UK-Riots: Regierung bestellt Twitter & Co. ein
Die Betreiber des Mikroblogging-Dienstes Twitter haben eingewilligt, einer Einladung der britischen Regierung zu Gesprächen zu folgen. Auch Vertreter anderer Social Networking-Angebote werden erwartet, um die Rolle ihrer Services während der Ausschreitungen in den letzten Wochen zu diskutieren.
Seitend Großbritanniens wurde der 25. August für das Treffen festgelegt. Facebook hatte kurz darauf zugesagt, einen Vertreter zu entsenden, ebenso wie der Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM). Nach Informationen von 'The Next Web' wird auch Twitter dem Ersuchen folgen.
Die britische Regierung hatte die Services der drei genannten Unternehmen mit für die Schwere der Krawalle verantwortlich gemacht. Lobte man die Rolle Facebooks beispielsweise noch, als sie den Demonstranten in Ägypten half, ihre Revolte zu organisieren, sprach man nun sogar von einer vorübergehenden Abschaltung entsprechender Dienste bei sozialen Unruhen im eigenen Land.
Facebook und Twitter waren schon in verschiedenen Protestbewegungen als schnelles Kommunikationsmedium aufgefallen. In Großbritannien geriet erstmals auch RIM ins Rampenlicht. Dessen vergleichsweise günstig zu habenden Smartphones sind unter den Jugendlichen in dem Land recht verbreitet und sollen entsprechend einen wichtigen Beitrag bei der Kommunikation während der Ausschreitungen gehabt haben.
Unklar ist, mit welchem Ziel die britische Regierung in die Gespräche geht. Sie dürfte kaum damit rechnen können, dass Twitter beispielsweise seinen Dienst für bestimmte Regionen abschaltet, weil es dort zu Zusammenstößen zwischen Bevölkerung und Staatsapparat kommt.
Doch selbst wenn einer der Anbieter entsprechenden Forderungen nachgeben würde, hätte dies wohl kaum einen Effekt. Immerhin stehen parallel noch zahlreiche andere Kommunikationswege zur Verfügung - seien es nun andere Communities oder auch nur schlichte SMS-Verteiler.
Die britische Regierung hatte die Services der drei genannten Unternehmen mit für die Schwere der Krawalle verantwortlich gemacht. Lobte man die Rolle Facebooks beispielsweise noch, als sie den Demonstranten in Ägypten half, ihre Revolte zu organisieren, sprach man nun sogar von einer vorübergehenden Abschaltung entsprechender Dienste bei sozialen Unruhen im eigenen Land.
Facebook und Twitter waren schon in verschiedenen Protestbewegungen als schnelles Kommunikationsmedium aufgefallen. In Großbritannien geriet erstmals auch RIM ins Rampenlicht. Dessen vergleichsweise günstig zu habenden Smartphones sind unter den Jugendlichen in dem Land recht verbreitet und sollen entsprechend einen wichtigen Beitrag bei der Kommunikation während der Ausschreitungen gehabt haben.
Unklar ist, mit welchem Ziel die britische Regierung in die Gespräche geht. Sie dürfte kaum damit rechnen können, dass Twitter beispielsweise seinen Dienst für bestimmte Regionen abschaltet, weil es dort zu Zusammenstößen zwischen Bevölkerung und Staatsapparat kommt.
Doch selbst wenn einer der Anbieter entsprechenden Forderungen nachgeben würde, hätte dies wohl kaum einen Effekt. Immerhin stehen parallel noch zahlreiche andere Kommunikationswege zur Verfügung - seien es nun andere Communities oder auch nur schlichte SMS-Verteiler.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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