Gates-Stiftung will unkonventionelle Forscher fördern
Ziel ist es, mit dem Geld Forschungsprojekte zu unterstützen, die bisher kaum von anderen Stiftungen oder Regierungen nicht mit Geldern bedacht werden, weil sie eher ungewöhnliche Konzepte zur Krankheitsbekämpfung untersuchen. Der von der Gates-Stiftung gegründete neue Fond, dürfte der bisher größte auf diesem Gebiet sein, berichtet das Wall Street Journal.
Das neue Programm der Gates Foundation soll heute in Südafrika vorgestellt werden. Man will damit vor allem Wissenschaftler in Asien und Afrika ansprechen, wo die Seuchengefahr am größten ist, aber nur kaum Geld für die Forschung vorhanden ist. Dabei will man auf unkomplizierte Weise schnell Mittel zur Verfügung stellen, statt wie sonst üblich erst einen langen Bewerbungsprozess vorrauszusetzen.
Ein weiteres Ziel des neuen Forschungsfonds ist es, Forscher in Entwicklungsländern dazu zu bewegen, weiterhin in ihrer Heimat zu arbeiten, statt ins Ausland abzuwandern. Die Bill & Melinda Gates Foundation verfügt derzeit über rund 34,6 Milliarden US-Dollar. Bisher wurden bereits 13,7 Milliarden US-Dollar an Forschungsprojekte vergeben, wovon fast 8 Milliarden in Hilfs- und Forschungsprogramm gegen AIDS gingen.
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