Global Shutter: Hybrid-Kamera-Sensor für Samsung Galaxy kommt
Samsung entwickelt einen neuen Kamerasensor, der Bewegungsunschärfe bei Smartphones eliminieren soll. Die Technik simuliert die Vorteile des Global Shutters und könnte in der Galaxy S27-Familie Premiere feiern.
Aktuelle Sensoren - etwa im Galaxy S25 Ultra - bieten zwar hohe Auflösungen, zeigen bei raschen Motiven aber oft den sogenannten Rolling-Shutter-Effekt. Dabei wird das Bild zeilenweise ausgelesen, wodurch sich das Motiv während der Aufnahme verändert. Das führt zu schiefen Linien und dem typischen "Jello-Effekt".
Die Signale werden dadurch deutlich schneller verarbeitet. Eine zusätzliche Software gleicht verbleibende Mikroverzerrungen mithilfe eines sogenannten "Optical-Flow"-Algorithmus aus. Laut Bericht bietet der Sensor eine Auflösung von zwölf Megapixeln, eine Pixelgröße von 1,5 Mikrometer und nutzt eine gestapelte 2x2-Struktur.
Wann die neue Sensorgeneration marktreif ist, bleibt offen. Fachleute rechnen frühestens mit einem Einsatz in der Galaxy-S27-Reihe, denn es gab erst vor Kurzem einen Bericht, dass die Kamera beim S26 noch keine große Überarbeitung bekommt. Auch andere Hersteller, darunter Apple, sollen an ähnlichen Lösungen arbeiten, um Bildverzerrungen bei Video- und Actionaufnahmen zu reduzieren.
Würdet ihr eine geringere Auflösung für verzerrungsfreie Sportfotos und Videos in Kauf nehmen? Wir sind gespannt auf eure Ansichten zu diesem technischen Kompromiss in den Kommentaren.
Siehe auch:
Kampf gegen den Rolling-Shutter-Effekt
Samsung arbeitet an einer neuen Kameratechnologie, die eines der größten Probleme der Smartphone-Fotografie lösen soll: Verzerrungen bei schnellen Bewegungen.Aktuelle Sensoren - etwa im Galaxy S25 Ultra - bieten zwar hohe Auflösungen, zeigen bei raschen Motiven aber oft den sogenannten Rolling-Shutter-Effekt. Dabei wird das Bild zeilenweise ausgelesen, wodurch sich das Motiv während der Aufnahme verändert. Das führt zu schiefen Linien und dem typischen "Jello-Effekt".
Hybridlösung gegen Verzerrungen
Samsung hat demnach einen Sensor mit "Global-Shutter-ähnlichen" Eigenschaften bereits weitgehend entwickelt (via Android Authority). Statt alle Pixel nacheinander auszulesen, setzt das Unternehmen dabei auf eine neue Architektur, bei der vier Pixel eine gemeinsame Wandlereinheit (ADC) bilden.Die Signale werden dadurch deutlich schneller verarbeitet. Eine zusätzliche Software gleicht verbleibende Mikroverzerrungen mithilfe eines sogenannten "Optical-Flow"-Algorithmus aus. Laut Bericht bietet der Sensor eine Auflösung von zwölf Megapixeln, eine Pixelgröße von 1,5 Mikrometer und nutzt eine gestapelte 2x2-Struktur.
Einsatz bei Tele- und Weitwinkellinsen erwartet
Da die Auflösung relativ niedrig ist, gilt ein Einsatz in den Hauptkameras der Galaxy-Serie als unwahrscheinlich. Branchenbeobachter vermuten, dass Samsung die Technik zunächst für Ultraweitwinkel- oder Teleobjektive verwendet - Bereiche, in denen eine schnelle Auslesung wichtiger ist als hohe Megapixelzahlen.Wann die neue Sensorgeneration marktreif ist, bleibt offen. Fachleute rechnen frühestens mit einem Einsatz in der Galaxy-S27-Reihe, denn es gab erst vor Kurzem einen Bericht, dass die Kamera beim S26 noch keine große Überarbeitung bekommt. Auch andere Hersteller, darunter Apple, sollen an ähnlichen Lösungen arbeiten, um Bildverzerrungen bei Video- und Actionaufnahmen zu reduzieren.
Würdet ihr eine geringere Auflösung für verzerrungsfreie Sportfotos und Videos in Kauf nehmen? Wir sind gespannt auf eure Ansichten zu diesem technischen Kompromiss in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Samsung entwickelt Sensor mit Global-Shutter-ähnlichen Funktionen
- Neue Technologie soll Bewegungsunschärfe bei Smartphone-Fotos beseitigen
- Integrierte Analog-Digital-Wandler in 2 x 2-Pixelgruppen beschleunigen Prozess
- Sensor mit 12 Megapixel und 1,5 Mikrometer großen Pixeln in Entwicklung
- Software gleicht Zeitversatz aus und rechnet Mikro-Verzerrungen heraus
- Einsatz vermutlich erst in Galaxy S26 oder S27 bzw in künftigen Z-Modellen
Siehe auch:
- Samsung Galaxy S26, S26 Plus & S26 Ultra: Erste Details zum Zubehör
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