Windows-Chef Allchin hätte 2004 einen Mac gekauft
Der elektronische Brief stammt aus dem Januar 2004. Allchin versucht darin, Gates und Ballmer zu einem Kurswechsel zu überreden, da man sich seiner Meinung nach zu wenig darauf konzentriert, fehlerfreie Programme auf den Markt zu bringen. Außerdem kritisiert er, dass die Wünsche der Kunden keine Berücksichtigung mehr finden.
Anscheinend hatte Allchin damals die richtigen Argumente gewählt, denn anschließend verwarf man die Arbeit an Windows Vista und begann von vorn. Auch der umfangreiche Betatest, bei dem jeder Windows-Anwender seine Wünsche äußern konnte, dürfte auf ihn zurückzuführen sein.
In einer heute veröffentlichten Stellungnahme sagte Allchin, dass man seine Äußerung über den Mac-Kauf nicht aus dem Zusammenhang gerissen betrachten darf. Er wollte damit lediglich seine Forderungen bezüglich der Vista-Entwicklung bekräftigen. Er ist davon überzeugt, dass Windows Vista ein großartiges Betriebssystem geworden ist.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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