Bahn: WLAN wird ausgebaut und vielleicht gratis
Im Vorstand der Deutschen Bahn hat man offenbar erkannt, dass die schlechten Internetverbindungen während der Fahrt für eine zunehmende Zahl von Reisenden frustrierend sind. Indem sich das ändert, könnte man auch einen gewichtigen Wettbewerbsvorteil zu Auto und Flugzeug bekommen.
Wie Rüdiger Grube, Chef der Deutschen Bahn, gegenüber der Mitarbeiterzeitung des Konzerns 'DB Welt' (aktuelle Ausgabe) erklärte, sollen vor allem Fernzüge jetzt möglichst schnell mit zuverlässigen Internet-Zugängen via WLAN ausgestattet werden.
Geradezu revolutionär muten dann die weiteren Ausführungen Grubes an: Im Bahn-Vorstand erwäge man nämlich auch die Option, den Passagieren die Online-Anbindungen kostenlos zur Verfügung zu stellen. "Da sind wir zurzeit in der Diskussion", wird der Manager zitiert.
Weiterhin werde aktuell geprüft, ob auch im Nahverkehr ein Bedarf an Internet-Anbindungen besteht. Nur bei ausreichendem Interesse soll hier erwogen werden, ebenfalls Investitionen zu tätigen und die Züge mit WLAN-Zugangspunkten auszustatten.
"Sollte dabei herauskommen, der Kunde möchte einen WLAN-Anschluss, so werden wir uns diesem Thema mit einem großen Engagement widmen", sagte Grube. Insbesondere, wenn sich die Bahn entschließt, den Zugang nicht an weitere Kosten zu binden, dürfte es aber wohl kaum eine zu geringe Nachfrage geben.
Aktuell verfügt ein Teil der ICE-Flotte über WLAN-Zugangspunkte. Diese werden von der Deutschen Telekom betrieben und sind dem entsprechend - außer für bestimmte Telekom-Kunden - kostenpflichtig. Allerdings ist die Verbindung meist recht instabil.
Grube verweist aber darauf, dass man prinzipiell selbst bei Geschwindigkeiten von 300 Kilometern pro Stunde eine Verbindung realisieren könne. Um die aktuellen Ziele zu erreichen müsse allerdings nicht nur in den Zügen zusätzliche Technik verbaut, sondern auch die Mobilfunkabdeckung an der Strecke optimiert werden.
Geradezu revolutionär muten dann die weiteren Ausführungen Grubes an: Im Bahn-Vorstand erwäge man nämlich auch die Option, den Passagieren die Online-Anbindungen kostenlos zur Verfügung zu stellen. "Da sind wir zurzeit in der Diskussion", wird der Manager zitiert.
Weiterhin werde aktuell geprüft, ob auch im Nahverkehr ein Bedarf an Internet-Anbindungen besteht. Nur bei ausreichendem Interesse soll hier erwogen werden, ebenfalls Investitionen zu tätigen und die Züge mit WLAN-Zugangspunkten auszustatten.
"Sollte dabei herauskommen, der Kunde möchte einen WLAN-Anschluss, so werden wir uns diesem Thema mit einem großen Engagement widmen", sagte Grube. Insbesondere, wenn sich die Bahn entschließt, den Zugang nicht an weitere Kosten zu binden, dürfte es aber wohl kaum eine zu geringe Nachfrage geben.
Aktuell verfügt ein Teil der ICE-Flotte über WLAN-Zugangspunkte. Diese werden von der Deutschen Telekom betrieben und sind dem entsprechend - außer für bestimmte Telekom-Kunden - kostenpflichtig. Allerdings ist die Verbindung meist recht instabil.
Grube verweist aber darauf, dass man prinzipiell selbst bei Geschwindigkeiten von 300 Kilometern pro Stunde eine Verbindung realisieren könne. Um die aktuellen Ziele zu erreichen müsse allerdings nicht nur in den Zügen zusätzliche Technik verbaut, sondern auch die Mobilfunkabdeckung an der Strecke optimiert werden.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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