes zufolge, dass die Gewinne nicht ganz so hoch sind, das ist aber zu erwarten gewesen, unter dem Strich blieben dem Unternehmen 43 Millionen Dollar.
Siehe auch: Streaming-Gigant - Netflix startet schlagartig in 130 neuen Ländern
75 Millionen Abonnenten weltweit
Wie man im Zuge der Bekanntgabe der aktuellen Geschäftszahlen (PDF) mitteilte, kommt man derzeit auf insgesamt 75 Millionen Abonnenten. Im vierten Quartal des Vorjahres konnte man immerhin 5,6 Millionen Kunden weltweit dazugewinnen. International waren es vier Millionen, am US-amerikanischen Heimatmarkt kamen knapp 1,6 Millionen hinzu.Die US-Zahl euphorisiert die Anleger nicht, dafür sind diese mit dem internationalen Wachstum höchst zufrieden, was auch erklärt, dass die Netflix-Aktie nachbörslich um bis zu acht Prozent in die Höhe schoss. Dabei ist zu bedenken, dass diese starken Zugewinne noch vor der jüngsten Bekanntgabe der praktisch lückenlosen weltweiten Verfügbarkeit erreicht werden konnten, Anfang des Monats hat das Unternehmen eine Expansion in gleich 130 neue Länder durchgeführt (einzige große Ausnahme ist China).
Netflix setzte im vierten Quartal 2015 1,82 Milliarden Dollar um. Das ist mehr als im Jahr zuvor (1,42 Milliarden Dollar), aber (minimal) weniger als es die Analysten erwartet haben. Die Investitionen in zahlreiche Eigenproduktionen haben indes zufolge, dass die Gewinne nicht ganz so hoch sind, das ist aber zu erwarten gewesen, unter dem Strich blieben dem Unternehmen 43 Millionen Dollar.
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Thema:
Netflixs Aktienkurs
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