Interaktive Karte zeigt erstmals Erdbeben-Risiko für ganz Europa
Schon länger zeigen Gefährdungskarten, wo seismologiesche Daten auf erhöhtes Erdbebenrisiko schließen lassen. Jetzt liefern Wissenschaftler aber eine deutlich umfassendere Darstellung, die das Risiko für Bevölkerung und Wirtschaft erstmals aufzeigen soll.
Die Erdbeben-Risikogebiete in Deutschland laut BBK
Wie Scinexx schreibt, hat ein europäisches Forschungsteam unter Leitung des Schweizer Erdbebendienstes eine interaktive Karte erstellt, die ein weiterentwickeltes Modell mit neuen Daten zur Seismologie, Geodynamik und Bebenhäufigkeit füttert. Daraus ergibt sich nach Ansicht der Macher ein deutlich genaueres Bild der Erdbebengefährdung. Im Vergleich mit früheren Erhebungen zeigt die Karte für die westliche Türkei, Griechenland, Albanien, Rumänien sowie den Süden Spaniens und Portugals eine deutlich höhere Gefahr für starke Erdbeben als bisher angenommen.
Neue Risiko-Karte für Europa
Das Ergebnis: In Europa entfallen fast 80 Prozent des jährlichen wirtschaftlichen Schadenspotenzials durch Beben auf die vier Länder Türkei, Italien, Rumänien und Griechenland. Hier zeigt sich vor allem in den Städten Istanbul, Izmir, Catania, Neapel, Bukarest sowie Athen durch ihre Lage und eine alte Bausubstanz das höchste Risiko.
Erdbeben dank neuer Daten deutlich genauer einschätzbar
In Deutschland werden die Kölner Bucht, die Schwäbischen Alb südlich von Tübingen, der südliche Rheingraben sowie die Umgebung von Gera vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) als Erdbeben-Risikogebiete eingestuft. Die Gefahr für starke Beben wird aber auch hier als "gering bis mittel" bewertet. Diese Einschätzung basiert auf geophysikalischen Beobachtungen und historischen Daten. Zwei Projekte erlauben jetzt erstmals einen etwas genaueren Blick auf die tatsächliche Gefahr, die von Beben in ganz Europa ausgehen können.
Die Erdbeben-Risikogebiete in Deutschland laut BBK
Wie Scinexx schreibt, hat ein europäisches Forschungsteam unter Leitung des Schweizer Erdbebendienstes eine interaktive Karte erstellt, die ein weiterentwickeltes Modell mit neuen Daten zur Seismologie, Geodynamik und Bebenhäufigkeit füttert. Daraus ergibt sich nach Ansicht der Macher ein deutlich genaueres Bild der Erdbebengefährdung. Im Vergleich mit früheren Erhebungen zeigt die Karte für die westliche Türkei, Griechenland, Albanien, Rumänien sowie den Süden Spaniens und Portugals eine deutlich höhere Gefahr für starke Erdbeben als bisher angenommen.
Vier Länder tragen das größte Risiko
Scinexx verweist außerdem auf eine weitere Karte, die in dieser Form erstmals für den europäischen Kontinent erstellt werden konnte. Die Neuerung: Neben der geologisch gegebenen Erdbebengefährdung werden hier viele weitere Faktoren zu einer umfassenderen Risikobewertung für Bevölkerung und Wirtschaft zusammengefasst. Wichtig sind dabei Erkenntnisse zum "lokalen Untergrund, die Gebäude- und Bevölkerungsdichte" sowie "die Verletzbarkeit von Gebäuden".
Neue Risiko-Karte für Europa
Das Ergebnis: In Europa entfallen fast 80 Prozent des jährlichen wirtschaftlichen Schadenspotenzials durch Beben auf die vier Länder Türkei, Italien, Rumänien und Griechenland. Hier zeigt sich vor allem in den Städten Istanbul, Izmir, Catania, Neapel, Bukarest sowie Athen durch ihre Lage und eine alte Bausubstanz das höchste Risiko.
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