Nokia Lumia "McLaren" mit 3D-Interface angeblich gestrichen
Microsoft Mobile hat offenbar die Pläne für die Einführung eines neuen "Superphones" mit einer vollkommen neuartigen 3D-Oberfläche, die ohne direkte Berührung des Telefons nutzbar sein soll, auf Eis gelegt. Während das Smartphone selbst wohl nicht mehr auf den Markt kommt, wird die UI namens "3D Touch" wohl weiterentwickelt.
Wie WPCentral unter Berufung auf Microsoft-interne Quellen berichtet, wurde die geplante Einführung des unter dem Codenamen "McLaren" entwickelte Smartphone, das ursprünglich auch den internen Projektnamen "Goldfinger" trug, aufgegeben. Inzwischen hatte man es sogar soweit gebracht, dass funktionierende Prototypen des Geräts vorlagen. Ursprünglich sollte das Produkt über mindestens drei US-Netzbetreiber auf den Markt kommen, um ein möglichst breites Publikum zu erreichen.
Stattdessen werden zu hohe Kosten und Probleme bei der Weiterentwicklung als Faktoren für den Verzicht auf die Fortführung des Vorhabens genannt. Ursprünglich sollte das Nokia Lumia "McLaren" als Launch-Device für die 3D Touch Technologie dienen, doch die Schwierigkeiten bei der Entwicklung sorgten schon vor Aufgabe des Projekts für Verzögerungen, heißt es.
Wie genau die 3D Touch Technik auf Hardware-Seite funktionieren sollte, ist bisher unklar, wobei sicher sein soll, dass neue Sensoren verbaut werden sollten, die allerdings keine Kameras waren. Belege für die Existenz von 3D Touch finden sich angeblich bereits im aktuellen SDK für Windows Phone 8.1 und einer Dokumentation von Nokia. Während das "McLaren" angeblich gestrichen wurde, sollen die Arbeiten an der 3D Touch UI nach Angaben des britischen Bloggers Tom Warren (The Verge) aber weitergehen.
Hardware-Probleme
WPCentral will nun aus mehreren Quellen bestätigt bekommen haben, dass "McLaren" vollkommen aufgegeben wurde, so dass man angeblich keinerlei neue Flaggschiff-Produkte mehr für die Einführung im Herbst 2014 vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft in der Pipeline haben soll. Die Gründe für die Aufgabe des Projekts sollen vielfältig sein, aber nicht im direkten Zusammenhang mit den jüngst verkündeten massiven Stellenstreichungen bei Microsoft Mobile beziehungsweise der von Nokia übernommenen Gerätesparte stehen.Stattdessen werden zu hohe Kosten und Probleme bei der Weiterentwicklung als Faktoren für den Verzicht auf die Fortführung des Vorhabens genannt. Ursprünglich sollte das Nokia Lumia "McLaren" als Launch-Device für die 3D Touch Technologie dienen, doch die Schwierigkeiten bei der Entwicklung sorgten schon vor Aufgabe des Projekts für Verzögerungen, heißt es.
Wie genau die 3D Touch Technik auf Hardware-Seite funktionieren sollte, ist bisher unklar, wobei sicher sein soll, dass neue Sensoren verbaut werden sollten, die allerdings keine Kameras waren. Belege für die Existenz von 3D Touch finden sich angeblich bereits im aktuellen SDK für Windows Phone 8.1 und einer Dokumentation von Nokia. Während das "McLaren" angeblich gestrichen wurde, sollen die Arbeiten an der 3D Touch UI nach Angaben des britischen Bloggers Tom Warren (The Verge) aber weitergehen.
Funktionsweise der 3D Touch Oberfläche
Nach bisherigem Kenntnisstand sah das Konzept für die 3D-Oberfläche vor, die Live Tiles von Windows Phone mit bis zu acht Oberflächen auszustatten. Der Nutzer würde dann seinen Finger über ein Tile halten und im Raum über dem Telefon eine Tippbewegung ausführen, jedoch ohne den Bildschirm zu berühren. Dadurch sollen die diversen Oberflächen eines Live Tiles in einer Übersicht angezeigt werden können, um zum Beispiel im Fall der Facebook-App jeweils eine Fläche mit neuen Nachrichten, Updates, Fotos, Posts und mehr einzusehen.
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