iPhone 6S: Akku-Laufzeiten besser als nackte Zahlen vermuten lassen
Als die konkreten Daten zu Apples neuen iPhones bekannt wurden, war die Aufregung wegen einer Tatsache besonders groß: In den Geräten werden Akkus mit geringerer Kapazität verbaut als bei der Vorgänger-Generation. Der Hersteller versucht zu beschwichtigen und erklärte, dass die Laufzeiten nicht geringer geworden sind - zu Recht.
Apple hat hier sogar noch tief gestapelt, könnte man angesichts des Praxistests durch unseren Kollegen Lutz Herkner sagen. Denn es ist keineswegs so, dass Apple seine Kunden hier zugunsten zusätzlicher Technik in den Smartphones mit geringeren Laufzeiten stehen lässt. Der Versuch in der Praxis zeigte, dass hier niemand häufiger ans Stromnetz muss, als zuvor.
Das gilt zumindest, wenn sich am eigenen Nutzungsverhalten nichts grundlegend ändert. Wer natürlich plötzlich von der verbesserten Kamera-Technik so begeistert ist, dass er ständig Aufnahmen macht und sich diese immer wieder ansieht, während zuvor nur gelegentlich die Zeit abgelesen wurde, wird naturgemäß eine negative Veränderung feststellen.
Herkner lässt in seinem Test alle Kandidaten unter quasi den gleichen Bedingungen arbeiten: Im Flugmodus wird gemessen, wie lange ein Video mit hohem Weißanteil bei einer Display-Helligkeit von 200 Candela pro Quadratmeter abgespielt werden kann. Das neue iPhone 6S kam hier auf 559 Minuten. Das sind 6 Prozent mehr als beim Vorgänger-Gerät, das auf 527 Minuten kam. Das größere iPhone 6S Plus konnte leicht um 2 Prozent auf 660 Minuten zulegen.
Damit stehen beide Geräte auch im Vergleich zur Konkurrenz eigentlich weiterhin recht gut da. Nimmt man den Durchschnittswert aller in den letzten zwölf Monten von Herkner so getesteten Smartphones, liegt das iPhone 6S um 16 Prozent über diesem, das iPhone 6S Plus ist 37 Prozent besser. Das Plus-Modell setzt sich so nun auf Rang 3 der Liste - besser schnitten nur das Moto X Play von Motorola und das Ascend Mate 7 von Huawei ab. Das kleinere iPhone 6S stieg auf Rang 10 in die Wertung ein.
Das gilt zumindest, wenn sich am eigenen Nutzungsverhalten nichts grundlegend ändert. Wer natürlich plötzlich von der verbesserten Kamera-Technik so begeistert ist, dass er ständig Aufnahmen macht und sich diese immer wieder ansieht, während zuvor nur gelegentlich die Zeit abgelesen wurde, wird naturgemäß eine negative Veränderung feststellen.
Herkner lässt in seinem Test alle Kandidaten unter quasi den gleichen Bedingungen arbeiten: Im Flugmodus wird gemessen, wie lange ein Video mit hohem Weißanteil bei einer Display-Helligkeit von 200 Candela pro Quadratmeter abgespielt werden kann. Das neue iPhone 6S kam hier auf 559 Minuten. Das sind 6 Prozent mehr als beim Vorgänger-Gerät, das auf 527 Minuten kam. Das größere iPhone 6S Plus konnte leicht um 2 Prozent auf 660 Minuten zulegen.
Damit stehen beide Geräte auch im Vergleich zur Konkurrenz eigentlich weiterhin recht gut da. Nimmt man den Durchschnittswert aller in den letzten zwölf Monten von Herkner so getesteten Smartphones, liegt das iPhone 6S um 16 Prozent über diesem, das iPhone 6S Plus ist 37 Prozent besser. Das Plus-Modell setzt sich so nun auf Rang 3 der Liste - besser schnitten nur das Moto X Play von Motorola und das Ascend Mate 7 von Huawei ab. Das kleinere iPhone 6S stieg auf Rang 10 in die Wertung ein.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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