iPhone und iPad-Nutzer dürfen sich auf größere Werbung "freuen"
Wer auf seinem iOS-Gerät lieber Werbung in Kauf nimmt, als kostenpflichtige Apps zu verwenden, kann in der kommenden Zeit damit rechnen, stärker mit Werbung konfrontiert zu werden. Apple führt gleich zwei neue bildschirmfüllende Formate in seiner iAd-Plattform ein.
Das Unternehmen hatte den Service vor einiger Zeit eingeführt, um App-Entwicklern eine leichtere Möglichkeit zu geben, auch mit kostenlos abgegebenen Anwendungen Geld zu verdienen. Sie können dabei einfach Anzeigen in ihre Programme integrieren, die Vermarktung der Werbeplätze übernimmt Apple. Während sie sich so nicht selbst darum kümmern müssen, Anzeigenkunden an Land zu ziehen, können die Anbieter so mit einer Umsatzbeteiligung an den Einnahmen rechnen.
Bisher beschränkten sich die Anzeigen im Normalzustand auf ein kleines Banner. Erst, wenn dieses das Interesse des Nutzers weckte, wurde der Inhalt vergrößert und bildschirmfüllend dargestellt. Nun soll es auch möglich werden, Werbung in Apps zu integrieren, die sich automatisch erst einmal den vollen Platz auf dem Display nimmt.
Durch die neuen Formate soll die Aufmerksamkeit der Anwender stärker auf die Werbung gerichtet werden. Dies geschieht nicht nur, indem die Anzeigen den vollen Bildschirm einnehmen. Der Anwender muss auch selbst aktiv werden, um die Einblendungen wegzuklicken. Dem Werbetreibenden verspricht dies eine garantiertere Aufmerksamkeit, während die Entwickler mit entsprechend höheren Einnahmen rechnen können. Der Nachteil liegt eher beim Nutzer, der dies nun in Kauf nehmen muss, wenn er nicht bereit ist, selbst Geld für die von ihm genutzten Anwendungen auszugeben.
Bisher beschränkten sich die Anzeigen im Normalzustand auf ein kleines Banner. Erst, wenn dieses das Interesse des Nutzers weckte, wurde der Inhalt vergrößert und bildschirmfüllend dargestellt. Nun soll es auch möglich werden, Werbung in Apps zu integrieren, die sich automatisch erst einmal den vollen Platz auf dem Display nimmt.
Interstitials und Videoclips
Dabei werden von Apple zwei Varianten angeboten: Einerseits die bereits von Webseiten bekannten Interstitials. Bei diesen handelt es sich um normale Banner, die sich über den kompletten Inhalt legen. Eine zweite Form sind Pre-Roll-Videos, bei denen der Anwender gleich einen ganzen Werbeclip angezeigt bekommt. Dieser kann nach Angaben Apples 15, 30 oder 60 Sekunden lang sein.Durch die neuen Formate soll die Aufmerksamkeit der Anwender stärker auf die Werbung gerichtet werden. Dies geschieht nicht nur, indem die Anzeigen den vollen Bildschirm einnehmen. Der Anwender muss auch selbst aktiv werden, um die Einblendungen wegzuklicken. Dem Werbetreibenden verspricht dies eine garantiertere Aufmerksamkeit, während die Entwickler mit entsprechend höheren Einnahmen rechnen können. Der Nachteil liegt eher beim Nutzer, der dies nun in Kauf nehmen muss, wenn er nicht bereit ist, selbst Geld für die von ihm genutzten Anwendungen auszugeben.
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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