Microsoft warnt: 'Windows 7 Ultimate Pirate Edition'
Microsoft hat im Zuge einer neuen Initiative gegen die Verbreitung illegaler Software ein Video veröffentlicht, das auf ironische Art und Weise die sogenannte "Windows 7 Ultimate Pirate Edition" bewirbt. Der Clip soll auf das Problem der Software-Piraterie aufmerksam machen.
In dem 1,5-minütigen Clip wird eine fiktive neue Spezial-Edition von Windows 7 beworben, die sich durch eine Reihe besonderer Features auszeichnet. So soll sie über "extra große Sicherheitslücken im XXL-Format" verfügen und "automatische Viren-Updates" erhalten. Das Ganze soll eine Art Parodie darstellen, wirkt aber eher vollkommen überzeichnet.
Ziel der Aktion ist es, anlässlich des ersten sogenannten "Play Fair Day" darauf aufmerksam zu machen, dass illegale Software auch in Deutschland noch immer weit verbreitet ist. So sei im Jahr 2010 in Deutschland Software im Wert von rund 1,6 Milliarden Euro illegal installiert worden, wobei der Anteil "raubkopierter" Software bei 27 Prozent liege.
Microsoft behauptet unter anderem, dass dies der Wirtschaft massiv schadet, weil Milliardeneinnahmen verloren gehen und gleichzeitig tausende Arbeitsplätze vernichtet werden. Vor allem in Schwellenländern hindere die Nutzung unlizenzierter Software sogar die wirtschaftliche Entwicklung, heißt es weiter.
Firmen in Brasilien, Russland, Indien und China, die illegale Software einsetzen, würden durch ihre Aktivitäten dafür sorgen, dass Unternehmen und Privatpersonen weniger in die örtliche Entwicklung investieren, so der Softwarekonzern unter Berufung auf eine selbst in Auftrag gegebene Studie.
"Das Potenzial von mehr als 1,5 Milliarden Dollar pro Jahr für die Volkswirtschaften dieser Länder sollte Grund genug sein, fair zu spielen - ganz unabhängig von allen anderen von Softwarepiraterie ausgehenden Gefahren für Unternehmen”, erklärte David Finn, Associate General Counsel bei Microsoft und weltweit zuständig für Produktpiraterie.
Ziel der Aktion ist es, anlässlich des ersten sogenannten "Play Fair Day" darauf aufmerksam zu machen, dass illegale Software auch in Deutschland noch immer weit verbreitet ist. So sei im Jahr 2010 in Deutschland Software im Wert von rund 1,6 Milliarden Euro illegal installiert worden, wobei der Anteil "raubkopierter" Software bei 27 Prozent liege.
Microsoft behauptet unter anderem, dass dies der Wirtschaft massiv schadet, weil Milliardeneinnahmen verloren gehen und gleichzeitig tausende Arbeitsplätze vernichtet werden. Vor allem in Schwellenländern hindere die Nutzung unlizenzierter Software sogar die wirtschaftliche Entwicklung, heißt es weiter.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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