Smartphones: "Todesgriff" nicht durch Plastik lösbar
Sie kamen bei ihrer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass neben dem iPhone auch eine Reihe anderer Modelle betroffen ist. Ihrer Erkenntnis zufolge lässt sich das Problem allerdings nicht beheben, in dem man wie im Falle Apples einfach eine Hülle anbietet, die den Kontakt zwischen dem Metall der Antenne und der Haut des Nutzers verhindert.
Eine Beeinträchtigung der Signalstärke liegt nach Ansicht der Forscher eher in der Positionierung der einzelnen MIMO-Antennen-Elemente begründet. So sind diese bei verschiedenen Smartphones an unterschiedlichen Stellen angeordnet und werden verschieden stark abgeschirmt, wenn sich eine Hand um das jeweilige Gerät schließt.
Das Problem lässt sich demnach also am ehesten vermeiden, wenn die einzelnen Antennen so positioniert werden, dass sie möglichst an Stellen zu finden sind, die beim Halten des Smartphones eher nicht von den Händen des Nutzers verdeckt werden. Die umfassenden Ergebnisse der Untersuchung stehen derzeit allerdings nur Mitgliedern der Standardisierungs-Organisation IEEE zur Verfügung, in deren Auftrag die Untersuchung durchgeführt wurde.
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