Tablets: Der Preis ist wichtigstes Kaufargument
HPs Tablet galt lange Zeit als Ladenhüter, selbst als es bereits zwei Mal im Preis gesenkt wurde. Erst als der Ausverkauf des TouchPads für 99 Euro begann, stürmten die Interessenten in die Läden und Online-Shops. Offenbar ist der Preis bei Tablets das wichtigste Kaufargument.
Siehe auch: HP TouchPad jetzt auch in Deutschland für 99 Euro
Zudem hat HP damit bewiesen, dass es einen hungrigen Markt gibt, der es auf günstige Tablets abseits von Apples iPad abgesehen hat. Seit Monaten hält sich das Gerücht, dass Amazon in den umkämpften Tablet-Markt einsteigen will. Im September oder Oktober könnte es so weit sein. Laut einem Bericht der 'New York Post' wird der Preis deutlich unter den 499 US-Dollar des iPad 2 liegen. Die Zeitung beruft sich auf eine Quelle, die mit den Plänen des Unternehmens vertraut ist, jedoch nicht namentlich genannt werden will.
Charles King, Analyst bei Pund-IT, glaubt an den Erfolg des Amazon-Tablets, wenn der Preis stimmt. "Wenn Amazon eine agressive Preisgestaltung vornimmt, könnte es für viele Mitbewerber ein Auslöser für eine überdachte Preisgestaltung sein", sagte King. Tony Berkman, Chef von ITG Investment Research, erwartet für die Zukunft ebenfalls deutlich günstigere Tablets auf Android-Basis. Dadurch soll Googles Marktanteil weiter wachsen.
Dass Amazon bei seinem Tablet auf einen günstigen Preis als Verkaufsargument setzen wird, hatte Mitte August auch der Analyst Tim Bajarin verlauten lassen. Laut Bajarin werden sich die Kosten für jedes Gerät für Amazon voraussichtlich auf rund 300 Dollar belaufen. Ausgehend von der Annahme, dass das Unternehmen auf ein ähnliches Konzept setzt, wie die Hersteller von Spielekonsolen, wäre ein Verkaufspreis von 249 Dollar durchaus denkbar.
Kurzfristig würde das Tablet damit zwar zum Zuschussgeschäft, mittelfristig könnten so aber durchaus respektable Einnahmen erzielt werden. Immerhin will Amazon das Gerät als Vertriebsplattform für Videos, Musik und E-Books aus seinem Angebot einsetzen. Um hier spürbare Umsätze zu generieren, wäre es notwendig, möglichst viele Käufer zu finden, was mit Subventionen auf die Hardware erreichbar wäre.
Zudem hat HP damit bewiesen, dass es einen hungrigen Markt gibt, der es auf günstige Tablets abseits von Apples iPad abgesehen hat. Seit Monaten hält sich das Gerücht, dass Amazon in den umkämpften Tablet-Markt einsteigen will. Im September oder Oktober könnte es so weit sein. Laut einem Bericht der 'New York Post' wird der Preis deutlich unter den 499 US-Dollar des iPad 2 liegen. Die Zeitung beruft sich auf eine Quelle, die mit den Plänen des Unternehmens vertraut ist, jedoch nicht namentlich genannt werden will.
Charles King, Analyst bei Pund-IT, glaubt an den Erfolg des Amazon-Tablets, wenn der Preis stimmt. "Wenn Amazon eine agressive Preisgestaltung vornimmt, könnte es für viele Mitbewerber ein Auslöser für eine überdachte Preisgestaltung sein", sagte King. Tony Berkman, Chef von ITG Investment Research, erwartet für die Zukunft ebenfalls deutlich günstigere Tablets auf Android-Basis. Dadurch soll Googles Marktanteil weiter wachsen.
Dass Amazon bei seinem Tablet auf einen günstigen Preis als Verkaufsargument setzen wird, hatte Mitte August auch der Analyst Tim Bajarin verlauten lassen. Laut Bajarin werden sich die Kosten für jedes Gerät für Amazon voraussichtlich auf rund 300 Dollar belaufen. Ausgehend von der Annahme, dass das Unternehmen auf ein ähnliches Konzept setzt, wie die Hersteller von Spielekonsolen, wäre ein Verkaufspreis von 249 Dollar durchaus denkbar.
Kurzfristig würde das Tablet damit zwar zum Zuschussgeschäft, mittelfristig könnten so aber durchaus respektable Einnahmen erzielt werden. Immerhin will Amazon das Gerät als Vertriebsplattform für Videos, Musik und E-Books aus seinem Angebot einsetzen. Um hier spürbare Umsätze zu generieren, wäre es notwendig, möglichst viele Käufer zu finden, was mit Subventionen auf die Hardware erreichbar wäre.
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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