AVM verteilt FritzOS 8.20: großes Update jetzt für FritzBoxen verfügbar

AVM beginnt ab sofort mit der Auslieferung von Fritz OS 8.20. Das Update kommt zum Start auf der FritzBox 7590 zum Einsatz und war­tet mit mehr als 40 erweiterten Funktionen auf, darunter ein auto­matischer Ausfallschutz und erweiterte Energiesparoptionen.
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AVM

Fritz OS 8.20 startet für FritzBox 7590

Der Berliner Netzwerkspezialist AVM hat die Verteilung seines neuen Betriebssystems Fritz OS 8.20 eingeleitet. Das neue Update umfasst laut Hersteller mehr als 40 Funktionserweiterungen und Optimierungen für die Router-Familie. Als erstes Gerät erhält die FritzBox 7590 das neue Betriebssystem, während weitere Modelle schrittweise in den kommenden Wochen folgen sollen.

Die Aktualisierung erfolgt automatisch über die integrierte Update-Funktion oder kann manuell über die Weboberfläche unter "fritz.box" angestoßen werden. Nutzer müssen lediglich auf "Update starten" klicken, um den Download und die Installation zu beginnen. Von Providern verwaltete Router (z.B. Vodafone / Cable) müssen bekanntlich länger auf das Update warten, da eine zusätzliche Prüfung seitens des Netzbetreibers ansteht.

Patch Notes / Changelog: AVM Fritz!OS 8.20 (Ausklappen)
Internet:
  • Neu: FRITZ!Box bleibt über den neuen Internet-Ausfallschutz immer online: fällt die Internetverbindung aus, wird eine alternative Internetverbindung über ein Zugangsgerät hergestellt, z. B. über Mobilfunk mit FRITZ!Box 6820 LTE oder USB-Mobilfunk-Sticks
  • Neu: Anzeige der Netzwerkgeräte mit der höchsten Auslastung der Internetverbindung im Online-Monitor (Top-Verbraucher)
  • Neu: Der Online-Monitor für "Einzelne Geräte" zeigt zusätzlich die Gesamtauslastung von Geräten, die nicht einzeln ausgewählt wurden
  • Neu: Vereinfachte Benutzerführung auf den Seiten "Filter" (Kindersicherung)
  • Verbesserung: Im Online-Monitor ist für die Anzeige der Auslastung der Internetverbindung neben dem Zeitraum von einem Tag oder zwei Monaten auch ein Intervall von 2 Wochen auswählbar
  • Verbesserung: Geräteauswahl für die Anzeige und Datenerfassung im Online-Monitor vereinfacht
  • Verbesserung: Grafiken und Farben im Online-Monitor wurden überarbeitet
  • Verbesserung: Online-Monitor: Überarbeitete Darstellung in den Diagrammen für die Auslastung der Internetverbindung
  • Verbesserung: Stabilität bei vielen gleichzeitigen Anfragen an Internetdienste erhöht
  • Verbesserung: Bei der Priorisierung der Netzwerkanwendung "Surfen" wird Port 443 (HTTPS, QUIC) berücksichtigt
  • Verbesserung: In den Zugangsprofilen der Kindersicherung kann man jetzt auswählen, ob Netzwerkanwendungen gesperrt oder zugelassen werden
  • Verbesserung: Ticketanzahl zur Verlängerung der Online-Zeit für durch die Kindersicherung gesperrte Geräte wurde von 10 auf 12 erhöht
  • Verbesserung: In der Kindersicherung kann eine beschränkte Online-Zeit für ein Netzwerkgerät jetzt auch einfach um 45 Minuten verlängert werden
  • Änderung: FRITZ!-Produkte im Heimnetz, z. B. FRITZ!Repeater, werden nicht mehr in der Kindersicherung und Priorisierung angeboten, sie haben immer unbeschränkten Internetzugang mit normaler Priorität
  • Änderung: Private IPv4-Adressen (RFC 1918) werden nicht mehr über MyFRITZ!Net (DNS) veröffentlicht, wenn eine öffentlich erreichbare IPv6-Adresse verfügbar ist
  • Änderung: Wenn VPN-Verbindungen aktiv sind, bei denen der gesamte Netzwerkverkehr über die VPN-Verbindung geroutet wird ("Full Tunnel"), wird das Gastnetz hiervon ausgenommen und über die normale Internetverbindung geroutet
  • Änderung: Anzahl der Netzwerkgeräte, für die das Speichern der Internet-Datenraten aktiviert werden kann, wurde auf 40 erhöht
  • Behoben: Aktivierung des UPnP-Filters hatte keine Auswirkungen für IPv6
  • Behoben: Bei Anbietern ohne Unterstützung von IPv6 wurden im Online-Zähler keine Verbrauchswerte gezählt, solange IPv6 in den Zugangsdaten der FRITZ!Box aktiviert war
  • Behoben: Bei Nutzung einer großen Filterliste für gesperrte Internetseiten waren Internetausfälle möglich
  • Behoben: Bei ausschließlich über IPv6 betriebenen FRITZ!-Produkten erfolgte unter Umständen keine Abfrage auf neue FRITZ!OS-Versionen (Updates)
  • Behoben: Das Anlegen neuer WireGuard-VPN-Verbindungen konnte scheitern, wenn bereits viele WireGuard-VPN-Verbindungen angelegt worden waren
  • Behoben: Ein ausschließlich über IPv6 betriebenes FRITZ!-Produkt konnte unter Umständen keine Systemzeit über das Network Time Protocol beziehen
  • Behoben: Eine vom Internetanbieter neu zugewiesene IPv6-Adresse wurde nicht über den DynDNS-Dienst von MyFRITZ!Net aktualisiert (nur FRITZ!Box 7682)
  • Behoben: In der Tarif-Information im Online-Zähler wurde das Ende des Abrechnungszeitraums falsch berechnet
  • Behoben: Kindersicherung: Das Einlösen von Tickets zur Verlängerung der Onlinezeit konnte in bestimmten Szenarien scheitern (nur für FRITZ!OS > 8.0)
  • Behoben: mögliche fehlerhafte Anzeige im Online-Zähler zum Verbrauch des Datenvolumens im Abrechnungszeitraum

WLAN:
  • Neu: Betriebsart Mesh Repeater: FRITZ!Box 7590 AX als Mesh Repeater verwenden, z. B. nach Erneuerung der FRITZ!Box am Anschluss
  • Behoben: Hinweistext "Bitte warten" bei deaktiviertem 2,4-GHz-Band (FRITZ!Box 5690 Pro)

Mesh:
  • Neu: Automatische Erkennung des Gerätetyps (z. B. Smartphone, Computer oder Drucker) bei Geräten, die in der Mesh-Übersicht angezeigt werden
  • Neu: Intelligente Vernetzung: FRITZ!-Produkte im Mesh bewerten und optimieren die Verbindung untereinander
  • Neu: Vereinfachte Anmeldung an Mesh Repeatern über die Mesh-Übersicht des Mesh Masters

Telefonie:
  • Neu: Für den integrierten Anrufbeantworter können die Anruferansagen nun auch als Text eingegeben werden (Text-zu-Sprache)
  • Verbesserung: Unterstützung für den Vodafone-IP-Anlagen-Anschluss

DECT/FRITZ!Fon:
  • Verbesserung: Podcasts können nach Unterbrechung auch nach längerer Zeit automatisch an der letzten Stelle fortgesetzt werden
  • Verbesserung: Überarbeitung von Menüfolgen und Dialogen in der FRITZ!Fon-Benutzeroberfläche

Heimnetz:
  • Neu: Energiesparen im Heimnetz: EEE (Energy Efficient Ethernet) kann nun separat für jeden WAN-/LAN-Anschluss eingestellt werden
  • Verbesserung: Komplette Überarbeitung der Netzwerkeinstellungen zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit
  • Behoben: In seltenen Fällen kam die Information zu einem neuen Netzwerkgerät im Heimnetz zu spät ins Ereignisprotokoll bzw. in die Änderungsnotiz
  • Behoben: In speziellen Szenarien war es möglich, dass für einen Repeater im Heimnetz stattdessen eigener IP-Adresse die 192.168.178.1 angezeigt wurde
  • Behoben: Seite Heimnetz / Netzwerkverbindungen wurde nicht angezeigt (leere Seite), wenn eine FRITZ!Box Internet-Gateway ist und als Mesh-Repeater eingerichtet war

Smart Home:
  • Neu: Auf der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche des Mesh Masters kann die Anmeldung von Smart-Home-Geräten an einer anderen FRITZ!Box oder einem FRITZ!Smart Gateway gestartet werden
  • Neu: Die vom FRITZ!Smart Energy 250 ausgelesenen Daten des Einspeisezählwerks werden über das Menü "Smart Home > Geräte und Gruppen" dargestellt
  • Neu: Mit FRITZ!Smart Control 440 können jetzt auch folgende Funktionen gesteuert werden: die Boost- und Frostschutz-Funktion für Heizkörperregler, die Farb- und Farbtemperatur für Lampen, die Aktivierung und Deaktivierung von Routinen und die Anzeige des QR-Codes für das WLAN
  • Neu: Routinen können zusätzlich durch einen Telefonanruf, durch eine erreichte Soll-Temperatur oder durch die Boost- und Frostschutz-Aktivierung sowie durch wichtige Ereignisse der FRITZ!Box ausgelöst werden
  • Neu: Vorlagen und Routinen können verzögert ausgelöst werden
  • Verbesserung: Die Zeitschaltung für den Heizkörperregler kann deaktiviert werden, ohne dass der eingerichtete Zeitplan verloren geht
  • Verbesserung: Rollläden können jetzt auch in Gruppen zusammengefasst werden

Speicher/NAS:
  • Neu: Upload-Freigabe: Über fritz.nas kann ein Ordner geteilt werden, in dem Nutzer mit einem Freigabe-Link Inhalte hoch- und herunterladen können, z. B. um Fotos nach einer Familienfeier zu sammeln
  • Verbesserung: Verbesserte Interoperabilität zu FTP-Anwendungen (z. B. FileZilla) durch Unterstützung des MFMT-Kommandos
  • Verbesserung: Vereinfachte Erstellung von Freigabe-Links für den Zugriff auf Dateien, die in FRITZ!NAS gespeichert sind

Sicherheit:
  • Verbesserung: Benachrichtigung zu Anmeldungen von FRITZ!Apps jetzt auch über Pushmail

System:
  • Verbesserung: Dateinamen für gesicherte Einstellungen um den individuellen FRITZ!Box-Namen erweitert
  • Verbesserung: Die Seite "Diagnose > Funktion" zeigt jetzt Hinweise bei Problemen mit der Zeitsynchronisation per NTP an
  • Verbesserung: Bei Ausfall der konfigurierten/provisionierten Zeitserver wird automatisch auf öffentliche Server ausgewichen
  • Verbesserung: Einrichtung der "Kennwort vergessen"-Funktion des Push-Services ist jetzt mit frei wählbarem Empfänger möglich
  • Verbesserung: Funktionsdiagnose wurde um einen Hinweis erweitert, wenn der Zugriff für Apps (TR-064) in den Heimnetzfreigaben deaktiviert ist
  • Verbesserung: Seiten der Update-Funktionen unter "System > Update" wurden überarbeitet
  • Verbesserung: Benutzerführung für das Sichern bzw. Wiederherstellen von Einstellungen überarbeitet
  • Verbesserung: Warnung auf der Übersichtsseite bei Störungen des Push Service
  • Verbesserung: E-Mails des Push-Service unterscheiden jetzt klar zwischen Funktions- und Sicherheitsdiagnose durch spezifische Betreffzeilen, angepasste E-Mail-Texte und Dateinamen
  • Verbesserung: Unterstützung der Barrierefreiheit (gem. BFSGV) für FRITZ!Box, FRITZ!Mesh Set Master und FRITZ!Fon
  • Behoben: Der Push-Service hatte den Passwort-vergessen-Link von Geräten, die als IP-Client eingerichtet waren, mit der falschen IP-Adresse versandt
  • Behoben: Trotz entsprechender Tarifeinstellung blinkte die LED "Info" nicht bei aufgebrauchtem Online-Volumen
  • Behoben: Vorschau des persönlichen Betreffs

Mobilfunk:
  • Verbesserung: Unterstützung der Ausführung von Service- und Steuerbefehlen im Mobilfunknetz (USSD over IMS)

Erweiterte Netzwerküberwachung

Eine zentrale Neuerung betrifft den Online-Monitor, der nun detailliertere Einblicke in die Internetnutzung gewährt. Die überarbeitete Darstellung zeigt sowohl die größten Datenverbraucher als auch spezifische Heimnetzgeräte in grafischer Form an. Der Überwachungszeitraum lässt sich auf bis zu zwei Wochen erweitern, was eine präzisere Analyse der Netz­werk­aus­las­tung ermöglicht. Die Auswahl der zu überwachenden Geräte wurde dabei deutlich vereinfacht.

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Fritz Failsafe sorgt für Ausfallsicherheit

Als Highlight präsentiert AVM den neuen Ausfallschutz "Fritz Failsafe". Diese Funktion überwacht kontinuierlich die Hauptinternetverbindung und schaltet bei Störungen automatisch auf eine Ersatzverbindung um. Als Backup können eine zweite FritzBox, ein USB-Mobilfunkstick oder ein Smartphone im USB-Tethering-Modus fungieren.

Der automatische Wechsel erfolgt nahtlos, sobald die primäre Verbindung über Glasfaser, DSL oder Kabel instabil wird oder komplett ausfällt. Für Homeoffice-Arbeiter, kleine Unternehmen oder Nutzer, die auf eine stabile Internetverbindung angewiesen sind, stellt die Funktion einen erheblichen Mehrwert dar.

Energieeffizienz und Mesh-Netzwerk im Detail

Mit Fritz OS 8.20 erhalten Anwender zudem eine bessere Kontrolle über den Stromverbrauch ihrer FritzBox. Die "Energy Efficient Ethernet"-Funktion (EEE) lässt sich nun separat für den WAN-Anschluss und jeden einzelnen LAN-Port konfigurieren. Dadurch können ungenutzte Netzwerkschnittstellen in einen stromsparenden Modus versetzt werden, ohne die Leistung aktiver Verbindungen zu beeinträchtigen.

Das WLAN-Mesh-System erhält ebenfalls Verbesserungen. Fritz!Repeater wählen inzwischen eigenständig die optimale Verbindung aus, um sowohl Stabilität als auch Datendurchsatz zu maximieren. Die Anmeldung an Mesh-Repeatern über die Mesh-Übersicht wurde derweil vereinfacht - das erneute Eingeben von Kennwörtern entfällt komplett.


Datenaustausch und Kinderschutz optimiert

Die neue Upload-Freigabe über Fritz!NAS vereinfacht das Teilen von Dateien. Nutzer können einen Ordner per Freigabe-Link zugänglich machen, sodass andere Personen direkt Inhalte hoch- und herunterladen können. Die Funktion eignet sich gut zum gemeinsamen Sammeln von Fotos oder für Projektarbeiten. Die bisher erforderliche Einrichtung spezieller Benutzerkonten mit Schreibrechten entfällt.

Die Kindersicherung bietet jetzt eine übersichtlichere Verwaltung: Zugangsprofile und die dazugehörigen Geräte werden zentral auf einer gemeinsamen Seite angezeigt. Zusätzlich stehen jetzt zwölf statt bisher zehn Online-Zeit-Tickets zur Verfügung, die über einen eigenen Menüpunkt schneller zugänglich sind.

Smart-Home-Funktionen erweitert

Für Smart-Home-Enthusiasten bringt das Update praktische Verbesserungen. Der Fritz Smart Control 440 Vierfachtaster kann jetzt deutlich mehr als nur ein- und ausschalten. Heizkörperregler lassen sich direkt mit Boost- und Frostschutz-Funktionen steuern, Lampen in Farbe und Farbtemperatur anpassen und sogar ganze Routinen per Knopfdruck aktivieren. Parallel dazu erweitert der Fritz Smart Energy 250 seine Fähigkeiten um das Auslesen von Einspeisezählwerken digitaler Stromzähler - besonders interessant für alle, die mit Balkonkraftwerken oder Photovoltaikanlagen eigenen Strom erzeugen.

Welche der neuen Funktionen findet ihr am interessantesten? Habt ihr bereits Erfahrungen mit dem Fritz Failsafe gemacht oder nutzt die erweiterten Smart-Home-Features? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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Zusammenfassung
  • AVM startet Rollout von Fritz OS 8.20 mit über 40 Funktionserweiterungen
  • Verbesserter Online-Monitor bietet detaillierte Einblicke in Internetnutzung
  • Neuer Ausfallschutz 'Fritz Failsafe' wechselt automatisch zur Ersatzverbindung
  • Energiesparfunktionen ermöglichen individuelle Konfiguration der Netzwerkports
  • WLAN-Mesh-System optimiert selbstständig die Verbindungsstabilität und den Durchsatz
  • Fritz NAS bietet neue Upload-Freigabe zum einfachen Teilen von Dateien
  • Smart-Home-Komponenten erhalten erweiterte Steuerungs- und Auslesefunktionen

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