3D-Brille von Nvidia ab sofort auch in Deutschland

Peripherie & Multimedia Die Shutterbrille "3D Vision" von Nvidia ist nach einer langen Verzögerung jetzt auch in Deutschland erhältlich. Bislang war eine Markteinführung nicht sinnvoll, da es keine passenden Displays gab. Um die 3D-Brille nutzen zu können, wird ein Monitor benötigt, der mit 120 Hz angesteuert werden kann. Abgesehen von einigen Röhrenbildschirmen gab es diese nicht auf dem deutschen Markt. Jetzt hat Samsung mit dem SyncMaster 2233RZ ein entsprechendes Modell in den Handel gebracht.


Samsung SyncMaster 2233RZ & Nvidia 3D Vision

Media Markt verkauft ab sofort neben dem 22-Zoll-Display von Samsung (370 Euro) auch die 3D-Vision-Brille (200 Euro). Die Brille ermöglicht es, 3D-Fotos und -Videos räumlich darzustellen, vor allem aber Spiele können mit einer zusätzlichen Dimension bewundert werden. Ein spezieller Treiber sorgt dafür, dass nahezu alle Direct3D-Titel stereoskopisch dargestellt werden.

Voraussetzung ist das Betriebssystem Windows Vista sowie eine Nvidia-Grafikkarte der 8er-, 9er- oder GTX-200-Serie. Die Shutterbrille nutzt einen Infrarotempfänger, um sich mit der Grafikkarte zu synchronisieren. Der integrierte Akku kann via USB-Schnittstelle aufgeladen werden. Frühere Tests zeigen, dass der 3D-Effekt durchaus überzeugen kann.

Das liegt vor allem an der nahezu perfekten Kanaltrennung zwischen den Bildern für das linke und rechte Auge. Alternative 3D-Systeme, beispielsweise von Zalman und Hyundai, setzen auf Polarisation, was zu einer etwas schlechteren Kanaltrennung führt. Im Gegenzug werden aber auch nur passive Brillen benötigt, die deutlich leichter sind.
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