75% aller Firmen-PCs bis 2014 mit 64-Bit Windows

Windows 7 Nach Schätzung der Analysten vom Beratungsunternehmen Gartner werden bis zum Jahr 2014 rund 75 Prozent aller von Firmen eingesetzten PCs mit einer 64-Bit-Version von Windows ausgestattet sein. Der Grund hierfür soll der Bedarf an leistungsfähigeren Systemen mit vier und mehr Gigabyte RAM sein. Wie 'DailyTech' unter Berufung auf ein von Gartner an seine Kunden heraus gegebenes Dokument berichtet, empfiehlt man Unternehmen, den Wechsel auf die 64-Bit-Versionen von Windows im Zuge einer allgemeinen Migration auf eine neue Ausgabe des Betriebssystems durchzuführen, wie sie derzeit von Windows XP auf Windows 7 stattfindet.

Für viele Unternehmen werde der Wechsel auf 64-Bit-Systeme ohnehin nicht einfach, weshalb er häufig im Zuge des Umstiegs auf Windows 7 vorgenommen werde. Die Firmen fürchten einerseits Probleme mit der von ihnen verwendeten Software von Drittanbietern und andererseits hat man Bedenken, dass es zu Verzögerungen kommt, wenn man erst auf kommende Windows-Versionen wartet.

Darüber hinaus gibt es angeblich Sorgen, ob Windows "8" überhaupt noch in einer 32-Bit-Version angeboten werden soll. Um nicht unter Zeitdruck zu geraten, empfiehlt Gartner seinen Kunden deshalb, den Wechsel jetzt in Angriff zu nehmen. Gleichzeitig fordern die Analysten die Softwareanbieter auf, umgehend dafür zu sorgen, dass ihre Anwendungen auch in 64-Bit-kompatiblen Versionen erhältlich sind.
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