Amazon: Marketplace durchbricht Milliarden-Marke
Der weltweit größte Online-Händler Amazon verzeichnet nicht nur für sein eigenes Versandgeschäft, sondern erreichte auch in seinem Marketplace-Programm einen neuen Meilenstein.
Über die Plattform bietet er Drittanbietern einerseits die Möglichkeit, mit dem großen Kundenstamm der eigenen Seite in Kontakt zu kommen. Andererseits hilft der Dienst, das Angebot deutlich auszuweiten, so dass Nutzer bei Amazon auch zahlreiche Artikel finden, die das Handelsunternehmen selbst nicht im Programm hat. Im vergangenen Jahr konnten nun erstmals mehr als eine Milliarde Verkäufe über den Marketplace vermittelt werden, teilte der Konzern mit. Der Umsatz lag dabei bei einem nicht genauer bezeichneten zweistelligen Milliardenbetrag.
Rund zwei Millionen externe Anbieter sind demnach inzwischen registriert - in verschiedensten Größenordnungen. Diese konnten vor allem in der Vorweihnachtszeit ein Rekordwachstum verzeichnen, hieß es. Allein am Cyber Monday bestellten Kunden weltweit mehr als 13 Millionen Artikel bei den Marketplace-Verkäufern. Damit stieg die Gesamtanzahl der bestellten Artikel gegenüber den Produkten um mehr als 50 Prozent im Jahresvergleich.
"Im diesjährigen Weihnachtsgeschäft hat sich unser Umsatz dank Amazon mehr als verdreifacht", bestätigte beispielsweise Rocco Schramm, Inhaber von RS Handel, einem Spielzeughändler aus Dresden, die Angaben. Dieser ist erst im Frühjahr des letzten Jahres als Verkäufer bei Amazon gestartet und konnte seitdem einen deutlichen Umsatzzuwachs verbuchen. "Im Gesamtjahr haben wir dank Amazon um mehr als 100 Prozent zugelegt", berichtet er.
Besonders gut angenommen wurde dabei nach Angaben Amazons der Service, durch den Marketplace-Händler die Logistik des Handelskonzern mitnutzen zu können. Sie lagern dabei ihre Produkte direkt in den Versandzentren des Unternehmens und lassen sie von da verschicken. Dies bietet einerseits die Möglichkeit, Amazon Prime-Kunden zu den gleichen Bedingungen wie der Handelskonzern beliefern zu können. Gerade kleinere Anbieter können so aber auch von Bestellmengen profitieren, die sie mit ihrer eigenen Infrastruktur kaum bewältigt bekämen. Laut Amazon hat sich die Zahl der Marketplace-Anbieter, die diesen Service nutzen, im letzten Jahr um 65 Prozent gesteigert.
Rund zwei Millionen externe Anbieter sind demnach inzwischen registriert - in verschiedensten Größenordnungen. Diese konnten vor allem in der Vorweihnachtszeit ein Rekordwachstum verzeichnen, hieß es. Allein am Cyber Monday bestellten Kunden weltweit mehr als 13 Millionen Artikel bei den Marketplace-Verkäufern. Damit stieg die Gesamtanzahl der bestellten Artikel gegenüber den Produkten um mehr als 50 Prozent im Jahresvergleich.
"Im diesjährigen Weihnachtsgeschäft hat sich unser Umsatz dank Amazon mehr als verdreifacht", bestätigte beispielsweise Rocco Schramm, Inhaber von RS Handel, einem Spielzeughändler aus Dresden, die Angaben. Dieser ist erst im Frühjahr des letzten Jahres als Verkäufer bei Amazon gestartet und konnte seitdem einen deutlichen Umsatzzuwachs verbuchen. "Im Gesamtjahr haben wir dank Amazon um mehr als 100 Prozent zugelegt", berichtet er.
Besonders gut angenommen wurde dabei nach Angaben Amazons der Service, durch den Marketplace-Händler die Logistik des Handelskonzern mitnutzen zu können. Sie lagern dabei ihre Produkte direkt in den Versandzentren des Unternehmens und lassen sie von da verschicken. Dies bietet einerseits die Möglichkeit, Amazon Prime-Kunden zu den gleichen Bedingungen wie der Handelskonzern beliefern zu können. Gerade kleinere Anbieter können so aber auch von Bestellmengen profitieren, die sie mit ihrer eigenen Infrastruktur kaum bewältigt bekämen. Laut Amazon hat sich die Zahl der Marketplace-Anbieter, die diesen Service nutzen, im letzten Jahr um 65 Prozent gesteigert.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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