Firefox Browser: Etliche frische Features kommen - Neue Roadmap ist da

Eine aktualisierte Roadmap offenbart die kommenden Funktionen für den Firefox-Browser. Die Entwickler arbeiten unter anderem an Neuerungen für mehr Produktivität und Privatsphäre. Dazu zählen schwebende Fenster und ein Offline-Modus für das Smartphone.
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  • Die Roadmap von Mozilla kündigt zahlreiche Verbesserungen für Firefox an
  • Ein neues Mini-Fenster lässt sich künftig schwebend über Webseiten legen
  • Die Vorlesefunktion erhält einen nützlichen Offline-Modus für Android
  • Lokale Spracherkennung schützt persönliche Daten auf dem Desktop
  • Über den bekannten Flammen-Button lässt sich der Verlauf schneller leeren
  • Benachrichtigungen informieren Browser-Nutzer bald über Webseitenänderungen

Produktivität im Alltag steigern

Beim Firefox-Browser tut sich gerade einiges. Im Sommer verkürzten die Entwickler erst den Release-Zyklus und veröffentlichten dann im September das neue Nova-Design. Außerdem wirbt das Team gerade mit einer nostalgischen Werbekampagne um frühere Nutzer. Jetzt hat man auch noch die Roadmap aktualisiert und kündigt zahlreiche Neuerungen in Bereichen wie Produktivität, Privatsphäre und Performance an.

Mit dabei ist unter anderem ein Mini-Fenster, mit dem Anwender künftig einzelne Tabs oder Bereiche einer Webseite als schwebendes Element abkoppeln und über andere Anwendungen legen können. Das hilft etwa dabei, Anleitungen im Blick zu behalten, während in einem anderen Tab weitergearbeitet wird.


Sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Geräten soll zudem eine neue Vorlesefunktion Einzug halten. Sie liest auf dem Smartphone auch bei gesperrtem Bildschirm vor. Passend dazu ist ein Offline-Modus für Android in Arbeit, der das vorherige Speichern von Inhalten erlaubt. Damit lassen sich Texte später auch auf Flügen oder bei schlechter Netzabdeckung ohne aktive Internetverbindung anhören.

Lokale Sprachverarbeitung

Wie das Team hinter Firefox in der Roadmap des Browsers mitteilt, sollen zudem die Datenschutz-Einstellungen feiner steuerbar werden. Für die Desktop-Version ist eine integrierte Spracherkennung geplant, die Webseiten Spracheingaben und Untertitel bereitstellt, ohne Audiodaten an externe Server zu senden. Nach dem Herunterladen eines entsprechenden Sprachmodells funktioniert die gesamte Text-Transkription lokal auf dem Rechner und komplett offline.

Zusätzlich wird die Steuerung des integrierten kostenlosen VPN-Dienstes flexibler gestaltet. Anwender sollen künftig spezifische Regeln für einzelne Domains festlegen können. Um das Aufräumen von Browserdaten zu vereinfachen, wandert zudem der bekannte Flammen-Button aus den privaten Fenstern in die reguläre Symbolleiste der Desktop-Fassung. Dadurch lässt sich der Verlauf ohne Umweg über die Einstellungen löschen.

Weitere Neuerungen

Daneben sind noch Dinge wie ein verbesserter Autofill, neu organisierte Rechtsklick-Menüs, ein optimierter Schutz vor Fingerprinting, Warnmeldungen für Datenlecks und personalisierbare Tastenkürzel in Arbeit. Zudem soll der Firefox, ähnlich wie Apples Safari-Browser, in Zukunft seine Nutzer über Änderungen auf Webseiten benachrichtigen können. So lassen sich etwa Preisänderungen in Online-Shops im Blick behalten.

Zeitplan und bereits integrierte Funktionen

Insgesamt umfasst die aktualisierte Roadmap ganze 46 Einträge. Manche Neuerungen lassen sich bereits testen. Dafür müssen sich Interessierte mit ihrer E-Mail-Adresse in eine Warteliste eintragen. Genaue Veröffentlichungstermine für die einzelnen Roadmap-Neuerungen stehen bisher nicht fest.

In einem aktuellen Blogbeitrag verweist Mozilla zudem auf bereits eingeführte Verbesserungen wie einen beschleunigten PDF-Viewer, eine optimierte Autovervollständigung für Formulare und eine anpassbare Tab-Leiste unter Android.

Was haltet ihr von den angekündigten Funktionen für den Browser? Nutzt ihr Firefox im Alltag oder setzt ihr auf eine Alternative? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!

Download Mozilla Firefox - Open-Source-Webbrowser Siehe auch:
Felix Krauth

Redakteur für Windows & Hardware

War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.

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