Fensterputzen wird smarter:
Ecovacs neuer Winbot W3 Omni im Test
Mitten in der gelben Blütenstaub-Saison bringt Ecovacs den Winbot W3 Omni für 649 Euro auf den Markt. Das Geniale: Ihr müsst die dreckigen Wischpads nicht mehr selbst auswaschen, das erledigt die neue Basisstation vollautomatisch - wir machen den Test.
Wer bisher mit einem Fensterputzroboter gearbeitet hat, kennt das Problem: Nach jedem Einsatz muss das Wischpad von Hand gereinigt werden. Bei stark verschmutzten Scheiben kann das mehrfach pro Reinigungsgang nötig sein. Irgendwann fragt man sich dann, ob das Gerät die Arbeit wirklich abnimmt oder sie nur verlagert. Genau hier setzt Ecovacs mit dem Winbot W3 Omni an.
Ecovacs Winbot W3 Omni Jetzt für 649 Euro bei Amazon
Ecovacs' Vortex Wash
Direkt in der Omni-Station
Die Station arbeitet mit Frisch- und Schmutzwasserbehältern - ein System, das man bereits von hochwertigen Saug-Wisch-Robotern für den Boden kennt. Das verschmutzte Wasser wird aktiv abgepumpt und landet im separaten Behälter. Trotz dieser zusätzlichen Features hat Ecovacs die Abmessungen der Station gegenüber früheren Modellen nur geringfügig vergrößert, man ist also weiterhin vergleichsweise kompakt unterwegs.
Für den Akkubetrieb ohne Steckdose hält die Station laut Hersteller 130 Minuten durch. Ähnliche Werte konnten wir im Test erreichen, auch wenn eine typische Reinigungssession in unserem Haus deutlich weniger Zeit in Anspruch nimmt. Alternativ lässt sich die Station ans Stromnetz anschließen, was bei längeren Sessions sinnvoller ist. Ein integrierter Kabelaufroller nimmt das Verbindungskabel automatisch auf - ein kleines Detail, das die Handhabung allerdings spürbar vereinfacht.
Acht Reinigungsmodi lassen sich per App oder direkt an der Station auswählen - von der schnellen Grundreinigung bis zum intensiven Mehrfachdurchgang für hartnäckige Verschmutzungen. Die lineare Fahrtgeschwindigkeit beträgt bis zu 16 cm/s, was eine zügige Reinigung auch größerer Fensterflächen ermöglicht.
Vielseitige Reinigungsmodi und flotte Navigation
Für die Randreinigung kommt Ecovacs' TruEdge-Technologie zum Einsatz: Zwei separate Randschrubber an den Kanten des Roboters fahren automatisch aus, sobald Optokoppler-Sensoren - lichtbasierte Bauteile zur präzisen Kantenerkennung - einen Fensterrahmen erkennen. Die Schrubber rotieren mit 200 Umdrehungen pro Minute und reinigen die Glasfläche bis auf rund 1,1 Millimeter an den Rahmen heran. Entsprechend gibt Ecovacs die Reinigungsabdeckung mit 97 Prozent an.
Nach dem Kantengang ziehen sich die Schrubber automatisch zurück, um Kreuzkontamination zu vermeiden. Im Test fallen die typischen Ränder entlang der Scheibenkante deutlich geringer aus als bei früheren Geräten, obwohl hier bereits der Winbot W2 und W2S gute Arbeit ablieferten. Der Winbot W3 bringt also ein weiteres Finetuning.
Das Drei-Düsen-Weitwinkel-Sprühsystem des Winbot W3
Zur Flüssigkeitsverteilung setzt der W3 Omni auf ein Drei-Düsen-Weitwinkel-Sprühsystem, das laut Hersteller 90 Prozent der Fläche vor dem Wischpad gleichmäßig benetzen soll - eine deutliche Erweiterung gegenüber dem Zwei-Düsen-System früherer Modelle, das nur 50 Prozent erreichte. Der Wassertank fasst nun 80 ml statt zuvor 60 ml, was für bis zu 55 m² Fensterfläche ohne Nachfüllen reichen soll.
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Das Verbindungskabel zwischen Roboter und Station hält zudem einer Zugkraft von 1.000 Newton stand und fungiert gleichzeitig als Stromkabel und Sicherungsseil. Die Station selbst wiegt rund 10 Kilogramm und saugt sich zusätzlich per Saugnapf mit 800 Newton Haftkraft am Boden fest. Fällt der Roboter doch einmal, bremst die Station ihn ab - soweit richtig gesichert.
Der Ecovacs Winbot W3 Omni sitzt extrem fest am Glas
Selbst bei annähernd leerem Akku soll der Roboter noch mindestens 30 Minuten an der Scheibe haften - genug Zeit, um ihn sicher abzunehmen. Sensoren erkennen darüber hinaus Hindernisse ab einer Höhe von einem Millimeter und lassen den Roboter eigenständig ausweichen, ohne die Reinigungsroute zu verlieren.
Im Betrieb arbeitet der W3 Omni hörbar, aber nicht störend laut. Das ist bei einem saugkraftbasierten System wenig überraschend. Die Sprachausgabe, die den aktuellen Betriebsstatus ansagt, lässt sich per App in der Lautstärke regeln. Nach Abschluss der Reinigung kehrt der Roboter automatisch an seine Startposition zurück - praktisch vor allem bei schwer zugänglichen Fenstern.
Reinigung in der App planen
Vortex Wash via App starten
Am Ende des Tages sind wir mit der Reinigungsleistung des Ecovacs Winbot W3 Omni mehr als zufrieden. Schnell und streifenfrei, von außen und innen, so haben wir uns das vorgestellt. Und das sogar in der nervigen Blütenstaub-Zeit, die gerade erst beginnt. Alles ohne selbst Hand anlegen zu müssen - und mit viel Spaß, neue smarte Haushaltshelfer auszuprobieren und für uns arbeiten zu lassen.
Uns konnte der Winbot W3 Omni vollends überzeugen
Natürlich gibt es noch kleinere Einschränkungen in dieser Gerätekategorie, die aber kein spezifisches Problem des W3 Omni sind. Denn von Fenster zu Fenster "fliegt" der Roboter leider noch nicht automatisch, er muss noch immer händisch umgesetzt werden. Und mit aktuell 649 Euro rangiert das Gerät im oberen Preissegment, bietet dafür aber ein rundes Paket, das wir wirklich wärmstens empfehlen können.
Habt ihr schon Erfahrungen mit Fensterputzrobotern gesammelt - oder landet das Fensterputzen bei euch immer noch ganz unten auf der To-do-Liste? Schreibt es in die Kommentare!
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Die nächste Generation Haushaltshelfer
Fensterputzen zählt für viele zu den lästigsten Haushaltsarbeiten überhaupt. Ecovacs hat diese Nische früh erkannt: Seit Jahren produziert der Hersteller Fensterputzroboter unter der Marke Winbot. Mit dem W3 Omni legt er nun eine neue Generation vor, die sich vor allem durch eine Funktion von früheren Modellen unterscheidet - die automatische Wischpad-Reinigung in der Basisstation.Wer bisher mit einem Fensterputzroboter gearbeitet hat, kennt das Problem: Nach jedem Einsatz muss das Wischpad von Hand gereinigt werden. Bei stark verschmutzten Scheiben kann das mehrfach pro Reinigungsgang nötig sein. Irgendwann fragt man sich dann, ob das Gerät die Arbeit wirklich abnimmt oder sie nur verlagert. Genau hier setzt Ecovacs mit dem Winbot W3 Omni an.
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Selbstreinigende Wischpads
Die sogenannte "Vortex Wash"-Technologie ist das Herzstück der neuen Basisstation. Das Wischpad lässt sich mit einem Handgriff vom Roboter lösen und wird anschließend in die Station eingelegt - ähnlich wie bei einem Geschirrspüler. Sechzehn Hochdruckdüsen setzen das Pad mit 20-kPa-Strahlen unter Wasser. Vier rotierende Scheiben schrubben dabei jeden Faden bis zu 900 Mal pro Minute, und ein Abstreifer sorgt dafür, dass das Pad am Ende gleichmäßig feucht aus dem Prozess herauskommt. Der gesamte Zyklus dauert etwa eine Minute.
Ecovacs' Vortex Wash
Direkt in der Omni-Station
Die Station arbeitet mit Frisch- und Schmutzwasserbehältern - ein System, das man bereits von hochwertigen Saug-Wisch-Robotern für den Boden kennt. Das verschmutzte Wasser wird aktiv abgepumpt und landet im separaten Behälter. Trotz dieser zusätzlichen Features hat Ecovacs die Abmessungen der Station gegenüber früheren Modellen nur geringfügig vergrößert, man ist also weiterhin vergleichsweise kompakt unterwegs.
Für den Akkubetrieb ohne Steckdose hält die Station laut Hersteller 130 Minuten durch. Ähnliche Werte konnten wir im Test erreichen, auch wenn eine typische Reinigungssession in unserem Haus deutlich weniger Zeit in Anspruch nimmt. Alternativ lässt sich die Station ans Stromnetz anschließen, was bei längeren Sessions sinnvoller ist. Ein integrierter Kabelaufroller nimmt das Verbindungskabel automatisch auf - ein kleines Detail, das die Handhabung allerdings spürbar vereinfacht.
Navigation und Kantenpräzision
Auf der Scheibe selbst setzt der W3 Omni auf das aktualisierte WIN-SLAM-5.0-Navigationssystem. WIN-SLAM steht für "Simultaneous Localization and Mapping" - der Roboter tastet die Scheibe beim ersten Überfahren ab, erstellt intern eine Karte und plant seine Reinigungsbahnen entsprechend. Hindernisse wie Fenstergriffe soll das System mit einer Genauigkeit von einem Millimeter erkennen und eigenständig umfahren.Acht Reinigungsmodi lassen sich per App oder direkt an der Station auswählen - von der schnellen Grundreinigung bis zum intensiven Mehrfachdurchgang für hartnäckige Verschmutzungen. Die lineare Fahrtgeschwindigkeit beträgt bis zu 16 cm/s, was eine zügige Reinigung auch größerer Fensterflächen ermöglicht.
Vielseitige Reinigungsmodi und flotte Navigation
Für die Randreinigung kommt Ecovacs' TruEdge-Technologie zum Einsatz: Zwei separate Randschrubber an den Kanten des Roboters fahren automatisch aus, sobald Optokoppler-Sensoren - lichtbasierte Bauteile zur präzisen Kantenerkennung - einen Fensterrahmen erkennen. Die Schrubber rotieren mit 200 Umdrehungen pro Minute und reinigen die Glasfläche bis auf rund 1,1 Millimeter an den Rahmen heran. Entsprechend gibt Ecovacs die Reinigungsabdeckung mit 97 Prozent an.
Nach dem Kantengang ziehen sich die Schrubber automatisch zurück, um Kreuzkontamination zu vermeiden. Im Test fallen die typischen Ränder entlang der Scheibenkante deutlich geringer aus als bei früheren Geräten, obwohl hier bereits der Winbot W2 und W2S gute Arbeit ablieferten. Der Winbot W3 bringt also ein weiteres Finetuning.
Das Drei-Düsen-Weitwinkel-Sprühsystem des Winbot W3
Zur Flüssigkeitsverteilung setzt der W3 Omni auf ein Drei-Düsen-Weitwinkel-Sprühsystem, das laut Hersteller 90 Prozent der Fläche vor dem Wischpad gleichmäßig benetzen soll - eine deutliche Erweiterung gegenüber dem Zwei-Düsen-System früherer Modelle, das nur 50 Prozent erreichte. Der Wassertank fasst nun 80 ml statt zuvor 60 ml, was für bis zu 55 m² Fensterfläche ohne Nachfüllen reichen soll.
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Sicherheit und Praxisalltag
Ein Fensterputzroboter, der mehrere Meter über dem Boden arbeitet, muss in erster Linie sicher sein. Ecovacs setzt beim W3 Omni auf ein System, das der Hersteller als 12-stufige Schutzarchitektur bezeichnet. Die Saugkraft beträgt 10.000 Pascal und ein Drucksensor prüft innerhalb von 0,04 Sekunden, ob nachgeregelt werden muss.Das Verbindungskabel zwischen Roboter und Station hält zudem einer Zugkraft von 1.000 Newton stand und fungiert gleichzeitig als Stromkabel und Sicherungsseil. Die Station selbst wiegt rund 10 Kilogramm und saugt sich zusätzlich per Saugnapf mit 800 Newton Haftkraft am Boden fest. Fällt der Roboter doch einmal, bremst die Station ihn ab - soweit richtig gesichert.
Der Ecovacs Winbot W3 Omni sitzt extrem fest am Glas
Selbst bei annähernd leerem Akku soll der Roboter noch mindestens 30 Minuten an der Scheibe haften - genug Zeit, um ihn sicher abzunehmen. Sensoren erkennen darüber hinaus Hindernisse ab einer Höhe von einem Millimeter und lassen den Roboter eigenständig ausweichen, ohne die Reinigungsroute zu verlieren.
Im Betrieb arbeitet der W3 Omni hörbar, aber nicht störend laut. Das ist bei einem saugkraftbasierten System wenig überraschend. Die Sprachausgabe, die den aktuellen Betriebsstatus ansagt, lässt sich per App in der Lautstärke regeln. Nach Abschluss der Reinigung kehrt der Roboter automatisch an seine Startposition zurück - praktisch vor allem bei schwer zugänglichen Fenstern.
Reinigung in der App planen
Vortex Wash via App starten
Am Ende des Tages sind wir mit der Reinigungsleistung des Ecovacs Winbot W3 Omni mehr als zufrieden. Schnell und streifenfrei, von außen und innen, so haben wir uns das vorgestellt. Und das sogar in der nervigen Blütenstaub-Zeit, die gerade erst beginnt. Alles ohne selbst Hand anlegen zu müssen - und mit viel Spaß, neue smarte Haushaltshelfer auszuprobieren und für uns arbeiten zu lassen.
Unser Fazit zum Ecovacs Winbot W3 Omni
Der Winbot W3 Omni ist einmal mehr ein technisch durchdachtes Gerät aus dem Hause Ecovacs, das den Fensterputzalltag spürbar vereinfacht. Die automatische Padwäsche ist der entscheidende Schritt in Richtung echter Freiheit und funktioniert im Praxistest zuverlässig. Gleiches gilt für die zeitgemäße Randreinigung, Navigation und Sicherheitsarchitektur.
Uns konnte der Winbot W3 Omni vollends überzeugen
Natürlich gibt es noch kleinere Einschränkungen in dieser Gerätekategorie, die aber kein spezifisches Problem des W3 Omni sind. Denn von Fenster zu Fenster "fliegt" der Roboter leider noch nicht automatisch, er muss noch immer händisch umgesetzt werden. Und mit aktuell 649 Euro rangiert das Gerät im oberen Preissegment, bietet dafür aber ein rundes Paket, das wir wirklich wärmstens empfehlen können.
Habt ihr schon Erfahrungen mit Fensterputzrobotern gesammelt - oder landet das Fensterputzen bei euch immer noch ganz unten auf der To-do-Liste? Schreibt es in die Kommentare!
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Weiterführende Links
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