Microsoft-Produkte als Hacker-Ziele Nr. 1 bestätigt
Wie in den vergangenen Jahren auch stehen 2006 wieder die Produkte von Microsoft ganz oben auf der Liste. Speziell der Internet Explorer wird als besonders gefährdet aufgeführt. In der Liste Betriebssystem-bezogenen Bedrohungen werden weiterhin die Programmbibliotheken von Windows auf Platz 2 erwähnt. Auf den Plätzen folgen Microsoft Office und Probleme, die durch Fehlkonfigurationen von Windows-Betriebssystemen entstehen.
Aber nicht nur in Microsoft-Produkte werden häufig Sicherheitslücken entdeckt und ausgenutzt. Auch das Apple-Betriebssystem Mac OS X und fehlerhafte Einstellungen von UNIX-Systemen werden als Hauptziel von Angriffen gelistet. Zu den weiteren betroffenen Produkten und Geräten zählen Web-Applikationen, Datenbanken sowie VoIP-Server und -Telefone.
Die Liste der gefährdeten Produkte wird von den Mitarbeitern des Instituts in Kooperation mit externen Experten aus der IT-Industrie und vom FBI erstellt. Sie zeigt seit sieben Jahren regelmäßig, welche Produkte besonders häufig im Fadenkreuz von Hackern und Crackern stehen.
Weitere Informationen: SANS Top-20 Internet Security Attack Targets
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