Dünner, stärker, mehr Akku:
Neue Details zum iPhone Air 2 geleakt

Das iPhone Air ging als Apples dünnstes Smartphone in die Geschichte ein, forderte aber Kompromisse bei Akku und Kamera. Nun deuten neue Details auf einen Nachfolger hin. Drei wesentliche Hardware-Upgrades sollen die Schwachstellen beheben.
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fpt. / zellzoi
  • Das kommende Apple iPhone Air 2 soll im Frühjahr 2027 auf den Markt kommen
  • Auf der Rückseite wird eine Dual-Kamera mit jeweils 48 Megapixeln erwartet
  • Die Akkukapazität steigt voraussichtlich um elf Prozent auf 3500 Milliamperestunden
  • Ein neuer A20-Prozessor im modernen 2-Nanometer-Verfahren treibt das Smartphone an
  • Trotz der Hardware-Upgrades schrumpft das Gehäuse auf flache 5,2 Millimeter
  • Das OLED-Display behält die Diagonale von 6,55 Zoll und flüssige 120 Hertz bei

Drei Verbesserungen geplant

Das im September 2025 eingeführte iPhone Air ist das bis dato flachste Smartphone von Apple. Kritisiert wurden jedoch die kürzere Akkulaufzeit und die einzelne Hauptkamera. Manche Interessenten griffen aus Sorge vor einer zu kurzen Laufzeit bislang eher zu anderen iPhone-Modellen. Sicher war auch der dafür aufgerufene Preis nicht ganz unschuldig.

Nun soll ein Nachfolger in Entwicklung sein, der genau diese Schwachstellen angeht. Es ist nicht das erste Mal, dass Gerüchte dieser Art die Runde machen. Der Verkaufsstart für das Apple iPhone Air 2 wird für das Frühjahr 2027 erwartet, zeitgleich mit dem Basismodell des iPhone 18 und dem günstigeren iPhone 18e.


Mehr Akku und zwei Kameras

Wie Digital Chat Station auf der Plattform Weibo berichtet, plant der Hersteller beim iPhone Air 2 Verbesserungen in drei wesentlichen Bereichen. Zunächst verfügt die rückseitige Kameraeinheit voraussichtlich über eine zusätzliche Ultraweitwinkel-Optik. Beide Linsen sollen mit 48 Megapixeln auflösen, wodurch das Kamerasystem an den Standard der regulären iPhone-Modelle anknüpft.

Gleichzeitig dürfte die Energiekapazität wachsen. Der Akku fasst angeblich 3500 mAh, was einem Zuwachs von rund elf Prozent gegenüber den 3149 mAh der ersten Generation entspricht. Wie stark sich dieser Unterschied im täglichen Gebrauch bemerkbar macht, hängt von Apples Software-Abstimmung ab.

Für die Leistung ist offenbar ein neuer Prozessor der A20-Serie verantwortlich, der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Es soll sich um den gleichen Chip handeln, der auch im iPhone 18 Pro und dem iPhone Duo zum Einsatz kommt. Die modernere Architektur verspricht neben einem Leistungssprung auch eine längere Akkulaufzeit. Zusätzlich sollen ein aktueller N2-Wireless-Chip sowie ein C2-Modem verbaut sein.

Dünneres Gehäuse trotz Upgrades

Trotz des größeren Akkus und der zusätzlichen Kamera soll das Gehäuse um 0,4 Millimeter auf eine Dicke von lediglich 5,2 Millimetern schrumpfen. Auf der Vorderseite bleibt das bekannte 6,55 Zoll große LTPO-OLED-Display voraussichtlich erhalten. Das Panel bietet laut Leaks weiterhin eine variable Bildwiederholrate von 120 Hertz und eine Auflösung von 2736 x 1260 Pixeln bei 460 ppi.

Die vermuteten Neuerungen reihen sich in einen dichten Hardware-Zeitplan von Apple ein. Erst vor wenigen Tagen hat das Unternehmen das erste MacBook Pro mit Touchscreen sowie ein neues iPad mini mit OLED-Panel präsentiert. Ob der Preis für das kommende Air-Modell aufgrund der Hardware-Aufwertungen steigen wird, bleibt derzeit noch offen.

Ist das erwartete Upgrade genau das, worauf ihr gewartet habt, oder seht ihr extrem flache Smartphones generell skeptisch? Teilt eure Gedanken dazu gerne unten in den Kommentaren mit uns!

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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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