Apple auch mit Sony einig - iRadio wahrscheinlich
Apple scheint kurz davor zu stehen, beim Trend zu Musik-Streaming-Diensten mitzumischen. Einem Bericht von All Thinks Digital zufolge hat Cupertino mit allen drei großen Musik-Labels Verträge unter Dach und Fach.
Am längsten dauerten demnach die Verhandlungen mit Sony, schreibt Peter Kafka unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertrauten Quellen. Ein besonders umstrittener Punkt sei die Frage gewesen, ob auch für nur kurz angetestete und nicht vollständig abgespielte Songs Lizenzgebühren fällig werden.
Bereits in den vergangenen Monaten hatte Apple Verträge mit Warner Music Group und Universal Music Group geschlossen, um deren Repertoire nicht nur als Download über iTunes im Angebot zu haben, sondern auch für das Live-Hören über einen Streaming-Dienst anbieten zu können.
Entsprechende Streaming-Dienste wie Spotify oder Google Play Music haben sich zuletzt als sehr populär erwiesen. The Inquirer zufolge wird sich Apples Dienst, der iRadio oder ähnlich heißen könnte, durch Werbung finanzieren. Apple hat durch iTunes, das größte digitale Musikgeschäft der Welt, große Erfahrung mit Kundenwünschen, die auch für Werbetreibende interessant sein dürften.
Die amerikanischen Journalisten erwarten allerdings nicht, dass Apple seinen Streaming-Dienst bereits bei der Montag beginnenden Entwicklerkonferenz WWDC für Endkunden vorstellt. Vermutlich würden zunächst Geschäftspartner über das Konzept und Integrationsmöglichkeiten in eigene Apps informiert, hieß es. Aber Apple ist ja für Überraschungen bekannt.
Bereits in den vergangenen Monaten hatte Apple Verträge mit Warner Music Group und Universal Music Group geschlossen, um deren Repertoire nicht nur als Download über iTunes im Angebot zu haben, sondern auch für das Live-Hören über einen Streaming-Dienst anbieten zu können.
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