Sony liefert seine ersten TransferJet-Chips aus
Vorerst stellt Sony allerdings noch recht kleine Stückzahlen zur Verfügung. Diese sollen Hardware-Herstellern als Muster für die Entwicklung von Geräten dienen, in denen TransferJet zum Einsatz kommt. Da es noch keine Massenproduktion gibt, ist der Preis mit rund 17 Dollar pro Chip auch noch relativ hoch.
TransferJet hat lediglich eine Reichweite von einigen Zentimetern. In diesem Bereich werden aber recht hohe Geschwindigkeiten erreicht: Die Spezifikationen sprechen von 560 Megabit pro Sekunde, in praktischen Anwendungen mit Prototypen stellten sich allerdings 375 Megabit pro Sekunde als realistisch heraus.
Im Vergleich mit Bluetooth wäre dies allerdings schon ein sehr großer Sprung. Die Entwickler von TransferJet bei Sony stellen sich den Einsatz so vor, dass ein Handy oder eine Digitalkamera kurz vor einen Rechner gehalten werden und die Synchronisation automatisch binnen Sekunden durchgeführt wird.
TransferJet wurde bereits standardisiert und erfreut sich durchaus schon recht breiter Unterstützung. Unter anderem wollen Canon, Nikon, Samsung, Casio, Kodak, Olympus, Toshiba und Sony Ericsson die neue Übertragungsmethode einsetzen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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