Windows Server vNext: Preview-Build bringt Quick Machine Recovery
Eine neue Vorabversion für das kommende Windows Server Betriebssystem steht zum Test bereit. Der aktuelle Build bringt neue Funktionen zur Fehlerbehebung aus der Cloud und verbesserte Speicherprotokolle, erfordert jedoch eine Neuinstallation.
Ein zentraler Bestandteil des neuesten Updates ist die Einbindung der Quick Machine Recovery-Funktion. Administratoren können damit Server wiederherstellen, die aufgrund kritischer Fehler nicht mehr starten. Das System sucht automatisch nach cloudbasierten Lösungen, um Startfehler zu beheben und den manuellen Aufwand für IT-Abteilungen zu verringern. Das Werkzeug befindet sich noch in einem frühen Testmodus. Eine Steuerung per Gruppenrichtlinie ist für kommende Versionen geplant.
Wie Microsoft in einem Blogbeitrag berichtet, unterstützt das Betriebssystem nun auch das Speicherprotokoll NVME-over-Fabrics.
Anstelle älterer Protokolle wie ISCSI kommuniziert ein Host direkt mit entfernten NVME-Controllern über das Netzwerk. Das funktioniert über Standard-Ethernet-Netzwerke via TCP oder mit geringerer Latenz über RDMA-fähige Netzwerkkarten. Zudem ist REFS-Boot in der Preview aktiviert, was die Widerstandsfähigkeit des Dateisystems auf der Startpartition erhöhen soll.
Bei der Server-Core-Variante kann es laut Micrososft zudem nach dem Upgrade ncoh zu Kompatibilitätsproblemen mit Lizenzen von Drittanbietern kommen, wodurch sich bestimmte Pakete nicht installieren lassen. Die Entwickler wollen das Problem in einer kommenden Version beheben. Wer die Vorabversion testen möchte, benötigt einen Produktschlüssel. Die Testphase für den Build endet am 15. September 2026.
Wie bewertet ihr die neuen Cloud-Recovery-Funktionen für Server-Umgebungen? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren.
Siehe auch:
Neuer LTSC-Build für Server-Admins
Ende April 2026 steht eine neue Preview-Version 29574 des nächsten Windows-Server-LTSC-Builds bereit. Mit dem Long-Term Servicing Channel richten sich die Entwickler an Umgebungen, die über Jahre hinweg Stabilität benötigen ohne häufige Funktionsupdates einzuplanen.Ein zentraler Bestandteil des neuesten Updates ist die Einbindung der Quick Machine Recovery-Funktion. Administratoren können damit Server wiederherstellen, die aufgrund kritischer Fehler nicht mehr starten. Das System sucht automatisch nach cloudbasierten Lösungen, um Startfehler zu beheben und den manuellen Aufwand für IT-Abteilungen zu verringern. Das Werkzeug befindet sich noch in einem frühen Testmodus. Eine Steuerung per Gruppenrichtlinie ist für kommende Versionen geplant.
Wie Microsoft in einem Blogbeitrag berichtet, unterstützt das Betriebssystem nun auch das Speicherprotokoll NVME-over-Fabrics.
Anstelle älterer Protokolle wie ISCSI kommuniziert ein Host direkt mit entfernten NVME-Controllern über das Netzwerk. Das funktioniert über Standard-Ethernet-Netzwerke via TCP oder mit geringerer Latenz über RDMA-fähige Netzwerkkarten. Zudem ist REFS-Boot in der Preview aktiviert, was die Widerstandsfähigkeit des Dateisystems auf der Startpartition erhöhen soll.
Hürden bei der Installation
Trotz der Erweiterungen bringt der Build einige Einschränkungen mit sich. Ein direktes Upgrade von älteren Vorabversionen vor Build 29531 wird nicht unterstützt. Insider müssen eine Neuinstallation durchführen. REFS-Boot-Systeme benötigen zudem eine mindestens zwei Gigabyte große WINRE-Partition. Wird die Partition gelöscht, lässt sich das System ohne Neuinstallation nicht wiederherstellen.Bei der Server-Core-Variante kann es laut Micrososft zudem nach dem Upgrade ncoh zu Kompatibilitätsproblemen mit Lizenzen von Drittanbietern kommen, wodurch sich bestimmte Pakete nicht installieren lassen. Die Entwickler wollen das Problem in einer kommenden Version beheben. Wer die Vorabversion testen möchte, benötigt einen Produktschlüssel. Die Testphase für den Build endet am 15. September 2026.
Schlüssel für die Testphase
Diese Schlüssel gelten nur für Preview-Builds.- Server Standard: MFY9F-XBN2F-TYFMP-CCV49-RMYVH
- Datacenter:2KNJJ-33Y9H-2GXGX-KMQWH-G6H67
- Für die Azure Edition wird kein Schlüssel akzeptiert.
Hintergrund zum Freigabezyklus
Das Unternehmen veröffentlicht in der Regel alle zwei bis drei Jahre eine neue LTSC-Hauptversion. Der Fokus liegt auf der Kerninfrastruktur moderner Rechenzentren. Während Endnutzer-Systeme häufig visuelle Neuerungen erhalten, priorisieren die Entwickler bei den Server-Editionen langfristige Sicherheit und Kompatibilität. Die Insider-Previews dienen dazu, Feedback von Administratoren einzuholen, bevor eine finale Freigabe für produktive Netzwerke erfolgt.Wie bewertet ihr die neuen Cloud-Recovery-Funktionen für Server-Umgebungen? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Neue Preview-Version Windows Server 29574 LTSC vNext zum Test bereit
- Quick Machine Recovery verbessert für automatisierte Cloud-Fehlerbehebung
- NVMe-over-Fabrics Protokoll ermöglicht direkte Kommunikation über Netzwerk
- REFS-Boot erhöht die Widerstandsfähigkeit der Startpartition gegen Fehler
- Server Core hat nach dem Upgrade noch Kompatibilitätsprobleme mit Lizenzen
- Testphase endet am 15. September 2026, Produktschlüssel werden benötigt
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