Microsoft zahlt Entschädigung für Vista-Verspätung

Windows Vista Dass bei der Entwicklung von Windows Vista und Office 2007 nicht alles nach Plan gelaufen ist, hat Microsoft bereits zugegeben. Nach der Terminänderung werden Geschäftskunden erst im November 2006 in den Genuss des neuen Betriebssystems kommen. Kunden, die Mitglied im Volume Licensing Program sind, haben in den meisten Fällen eine so genannte Software Assurance erhalten. Diese garantiert den kostenlosen Erhalt aller neuen Programme von Microsoft über einen bestimmten Zeitraum. Durch die Verschiebung von Vista und Office 2007 läuft bei vielen Geschäftskunden der entsprechende Vertrag noch vor der Veröffentlichung dieser beiden Produkte aus, weshalb sie jetzt keinen Anspruch mehr auf diese Updates haben.

Um Protesten vorzubeugen, arbeitet man in Redmond jetzt an einem Customer Incentive Program, welches betroffene Firmen für diese Verspätung entschädigt. Dies bestätigte ein Unternehmenssprecher gegenüber dem Magazin eWeek. Es soll diverse Rabatte und andere Anreize geben, die als Aufmunterung für die Teilnehmer dieses Programms dienen sollen.

Das Customer Incentive Program wird derzeit von Microsofts OEM-Abteilung entwickelt, weshalb es noch keine konkreten Informationen über das Ausmaß der Entschädigungen gibt. Es soll im Herbst dieses Jahres gestartet werden.
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