Amazon gibt Kampf mit New Yorker Verkehr auf & zieht nach Manhattan
Wenn man als Online-Händler in Sachen Sortiment und Preis bereits ganz vorn dabei ist, kann man sich gegenüber der Konkurrenz im Grunde nur noch durch kürzere Lieferzeiten weiter absetzen. Amazon hat daher nun einen weiteren recht ungewöhnlichen Weg eingeschlagen, wie CNet berichtet.
Eines der großen Problemgebiete des Konzerns liegt mitten in New York. Bestellungen kommen dort in guter Regelmäßigkeit zu besonders wichtigen Kunden, die über eine Menge Geld, eine große Multiplikatoren-Wirkung oder gar beides verfügen. Daher unternimmt das Unternehmen schon seit einiger Zeit alle möglichen Anstrengungen, um hier schnell liefern zu können und schickt auch schonmal Kuriere mit der U-Bahn los, wenn die Straßen wieder einmal - oder eigentlich wie gewohnt - dicht sind.
Jetzt hat das Unternehmen aber eine neue Möglichkeit gefunden, die Kunden in Manhattan sehr schnell mit ihren bestellten Waren zu versorgen. Und dabei geht es ausnahmsweise nicht um besonders schnelle Verkehrsmittel für Kuriere oder gar Drohnen - sondern schlicht um den perfekten Standort. Und hier bricht der Konzern nun mit einer langen Tradition.
Für gewöhnlich richtet Amazon seine Logistikzentren im Umland von Ballungsräumen ein - also dort wo die Kürze der Wege zu einer großen Zahl von Kunden und der Preis ein möglichst optimales Verhältnis bilden. Nun scheute man aber keine Kosten, um die Kunden in Manhattan endlich schneller erreichen zu können und mietete kurzerhand eine komplette Etage in einem Bürohaus in der 34. Straße an - schräg gegenüber vom berühmten Empire State Building und damit an bester Adresse. Hier stapeln sich nun zehntausende Produkte in einem kleinen Logistikzentrum, von wo aus sich auch Prime-Services wie die Lieferung binnen einer Stunde garantieren lassen.
"Wir stehen hier mitten im Zentrum von Manhattan. Das ist sowohl ein Segen als auch eine Herausforderung", erklärte Stephenie Landry, Chefin des Prime Now-Programms. "Das ist ein ziemlich teurer Immobilien-Standort, aber es bedeutet auch, dass wir in weniger als einer Stunde bei unseren Kunden sein können."
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Jetzt hat das Unternehmen aber eine neue Möglichkeit gefunden, die Kunden in Manhattan sehr schnell mit ihren bestellten Waren zu versorgen. Und dabei geht es ausnahmsweise nicht um besonders schnelle Verkehrsmittel für Kuriere oder gar Drohnen - sondern schlicht um den perfekten Standort. Und hier bricht der Konzern nun mit einer langen Tradition.
Für gewöhnlich richtet Amazon seine Logistikzentren im Umland von Ballungsräumen ein - also dort wo die Kürze der Wege zu einer großen Zahl von Kunden und der Preis ein möglichst optimales Verhältnis bilden. Nun scheute man aber keine Kosten, um die Kunden in Manhattan endlich schneller erreichen zu können und mietete kurzerhand eine komplette Etage in einem Bürohaus in der 34. Straße an - schräg gegenüber vom berühmten Empire State Building und damit an bester Adresse. Hier stapeln sich nun zehntausende Produkte in einem kleinen Logistikzentrum, von wo aus sich auch Prime-Services wie die Lieferung binnen einer Stunde garantieren lassen.
"Wir stehen hier mitten im Zentrum von Manhattan. Das ist sowohl ein Segen als auch eine Herausforderung", erklärte Stephenie Landry, Chefin des Prime Now-Programms. "Das ist ein ziemlich teurer Immobilien-Standort, aber es bedeutet auch, dass wir in weniger als einer Stunde bei unseren Kunden sein können."
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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