Samsung soll bei Galaxy S27 & Co weiter 'alte' Kamerasensoren nutzen

Samsungs High-End-Smartphones könnten bald im Konkurrenz­kampf mit den Flaggschiffen der chinesischen Anbieter bei Fotos ins Hintertreffen geraten. Angeblich will der koreanische Riese weiter vergleichsweise 'alte' Kamerachips nutzen, während die Chinesen auf neue Sony-Sensoren setzen.
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Stillstand bei den Kameras von Samsung?

Sony hat mit dem LYT-901 gerade erst seinen ersten Kamerasensor mit 200 Megapixeln Auflösung vorgestellt, der im 1/1,12"-Format gehalten ist und damit Sensorpixel mit einer Kantenlänge von 0,7 Mikrometern bieten soll. Außerdem gehören Features wie Quad-Quad-Bayer-Coding, 16:1-Pixel-Binning und KI-gestützte Funktionen für bessere Bilder bei schlechter Ausleuchtung zur Ausstattung.

Samsung will diesen Chip aber offenbar anders als seine Konkurrenten wie Oppo und Vivo laut Quellen des chinesischen Leakers IceUniverse nicht in seinen kommenden Flaggschiff-Smartphones verbauen. Stattdessen ist jetzt davon die Rede, dass Samsung aus Kostengründen nicht nur beim Galaxy S26 Ultra, sondern auch bei dessen Nachfolgemodellen Galaxy S27 Ultra, S28 Ultra und S29 Ultra an der Verwendung eines hauseigenen ISOCELL-Sensors festhalten will, der im Grunde dem derzeit im Galaxy S25 Ultra verbauten Chip entspricht.

Angeblich scheut Samsung die potenziell höheren Kosten von moderneren, leistungsfähigeren Kamerasensoren wie dem Sony LYTIA LYT-901, weil der südkoreanische Elektronikkonzern seine aufgrund diverser Faktoren stark gefährdeten Gewinnmargen möglichst schützen will. Das obere Management der Mobilgerätesparte habe zuvor bestehende Pläne rund um die Verwendung eines neuen 200-Megapixel-Sensors im 1/1.1"-Formfaktor im Galaxy S27 Ultra zwischenzeitlich aufgegeben.

Stattdessen wolle Samsung vorerst auf einen 200-MP-Sensor mit 1/1,3"-Formfaktor setzen, der aufgrund kleinerer Sensorpixel allein aus physischer Sicht nicht in der Lage ist, die gleiche Menge Licht einzufangen wie größere Sensoren von Sony oder auch OmniVision. Zumindest aus Hardware-Sicht droht Samsung somit den Anschluss zu verlieren, meint jedenfalls der chinesische Leaker.

Zusammenfassung
  • Samsung verzichtet bei Galaxy S26-S29 Ultra auf moderne Kamerasensoren
  • Koreanischer Konzern nutzt weiterhin eigene ISOCELL-Sensoren
  • Chinesische Konkurrenten setzen auf Sonys neuen 200-MP-Sensor LYT-901
  • Kosteneinsparungen sollen gefährdete Gewinnmargen des Konzerns schützen
  • Samsung-Sensoren im kleineren Format fangen physikalisch weniger Licht ein
  • Ursprünglich geplanter neuer 200-MP-Sensor wurde vom Management abgelehnt
  • Experten befürchten dadurch langfristigen Qualitätsnachteil bei Smartphone-Fotos

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