Vector Capital übernimmt "Corel" vollständig
Auf diese Weise wollen die Investoren von Vector Capital möglichen finanziellen Engpässen aus dem Weg gehen. Die US-amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) wurde bereits im Vorfeld über dieses Vorhaben unterrichtet.
Inzwischen ist auch der Stückpreis der Aktien klar. 4 US-Dollar werden pro Aktie bezahlt, heißt es in einem Bericht von 'Washingtonpost'.
Gerechtfertigt wird diese Entscheidung mit der Begründung, dass man in Zeiten der Wirtschaftskrise finanziellen Engpässen aus dem Wege gehen müsse. In den kommenden Monaten soll besonders der Bereich Digital Media von Corel belastet werden, da das Unternehmen einen wichtigen Kunden verloren habe.
Vector Capital soll im Jahre 2003 für die Mehrheit des Softwarekonzerns Corel bereits 133 Millionen US-Dollar bezahlt haben. Auch wenn der Großteil der Aktien bei den Investoren blieb, ging das Unternehmen drei Jahre später wieder an die Börse.
Abgesehen von Bildbearbeitungsprogrammen wie Paint Shop Pro oder Corel Draw stammen beispielsweise WinZip und WinDVD von Corel.
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