Partyfotos interessieren Personalchefs oft gar nicht
Das hat eine gemeinsame Studie der Universität Erfurt und der Online-Stellenbörse Monster ergeben, für die Personalchefs und Bewerber aus verschiedenen Branchen befragt wurden. Seitens der Unternehmen zeigte sich dabei ein recht geringes Interesse an den Profilen in Social Networks.
Die Personalchefs gehen in der Regel davon aus, dass durch die online erhältlichen Informationen ohnehin kein belastbares Bild eines Bewerbers entsteht. Schließlich heißen die oft angeführten Partyfotos beispielsweise nicht zwingend, dass der jeweilige Nutzer sehr oft und ausschweifend feiert und dadurch weniger leistungsfähig ist.
Bei den Personalchef gibt es außerdem ein Bewusstsein dafür, dass auch Bewerber ein Anrecht auf den Schutz ihrer persönlichen Daten haben. So führte ein Vertreter eines großen Unternehmens beispielsweise aus, dass es wenig professionell sei, hinter den Arbeitssuchenden her zu schnüffeln.
In der Studie werden lediglich zwei Fälle aufgeführt, in denen eine Online-Recherche wirklich dazu führte, dass ein Kandidat eine Stelle nicht erhielt. In einem Fall hatte sich hier beispielsweise ein Personalchef gegen eine Bewerberin entschieden, weil diese online ihre getragene Unterwäsche verkaufte.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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