iOS 27: iPhone-Besitzer erhalten wohl endlich Alternativen zu AirPlay

Mit dem anstehenden Update auf iOS 27 öffnet Apple wohl das eigene Ökosystem ein weiteres Stück. Nutzer bekommen künftig angeblich die Möglichkeit, alternative Protokolle anstelle von AirPlay als Standard für die drahtlose Medienübertragung festzulegen.
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Neue Casting-Optionen in iOS 27

Auf der WWDC 2026 wird Apple iOS 27 vorstellen. Das neue mobile Betriebssystem kommt laut letzten Informationen mit vielen Neuerungen wie einer komplett überarbeiteten Kamera-App und endlich auch mit der lang angekündigten neuen Siri. Jetzt heißt es zusätzlich, Anwender könnten mit iOS 27 neben dem hauseigenen Standard AirPlay auch alternative Casting-Optionen für die drahtlose Übertragung von Medieninhalten erhalten. Das bedeutet, dass sich Videos, Fotos und Musik künftig möglicherweise über Drittanbieter-Protokolle an kompatible Fernseher oder smarte Lautsprecher senden lassen.

Der Grund für die geplante Öffnung des Betriebssystems ist wohl der Digital Markets Act der Europäischen Union. Das Gesetz verpflichtet große Technologiekonzerne dazu, ihre Plattformen für Mitbewerber zugänglich zu machen. Bislang war AirPlay tief im System verankert und die einzige native Lösung, um Medien drahtlos auf externe Bildschirme zu übertragen.


Google als größter Profiteur

Wie Mark Gurman für Bloomberg in seinem aktuellen Newsletter erläutert, dürfte vor allem Google Cast von der neuen Regelung profitieren. Das Protokoll ist seit vielen Jahren fest in zahlreichen Fernsehern und Lautsprechern integriert. Bisher mussten Nutzer oft auf Umwege über spezielle Apps zurückgreifen, wenn das Endgerät kein AirPlay unterstützte. Solche Hürden könnten in Zukunft komplett wegfallen.

AirPlay startete ursprünglich im Jahr 2004 unter dem Namen AirTunes und war zunächst rein auf die Übertragung von Audioinhalten an die Airport-Express-Basisstation beschränkt. Erst sechs Jahre später erweiterte Apple den Funktionsumfang auf Videoinhalte und führte den heutigen Namen ein. Google zog im Jahr 2013 mit dem ersten Chromecast-Dongle nach.

Apple warnt

Für Besitzer eines iPhones würde das Vorhaben deutliche Vorteile bringen, da sie nicht mehr zwingend auf Hardware angewiesen sind, die explizit für das Apple-Universum zertifiziert ist. Gleichzeitig warnt der Konzern aus Cupertino jedoch vor potenziellen Sicherheitsrisiken, die durch die Systemintegration von Drittanbieter-Software entstehen. Solche Warnungen äußert das Unternehmen traditionell bei jeder Öffnung des Systems.

Was haltet ihr von der potenziellen Öffnung von iOS für andere Casting-Standards? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Auf der WWDC 2026 wird Apple iOS 27 offiziell vorstellen
  • Mit iOS 27 könnten alternative Casting-Protokolle neben AirPlay nutzbar werden
  • Der Digital Markets Act der EU zwingt Apple zur Öffnung für Drittanbieter
  • Endanwender profitieren, da keine Apple-zertifizierte Hardware mehr nötig ist
  • Google Cast ist bereits auf vielen Fernsehern und Lautsprechern verfügbar
  • Apple warnt vor potenziellen Sicherheitsrisiken durch Drittanbieter-Protokolle

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